Dörfliches Leben in Lengde
  Archiv 2021
 


April 2021

Diamantene Hochzeit

Nordharz-Portal

Am Donnerstag, 1. April, feierte das Ehepaar Otto und Helga Löffler, geb. Völling, das Fest der Diamantenen Hochzeit.

Kennengelernt haben sie sich bei einer Silvesterfeier in der Gaststätte „Prinzess Ilse“ in Hornburg, genau ein Jahr später wurde sich verlobt. Vor 60 Jahren, am 1. April, einem Freitag, gaben sie sich im Standesamt von Hornburg das „Jawort“. Mit der Nachbarschaft sowie mit Freunden und Arbeitskollegen wurde am Abend ein zünftiger Polterabend gefeiert. Die kirchliche Trauung führte Pastor Apitz am Samstag in der Lengder Kirche durch. Anschließend feierte man dann die Hochzeit im Milchgeschäft der Brauteltern in Hornburg mit Familie und Nachbarn. Das Essen bereitete der Schlachter Bötel vor.

Nach der Hochzeit zog das Paar in eine Wohnung auf dem Bauernhof bei Margarete Schlüter in der Hauptstraße 8. Im Jahr 1976 übernahm man das Elternhaus von Erich Löffler „Im Bache“. Vier Söhne, Friedrich-Wilhelm, Andreas, Erich und Daniel gingen aus der Ehe hervor, wohnhaft in Spanien, Vienenburg, Wiedelah und Lengde. Drei Enkel und fünf Urenkel vergrößerten die Familie im Laufe der Jahre.

Helga kam 1939 in Holzminden zur Welt, die Eltern kauften in Hornburg ein Milchgeschäft, wo auch Helga beschäftigt war. Otto wurde 1936 in Tiergarten, 38 Kilometer von Breslau entfernt geboren. Im Frühjahr 1946 flüchtete er zusammen mit den Eltern und zwei Schwestern mit einem Waggon nach Vienenburg. Hier fand man für einige Tage ein Zimmer in den damaligen Baracken am Schützenplatz. Anschließend ging es mit dem Lastwagen nach Lengde, wo ein halber Tag vor der Gastwirtschaft gewartet werden musste, ehe eine Wohnung zugeteilt wurde. Den Beruf des Bäckers erlernte der Bräutigam in Wolfshagen, dann wurde er Straßenwärter. Ab 1972 arbeitete er beim Bauhof in Vienenburg, bevor er im Jahr 1998 in den wohlverdienten Ruhestand ging.

Langweilig wurde es nie.

Viele Jahre wurden bis zu 20 Kaninchen gezüchtet, die Nachfolge hat sein Sohn Andreas angetreten. Den Garten hinter dem Haus bewirtschaftet das rüstige Ehepaar noch heute selbst. Viele Gemüsesorten werden angebaut und vom Obst wird Marmelade eingekocht. Auch das Körbeflechten gehört zum Hobby von beiden. Über 50 Jahre ist das Ehepaar Mitglied im DRK-Ortsverein. Helga hat viele Jahre beim Blutspenden geholfen, heute geht sie noch zum Handarbeiten und Kartenspielen. Otto war aktiv in der DRK-Bereitschaft, 25 Jahre hat er auf dem Torfhaus die DRK-Hütte gepflegt und stand als Helfer beim Blutspenden zur Verfügung. Seit 10 Jahren unternimmt Helga bei Wind und Wetter jeden Tag um 8 Uhr einen Spaziergang in Richtung Harly. Viele Jahre verbrachten die beiden ihren Urlaub in Inzell und auf Rügen, außerdem unternahm man viele Busfahrten.

Der diesjährige Jubeltag wird wegen der Corona-Pandemie nur im kleinen Rahmen gefeiert. Im Sommer ist eine Feier mit der ganzen Familie und Freunden und Bekannten geplant, eventuell mit einem Kirchgang vorweg. Stolz ist das Ehepaar, dass es in den 60 Jahren keine Streitigkeiten gegeben hat. Helga: „Ich würde Otto glatt noch einmal heiraten. 

 

April 2021

Ergebnisse der Lärmmessung lassen auf sich warten

Lisa Lindner

Liebe Lengderinnen,

Liebe Lengder,

oft wurde ich in den letzten Wochen und Monaten gefragt, wann wir denn endlich Ergebnisse der Lärmmessungen bekommen würden. Ich habe wieder und wieder bei der Verwaltung nachgefragt, wurde aber immer nur wieder vertröstet.

Als in der Goslarschen Zeitung am 18.03.2021 zu lesen war, dass wir Ende März Ergebnisse erhalten sollten, war ein wenig Hoffnung da, dass es dann endlich Zahlen, Daten und Fakten gibt- leider wurde ich aber auch bei meiner Nachfrage am 01.04.2021 wieder nur vertröstet. Allerdings nannte die Verwaltung einen konkreten Termin! Im Ausschuss für Bauen und Umwelt am

Donnerstag, dem 20.05.2021 ab 17:30 Uhr

sollen die Ergebnisse dem Ausschuss und interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden. Derzeit sind leider nicht viele Zuschauer zugelassen, doch ich werde dabei sein und mich freuen, wenn mich der eine oder andere Lendger oder Lengderin begleiten würde. Direkt zum Tagesordnungspunkt darf nur ich sprechen, aber es gibt Einwohnerfragestunden, in denen jeder Einwohner und jede Einwohnerin der Stadt Goslar eine Frage stellen kann. Bitte lasst uns gemeinsam an diesem Termin teilnehmen, um der Verwaltung zu zeigen, was wir von dieser Hinhaltetaktik halten.

Bis dahin wird fleißig weiter gemessen und uns bleibt Hoffnung, dass wir die Zahlen zeitnah erhalten, um aus ihnen die entsprechenden Schlüsse zu ziehen und weiterzumachen- weiter im Kampf, um einen ordentlichen Lärmschutz!

 

 

April 2021

Lengder Bücherschrank

Helga Borkert

Hallo liebe Leseratten!

Bitte nicht wundern: Der Bücherschrank im Dorf ist leer ?!

Er war zuletzt doch sehr vollgeproppt und der Inhalt ziemlich unübersichtlich ?. Deshalb haben Matthias und ich ihn gerade erst mal komplett ausgeräumt.

Und nun werde ich versuchen, sukzessive etwas Ordnung in die gesammelten Werke zu bringen, und den Schrank so nach und nach wieder zu bestücken.

Aber bitte habt etwas Geduld - da ist doch eine Menge Papier zu bewegen ?...



März 2021

Fleißig rund um Lengde Müll gesammelt

Susanne Hartmann

Von Lisa Lindner und Söhnke Schlüter organisiert, haben sich 20 Erwachsene und 6 Kinder aus unserem Ort an der Müllsammel-Aktion beteiligt und waren teilweise während der ganzen Woche unterwegs.

Es kamen fast 4m³ Müll zusammen, darunter Renovierungsabfälle, ein Plastik-Pool, eine Personenwaage, Koffer, Sitzauflagen, unzählige Flaschen, sowie Knochen und Fleischreste in einem großen Plastikbeutel. – Wie eklig!

Ortsvorsteherin und Realverband Lengde bedanken sich bei allen Sammlern.

Die „Nachlese“ mit Bratwurst und Getränken musste wegen Corona leider auf das nächste Jahr verschoben werden. 

 

März 2021

Baumpflanzung auf dem Kirchhof

Reinhard Sauer

Am 30. März 2021 wurde von Steffen Schlüter der von Inge Meyer gespendete Bienenbaum auf dem Dreieck vor der Kirche im Beisein der Spenderin gepflanzt. Dieser Baum soll auch im Namen ihrer Enkel an die Spenderin erinnern.

Er wird ca. 10 Meter hoch werden, und wie der Name schon sagt, ein Tummelplatz für Bienen und viele andere Insekten sein. Er wird aber erst im 4. Jahr Blüten tragen.

Die Kirchengemeinde Lengde bedankt sich recht herzlich bei Inge Meier und hofft, dass sich viele Generationen an diesem Baum erfreuen.


März 2021

Oker- u. Eisenbahnbrücke
Neugestaltung 2021

Susanne Hartmann

Hier sieht es jetzt richtig schön aus. Der Fluss sieht jetzt breiter aus als vorher und das Wehr wurde durch neue „Fischtreppen“ ersetzt. Wollen wir hoffen, dass dort eines Tages Lachse die Oker hoch wandern.


Das flache Ufer ermöglicht es, im Sommer dort die Füße zu kühlen.

Es fehlt nur noch eine Bank um das Rauschen des Wassers genießen zu können.








März 2021

Ende der Kirchturmsanierung

Reinhard
Sauer

Am 22.02,2021 begann die Firma Wolfgang Wenkenbach mit der Lichtinstallation im Turm.
Es wurden 5 neue Lampen im Turm installiert sodass wir jetzt den gesamten Turm erhellen können, was für Küster und Dienstpersonal von Vorteil ist.


Außerdem wurde das gesamte Läutewerk, Uhr und Stundenschlag mit einer Digitalsteuerung ausgestattet, lediglich der Totenschlag mit Läuten wird weiterhin auf eigenen Wunsch von Hand ausgeführt.

Am Freitag, dem 26.02.2021 wurde die Küsterin im Beisein des Kirchenvorstandes von Herrn Wenkenbach in die Funktionsweise der Anlage eingewiesen.

Am 1.März begann dann die Firma Bothe mit den Arbeiten zum Dachanschluss zwischen Turm und Kirchenschiff, hier wurde ein Bleiband angebracht. Die Arbeiten wurden mit Entfernung der Baurückstände am Freitag, 5.März 2021, beendet.

Am Mittwoch, dem 10.März, wurde das Restgerüst von der Firma Sander Gerüstbau abgebaut.

Somit sind nun die Restaurierungsarbeiten an der Kirche abgeschlossen.

Am Mittwoch, dem 10. März, wurde von der Lebenshilfe Goslar die an der Ostseite stehende Esche entfernt. Sie war schon sehr morsch und hatte im Stamm nur noch ein Loch mit einem 8 cm dicken Rand, was auf dem Kirchhof zu sehen ist.

Die Kirchengemeinde Lengde möchte sich hiermit noch einmal bei allen Beteiligten Firmen für Ihre Arbeiten bedanken.

 

 

März 2021

Müllsammeln am 27.03.21

Lisa Lindner

Liebe Lengderinnen,

Liebe Lengder,

auf Grund der aktuellen Situation rund um den CORONA-Virus musste das Müllsammeln, welches zentral von der Stadt Goslar organisiert wird, leider ausfallen. Auch in diesem Jahr wird es nicht, wie gewohnt, stattfinden können.

Zusammen mit Söhnke Schlüter habe ich überlegt, ob wir das nicht für uns organisiert bekommen. Gemeinsam mit den Jägern konnte Söhnke Schlüter eine Lösung finden.

Am Samstag, dem 27.03.2021, wird ein Container in Wöltingerode stehen, in dem der Müll gesammelt werden soll.

Da wir leider nicht in gewohnter Weise zusammen sammeln dürfen, müssen wir uns eine andere Strategie überlegen.

Bitte meldet Euch bei mir unter Lieselotte2@gmx.net oder 0160-90390574 bis zum 20.03.2021 an.  Am 26.03.2021 werden Materialien zum Sammeln in eure Briefkästen verteilt. Dafür teilt uns bitte bei der Anmeldung mit, mit wie vielen Erwachsenen und Kindern ihr sammeln möchtet. Wir teilen auch die Bereiche, in denen gesammelt werden muss, entsprechend auf. Wenn diesbezüglich Wünsche da sind, probieren wir diese selbstverständlich zu berücksichtigen.

Wir freuen uns auf zahlreiche helfende Hände! Wer in letzter Zeit in unserem schönen Örtchen oder darum herum unterwegs war, dem wird mit Sicherheit aufgefallen sein, dass die Sammlung von Müll dringend nötig ist.

 

 

März 2021

Lengde sagt Danke

Lisa Lindner

Liebe Lengderinnen,

Liebe Lengder,

der Schnee, der uns noch vor einigen Wochen in Atem hielt, ist fast nicht mehr zu sehen. Lediglich diejenigen, die in Goslar mal am Osterfeld vorbeikommen, können noch erahnen, welche Massen es gewesen sein müssen. Ansonsten ist es fast nicht mehr vorstellbar, wo doch zwischenzeitlich schon die Winter- den Übergangsjacken Platz machen mussten.

Nichtsdestotrotz war Sabine Büschlepp im Dorf unterwegs und hat für die Landwirte gesammelt, die uns wenigstens ein bisschen Freiraum zurückgaben. Am Ende waren rund 670,00 € zusammen-gekommen. Anfangs war ich ein wenig über-fordert, denn ich war überwältigt! Mit solch einer Summe hatte ich keinesfalls gerechnet. Deshalb fiel es mir zunächst auch schwer, Ideen zu finden, was wir mit dem Geld anstellen können. Am Ende entschied ich mich für eine große Schachtel Merci, einen Siku Trecker mit Schneeschild und Streuvorrichtung sowie Gutscheine von der Gaststätte Tannhof und Broihans Bauernhof. Zusätzlich bekam Söhnke Schlüter noch einen Gutschein der Landschlachterei Schlüter, da er den größten Teil der Arbeit übernahm. Aber auch Familie Wesche, Niklas Schlüter, Konstanze Schrader, Jörg Blankenburg und Luca Haarnagel gilt der Dank der dörflichen Gemeinschaft.

Ich persönlich kann unter dem Strich wieder nur feststellen, dass unsere Dorfgemeinschaft ohne viele Worte einfach hervorragend funktioniert hat. Man hörte auch Stimmen, die etwas von Wahlkampf murmelten. Wer mich kennt, der weiß, dass mir egal ist, wer welches Parteibuch hat, denn es kommt auf die Sache an. Vielleicht lernen auch Stadtmenschen irgendwann wie sowas auf dem Dorf läuft und dass das nichts mit profilieren zu tun hat. Ansonsten geben wir hier auch gerne Nachhilfe.

Beim Sammeln gab es auch kritische Stimmen, die sagten, dass die Landwirte Verträge mit der Stadt hätten. Das ist so nicht richtig. Den Auftrag erhielt Söhnke Schlüter auf Zuruf. Dass er seine Leistungen mit der Stadt abrechnen kann, wurde erst im Nachhinein klar, weil die Landwirte aus den anderen Ortschaften ihre Leistungen in Rechnung stellen konnten. Egal wie das nun abgelaufen ist: Am Ende steht fest, dass es auch in diesem Bereich dringenden Nachbesserungsbedarf gibt, damit der städtische Winterdienst uns beim nächsten Mal schneller erreicht. Daran gilt es zu arbeiten.

Es gab auch Kritik daran, dass einige Ecken nicht von unseren Landwirten geräumt wurden. Ich bitte noch einmal darum, mich anzurufen, wenn es Probleme gibt! Dafür bin ich da! Allerdings mache ich das in meiner Freizeit, sodass ich auch auf Eure/ Ihre Hilfe angewiesen bin.

Eine persönliche Bitte noch zum Abschluss: bitte sprecht miteinander und nicht übereinander! Das stärkt unsere dörfliche Gemeinschaft noch weiter!

 

 

März 2021

Eis lecken am Sonntag

Susanne Hartmann

Der Frühlingsbote aus Langelsheim kommt am Sonntag, 14. März, um 15.30 Uhr nach Lengde. Wir können wieder ein Eis schlecken auf dem Dorfplatz.

Bitte haltet die Corona-Abstandsregeln ein und vergesst den Mund-Nasen-Schutz nicht!

 

März 2021

Der TSV und seine Abteilungen

Jürgen
Lindner

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Lengder,

wie Ihr in der „Lengder Post“ vom Januar 2021 gelesen habt, sahen wir uns leider gezwungen, unsere Herren Fußballmannschaft abzumelden. Die Gründe, die dazu führten, hatten wir erläutert. Natürlich hat es einige Diskussionen und auch einen regen Meinungsaustausch gegeben. Nachdem der Bericht auch auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht wurde haben ihn wohl fast 1500 Benutzer gelesen und teilweise auch kommentiert. Da ich nicht auf der Facebook-Welle schwimme, ist diese Information erst einmal an mir vorbeigegangen, allerdings wurde ich von einigen Lengdern darauf hingewiesen und man hat mir auch Kommentare von anderen Vereinen geschickt, für die ich mich noch einmal recht herzlich bedanken möchte. Auf zwei Kommentare werde ich noch zurückkommen.

Nun hat sich aber eine neue, sehr erfreuliche Situation ergeben, von der ich Euch berichten möchte.

 

Der TSV und seine Abteilungen:

 

Teil 1a

Die Abteilung Fußball und was jetzt daraus geworden ist!!!!

Vor einigen Wochen hat Leon Riederer aus Vienenburg Kontakt zu uns aufgenommen. Er hat mich gefragt, ob es möglich ist in Lengde, mit ein paar Freunden Fußball zu spielen und ich habe ihn gefragt, wie er auf den TSV Lengde gekommen ist. Er hatte mitbekommen, dass wir zwar alle Voraussetzungen anbieten können, um Fußball zu spielen, aber keine Mannschaft mehr hätten. Ich sagte ihm, dass es grundsätzlich möglich ist, wir aber wohl nicht genug Spieler zusammen bekommen, um wieder eine Mannschaft zu melden. Als er mir sagte wie viele Spieler er wohl hat, musste ich meine Meinung schlagartig ändern. Trotzdem hakte ich nach, warum er und seine Freunde gerade bei uns spielen wollen. Der Grund ist einfach und auch nachvollziehbar. Bei uns haben sie die Möglichkeit, alle in einer Mannschaft zu spielen, obwohl das Leistungsgefälle der einzelnen Spieler wohl doch ziemlich groß ist. Wechselt man zu einem Verein, in dem es eine oder sogar mehrere Mannschaften gibt, dann ist die Gefahr groß, dass die Spieler leistungsgerecht auf die einzelnen Mannschaften aufgeteilt werden, das kann den Jungs bei uns nicht passieren.

Natürlich hatte ich unsere vorherige Situation im Hinterkopf und weiß, wie es ist, wenn sich mit einem Schlag mehrere Spieler verabschieden, ich dachte da an die anderen Vereine. Er konnte mir aber versichern, dass es hier nicht so ist. Es handelt sich um eine bunte Truppe, die aus einer Handvoll Spielern besteht, die noch aktiv in anderen Vereinen tätig sind, die meisten aber sind ehemalige Spieler, die lange nicht mehr aktiv waren, oder Spieler, die noch nie in einer Mannschaft gespielt haben. Dieser zusammengewürfelte „Haufen“ möchte einfach aus Spaß am Fußball zusammenspielen und nicht gleich unter erfolgsorientierten Bedingungen anfangen. Da haben sie bei uns offene Türen eingerannt.

Eigentlich wollten wir mit der Bekanntgabe noch warten, bis wir den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen können, aber es gibt bereits Gerüchte, und denen wollen wir keine Chance geben sich noch weiter zu verbreiten.

 

Hier also die Fakten der neuen Mannschaft des TSV Lengde.

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Der Spielerkader setzt sich aus vielen neuen und einigen Spielern der alten Mannschaft zusammen. Die genaue Mannschaftsstärke wissen wir nach den ersten Trainingseinheiten und dem Eintreffen der Spielerpässe. Fest steht aber, dass wenn nicht etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommt, wir wieder eine Mannschaft melden werden, die dann zwar in der untersten Spielklasse an den Start geht, von der wir uns aber eins versprechen: Spaß am Spiel und an der Kameradschaft. Stolz bin ich vor allen Dingen darauf, dass wir mit dem alten und neuen Trainer Christoph Winter und mit Jens „Momo“ Söchtig wieder an den Start gehen, der in der Abteilungsleitung die Fäden ziehen wird.

 

Wichtig für uns und mich persönlich aber sind folgende Fakten:

 

1)                 der TSV Lengde wurde angesprochen und nicht anders

2)                 es wechseln nur sehr wenige Spieler zu uns,  die noch in anderen Vereinen in einer Mannschaft eingebunden sind

3)                 die bisher kontaktierten, abgebenden Vereine haben sich sehr sportlich, kooperativ und fair verhalten. Dafür meinen Dank. Natürlich werden wir uns genauso verhalten, wenn es einmal andersherum laufen sollte.

 

Ob das alles so funktioniert wie wir es uns vorstellen, wissen wir noch nicht, die Voraussetzungen dafür sind aber vorhanden. Wichtig aber ist die Gewissheit, dass es weitergeht mit dem Fußball beim TSV Lengde.

 

Ein Sprichwort sagt:

“Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Ich weiß nur dass es anders werden muss, damit es besser wird.“

 

Ich weiß, dass es jetzt anders wird und bin mir sicher, dass es auch besser wird.

 

Sobald der Trainingsbetrieb wieder erlaubt wird geht das Flutlicht auf unserm Fußballplatz wieder an, Sobald die neue Saison beginnt, wird in Lengde wieder am Punktspielbetrieb teilgenommen.

 

Wir wollen die neue Mannschaft im Rahmen eines Familienfestes, auf dem Sportplatz, im Sommer vorstellen und gleichzeitig unsere neue Hüpfburg einweihen. Da dann sicherlich auch Fußball gespielt wird, werden wir uns mit den Vereinen in Verbindung setzen, die unseren Artikel auf Facebook gelesen und uns viel Mut, Erfolg und Zuversicht gewünscht haben.

 

Wie immer bin ich für Anregungen und auch für eine konstruktive Kritik zu erreichen.

 

Ihr erreicht mich unter der Telefonnummer: 0173-9193402 oder unter der E-Mail-Adresse: j.lindner@dws-2005.de

 

Bis dahin und bleibt gesund

 

 

März 2021

Müllentsorgung in der Lengder Feldmark

Helmut
Hohaus

Schon wieder wurde Müll in der Lengder Feldmark entsorgt.

Am Samstagmorgen entdeckte Landwirt Söhnke Schlüter in Richtung „Am Warberg“ den wild entsorgten Müll. Einiges wurde in die Betonröhrenabgrenzung geworfen. Neben Sitzauflagen, Schaufeln, Spiegel, Papier, Holz sowie alte Tapeten und Bauschutt von einer Renovierung. Am gestrigen Montag erstattete die Realgemeinde Lengde Anzeige bei der Polizei. Sollten die Anwohner Beobachtungen gemacht haben, melden Sie sich bitte bei der Polizeistation Vienenburg, Telefon (05324) 787490.

In den kommenden Tagen wird die Realgemeinde auf eigene Kosten den Müll entsorgen.

 

 

März 2021

Der TSV und seine Abteilungen

Lindner/

Müller

Teil 3

Die Abteilung Tischtennis und „Der Spaß an der Platte“ 

Als Tobias Müller nach Lengde gezogen ist, konnte er sich vieles vorstellen, aber nicht, dass es ruckzuck geht, und er in eine Vorstandsarbeit eingebunden wird. Aber das ist so in unserem Verein, wir merken sofort, wer sich einbringen möchte, wer zu uns passt und wer Spaß daran hat, Verantwortung zu übernehmen. Sicherlich weiß man erst, ob es läuft, wenn man es macht, aber bei Tobias hatten beide Seiten ein sehr gutes Gefühl.

Wer Tobias noch nicht zuordnen kann: Er ist der Mann von Maren Münnich.

Und nun viel Vergnügen beim Lesen.

Bericht aus der Abteilung Tischtennis

Da in diesem Jahr leider keine Jahreshauptversammlung stattfinden konnte und auch zum derzeitigen Zeitpunkt auch noch nicht absehbar ist, wann wieder etwas "Normalität" einkehren wird, möchte auch ich die Gelegenheit nutzen, über die Abteilung Tischtennis zu berichten und mich auch noch einmal vorzustellen:

Als neuer Niedersachse wurde ich im Frühjahr 2020 gefragt, ob ich die Abteilung Tischtennis übernehmen möchte. Obwohl ich gebürtig aus Bayern komme und in meiner Jugend eher der Leichtathletik und dem Fußball zugewandt war, habe ich diese neue Herausforderung als "Neu-Lengder" sehr gerne angenommen und bin auch seitdem selbst begeisterter Tischtennis-Spieler. Wir sind eine sehr lustige und bunt gemischte Truppe, von alten Hasen bis hin zu blutigen Anfängern haben wir alles dabei. Auch alterstechnisch bieten wir ein breites Portfolio von ganz jung bis jung geblieben.

Ich freue mich sehr, dass wir aufgrund der guten Trainingsbeteiligung eine zweite Herrenmannschaft melden konnten. Seit Herbst 2020 haben wir auch am Punktspielbetrieb teilgenommen und konnten auch schon erste Siege einfahren. Die erste Herrenmannschaft war bis zur Zwangspause ungeschlagen und konnte bislang sechs Siege in Folge für sich verbuchen. Natürlich motiviert uns auch der Erfolg, am Wichtigsten ist aber die Gemeinschaft und das gesellige Beisammensein während und nach den Trainingseinheiten, bzw. den Spielen im Tannhof. Auch noch einmal ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Heiko Gehrke, der die Tischtennis-Jugend trainiert.

Wer Lust und Spaß am Tischtennis hat und gerne Sport in einer tollen Gemeinschaft treiben möchte, der ist bei uns herzlich willkommen. Der Spielbetrieb wurde für diese Saison zwar für beendet erklärt, aber sobald es die Rahmenbedingungen wieder zulassen, sind wir wieder dienstags ab 19.00 h auf dem Saal des Tannhofs zu finden. Die Jugend trainiert immer Montagabend auf dem Saal.

 

 

Bei Interesse und für weitere Informationen stehen ich und der 1. Vorsitzende des TSV (der auch bei unserer Truppe mit aktiv ist) gerne zur Verfügung:

Tobias Müller unter 0176/31553990

oder

Jürgen Lindner unter 0173 / 9193402

 

Auch in diesem Bericht ist zu erkennen, mit wieviel Freude und Elan der Tobias die Vereinsarbeit anpackt, und die Abteilung mit nach vorne bringt. Es muss nicht immer ein Mitglied sein, das lange im Verein ist, um sich zu integrieren und eine Abteilung zu leiten, wenn man die wichtigste Voraussetzung für so ein Amt mitbringt: Lust an der Sache.

 

Bis dahin und bleibt gesund

 

Euer Jürgen „Erwin“ Lindner

1.                  Vorsitzender

 

 

Februar 2021

Scheine für Vereine – Update!

Jens Söchtig

Ja, wir haben unsere Scheine bei REWE eingetauscht. Leider sind erst 2 Artikel angekommen.

Wir möchten jetzt warten, bis alles angekommen ist, und präsentieren euch dann alles zusammen.

 

 

Februar 2021

Eiszeit 2021

Susanne Hartmann

Lengde wird auch in diesem Jahr wieder vom Eiswagen angefahren. Wann es losgeht teile ich Euch dann hier, auf der Lengde Homepage und auf Facebook LENGDE mit.

 

 

Februar 2021

Dein Blut rettet Leben

Helga Borkert

Zur Blutspende-Aktion am 22.02.2021 in Lengde konnten wir insgesamt 51 Spender*innen begrüßen, davon waren zwei Personen Erstspender!

Die Erstspender sind Jonas Krämer und Vincent Riedel.

Bei den Wiederholungsspendern wurden jeweils für eine „runde“ Anzahl an Spenden folgende Personen geehrt:

70. Spende: Heike Krämer

65. Spende: Thees Augustin

40. Spende: Konjo Eldin und Joachim Riedel

25. Spende: Edith Marx

20. Spende: Daniel Kaufmann, Nicole Kaufmann und Mareike Niemeyer

5. Spende: Lara Kroll

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern!

Der Spendetermin wurde betreut von den Lengderinnen Stephanie Lüddecke und Simone van der Pütten (unserem jungen Team) sowie von Kerstin Thom vom Ortsverein Immenrode – vielen Dank für die Nachbarschaftshilfe!

Der nächste Termin findet am 05. Juli 2021 statt.

Und der dritte Termin ist am 8.11.2021

 

 

Februar 2021

Neue Wege für die FF Lengde
virtuelle Mitgliederversammlung

Susanne Hartmann

Am 19. Februar fand die diesjährige Mitgliederversammlung mit 42 Teilnehmer*innen zu Hause an den Computern statt. Ermöglicht wurde dies durch die Schulung unserer Feuerwehrleute von der Feuerwehr Goslar und durch die Betreuung dieser Maßnahme vor Ort durch Nils Heyer. Es war ungewöhnlich, hat aber alles super geklappt. Die Überraschung klingelte während der Versammlung an unseren Haustüren. Jeder Teilnehmer bekam ein Lunchpaket mit Wurst, Käse, Brot, Mett, zwei Fl. Bier und zwei Schnäpschen, geliefert durch den Tannhof Lengde.

Der Brandmeister und die Gruppenführer verlasen ihre Jahresberichte 2020, die trotz der Ein-schränkungen durch Corona noch recht umfangreich ausfielen. Zur Information werden diese Berichte mit der Lengder Post zusammen verschickt. Beförderungen und Ehrungen wurden zurückgestellt. Wenn möglich sollen diese beiden Tagesordnungspunkte am 2. Juli beim geplanten Halbjahresabschluss persönlich und von Angesicht zu Angesicht erfolgen.

Der Stadtbrandmeister Christian Hellmeier berichtete von 650 Einsätzen in diesem Pandemiejahr. Es wurden eine Drohne und ein Telelader angeschafft, an denen die Lengder bereits Schulungen erhalten haben, und die auch schon mehrmals im Einsatz waren. In Vienenburg wurde eine Hochwasserhalle eingerichtet, in der eine Sandsackfüllmaschine steht, und die Ausrüstung für Hochwassereinsätze eingelagert ist. Auch hier haben die Lengder schon fleißig geübt.

Weitere Grußworte kamen von der Ortsvorsteherin Lisa Lindner, Wolfgang Papendieck (Schützenverein) und Jürgen Lindner (TSV Lengde). Alle waren sich einig, dass die Pandemie bedingten Einschränkungen hoffentlich bald vorbei sein müssen, damit unser Dorfleben wieder in Schwung kommt. Obwohl - der Zusammenhalt im Dorf ist daran nur noch gewachsen.

Dominik Dreilich hatte das Schlusswort und bedankte sich für das vorbildliche Verhalten aller Kameraden*innen.

 

 

Februar 2021

Auch im Dorf hatten wir zu tun

Hendrik Zimmermann

Am Samstag haben wir mit einer kleinen Gruppe Hydranten vom Schnee befreit, damit man sie im Einsatzfall sofort finden kann.

Vielen Dank an die Truppe!

 

 

Februar 2021

Unsere Feuerwehr war im Einsatz

Hendrik Zimmermann

Gleich 2x unterstützten wir die Bereitschaft des Stadtverbandes Goslar in den Nachtschichten beim Schnee-Einsatz. Mit 8 Kameradinnen/en wurden verschiedene kleine Einsätze abgearbeitet, Fahrzeuge befreit, die sich festgefahren hatten und natürlich Schnee geschoben. 2 von uns bekamen gleich die Einweisung auf den neuen Telelader.

 

 

Februar 2021

Lengde im Schneechaos

Lisa Lindner

Liebe Lengderinnen,

Liebe Lengder,

eine Woche liegt hinter uns, die wir wohl alle nicht vergessen werden. Am letzten Samstag konnten wir uns alle noch nicht wirklich vorstellen, was da auf uns zukommt- eigentlich waren wir ja auch noch zu sehr mit COORNA beschäftigt.

Es schneite und schneite und schneite und wollte erstmal nicht wieder aufhören. Die Straßen wurden weiß und mehrmals am Tag schoben wir Höfe und Fußwege, um der Lage irgendwie Herr zu werden. Es war schwer, aber wir haben es geschafft. Auf dauerhafte Hilfe aus der Stadt haben wir vergeblich gewartet. Erste Anrufe erhielt ich bereits am Sonntag, weitere am Montag. Immer wieder dieselbe Frage: Wann sind wir dran? Wann kommt der Räumdienst? Es wuchs die Angst, dass im Notfall nicht rechtzeitig Hilfe da sein würde, Menschen mussten zur Arbeit und Pflegedienste kamen nicht zu ihren Patienten, die sie doch brauchen. Es war eine Katastrophe.

Als ich am Dienstag Anrufe erhielt, weil die Lengderinnen und Lengder nicht nur vom Bauhof vertröstet wurden, sondern auch noch unmögliche Antworten bekamen, beschloss ich, dass es nun genug ist. Wir schwenkten um auf die Lengder Manier. Denn darauf kann man sich verlassen. Bei der Stadt schien man zu diesem Zeitpunkt auch fast dankbar, dass ihnen wenigstens Lengde dann abgenommen war. Es war unter uns Lengdern auch nur ein Anruf, den es brauchte. Söhnke Schlüter ließ sich nicht lange bitten und schob die Straßen frei, Jörg Blankenburg kümmerte sich darum, dass die Feuerwehrfahrzeuge aus ihrer Garage kämen, wenn es nötig wäre und Thees Augustin, Niklas Schlüter und Familie Wesche fuhren ebenfalls mit ihren Treckern los, um zu helfen. Konstanze Schrader sorgte dafür, dass wir in der Feldmark nun wenigstens überall eine Spur haben, in der wir laufen können, und Luca Haarnagel sah man immer wieder mit seinem Radlader durch den Ort fahren.

Das Einzige, was mir dazu einfällt ist: DANKE! Unser Dorf ist einfach das Beste! Es braucht nicht viele Worte, sondern Taten und auf diese braucht man nicht lange zu warten.

Derzeit geht Sabine Büschlepp durchs Dorf und sammelt eine Kleinigkeit für die Landwirte, die sich darum bemüht haben, dass die Straßen von Schnee befreit wurden. Es ist nicht viel, aber ich finde es eine nette Geste. Ich würde mich freuen, wenn sich der eine oder andere beteiligen würde.

Eine große Freude ist die weiße Pracht auf jeden Fall für die Kinder. Überall sieht man Trecker mit Schlitten dahinter oder sie rodeln am Schneeberg gegenüber der Kirche. Für die Kinder und wahrscheinlich auch für viele Erwachsene ist der Schnee eine willkommene Abwechslung zum Alltag mit CORONA.

Leider scheint der Schnee aber wieder den ein oder anderen Tierhalter vergessen zu lassen, dass der Schnee zwar Hundehaufen verdecken mag, aber der Schnee auch wieder taut. Dann kommen die Haufen alle wieder zum Vorschein. Insbesondere, wenn die Haufen mitten auf dem Fußweg oder in der Feldmark mitten in der Spur liegen, löst das nicht unbedingt Freude aus, wenn man einen Haufen erwischt. Dasselbe gilt im Übrigen auch für Pferdeäpfel. Wenn ich diese als Anwohner direkt auf meinen frisch geschobenen Weg platziert bekomme, trägt das nicht zum gegenseitigen Verständnis und Dorffrieden bei. Ich möchte hier doch bitte weiterhin um Rücksichtnahme aufeinander und schnellstmögliche Entfernung bitten. Wir haben hier eine wirklich tolle Gemeinschaft, und es wäre schade, wenn diese durch so eine „Scheiße“ getrübt würde.

Ich wünsche allen ein wunderschönes Winterwochenende! Wir sollten es genießen. Wer weiß, was noch kommt.

Für jegliche Rückmeldungen und Fragen kann man mich gerne unter 0160-90390574 erreichen.

 

 

Februar 2021

Der TSV und seine Abteilungen

Jürgen Lindner u. Wiebke Göbber-Haberkorn

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Lengder,

heute möchten wir Euch von einer unserer beständigsten Gruppen berichten, der Damengymnastik. Meiner Einleitung schließt sich der Bericht unserer Übungsleiterin Wiebke Göbber-Haberkorn an, die seit vielen Jahren die Übungsabende leitet, gestaltet und zugleich Abteilungsleiterin ist.

 

Der TSV und seine Abteilungen:

 

Teil 2

Damengymnastik

Vor mehr als einem Jahrzehnt hat Wiebke die Übungsleitung übernommen, und sie im Sinne ihrer Vorgängerin weitergeführt und ausgebaut. Die Treffen finden immer mittwochs, auf dem Saal unserer Gaststätte statt. Im Durchschnitt treffen sich zehn Frauen,
um 19.30 Uhr, die dann eine Stunde lang ihr Programm durchziehen. Da die Teilnehmerzahl sehr konstant ist, zeigt es uns, dass die Frauen mit Spaß und Elan bei der Sache sind. Da uns aber auch hier die Pandemie zu einer Zwangspause gezwungen hat, hoffen wir, dass alle und vielleicht die eine oder andere mehr sich demnächst wieder auf dem Saal einfinden, wenn der Mannschaftssport wieder erlaubt wird.      

Und jetzt der Bericht von Wiebke: Damengymnastik 2020

Nach der letzten Jahreshauptversammlung, begann das Sportjahr wie üblich, wir trafen uns immer mittwochs um 19:30 Uhr auf dem Saal zum Sporttreiben, bis uns das Coronavirus eine Zwangspause auferlegte. Im Mai wurde dann Sport im Freien wieder erlaubt, die Kontaktbeschränkung war aufgehoben; es konnte wieder losgehen. Walken bot sich da natürlich an, aber wir sind ja eine Gymnastikgruppe – also musste flugs eine neue Sportart erfunden werden: Walknastiks.

Wir trafen uns regelmäßig um 19:30 Uhr am Sportplatz und walkten los dabei kamen auch gleich 2 Paar unserer Vereinsscheinstöcke zum Einsatz. Viel Strecke machten wir nicht, denn wir machten immer wieder „Pausen“, die mit Gymnastikübungen ausgefüllt wurden. Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, mit den Walkingstöcken, mit aus dem Lengder Wald gemopsten Baumscheiben und auch die Bänke am Querweg ließen sich super als Sportgeräte nutzen. Der Wettergott war immer gnädig mit uns, und wir genossen die neue Sportart, begleitet von Vogelgezwitscher und jahreszeitlich wechselnden Düften, auch als „Drinnensport“ schon wieder erlaubt war. Die Tage wurden kürzer, und so ging es dann doch zurück auf den Saal, mit dem Gedanken auch im nächsten Jahr bei schönem Wetter oder zumindest in den Sommerferien wieder zum Sport in die Lengder Feldmark hinaus zu gehen.

Bis Ende Oktober ging´s fröhlich auf dem Saal weiter und dann schickte uns der 2. Lockdown in die nächste Zwangspause.

Gott sei Dank konnten wir kurz vorher noch unser immer wieder aufgeschobenes Mettwurstessen nachholen, wir folgten der Einladung von Wolfgang Papendieck (bei der letzten JHV ausgesprochen), zum Laserschießen im Schützenhaus. Wir hatten viel Spaß, trotz Einhaltung der Coronaregeln und können das Schießen mit den Laserwaffen nur weiterempfehlen.

Vielen Dank noch einmal an die Schützen und Wolfgang für die Möglichkeit dort einmal zu „trainieren“.

Nun warten wir ab, was das Neue Jahr bringen wird, wann wir uns wieder zum gemeinsamen Sporttreiben treffen können- drinnen oder draußen - je nachdem wann und wie es wieder losgeht.

Es wäre schön, dann auch wieder mit den Yogastunden weiter zu machen, und vielleicht kann es auch endlich mit der „Entspannung“ starten.

Bis dahin: Ein dreifaches „Beinhoch“!

Bleibt schön gesund und negativ!

Wiebke

 

Ich finde dass man in diesem Bericht lesen kann, dass die Abteilung quicklebendig is,t und alle Teilnehmerinnen sich auf die Öffnung der Kontaktsperre freuen, damit es wieder losgeht. 

Wer jetzt Lust verspürt bei dieser tollen Truppe mitzumachen, der kann sich an folgende Personen wenden:

 

Telefonisch bei:

Wiebke Göbber-Haberkorn unter: 05324-1834

Jürgen Lindner                       unter: 0173-9193402

oder per E-Mail                      unter: j.lindner@dws-2005.de

 

Am einfachsten ist es aber, wenn ihr zum nächsten

Übungsabend auf den Saal geht, Sportsachen anhabt und mitmacht. Wann der nächste Übungsabend stattfindet, könnt Ihr dann in der „Lengder Post“ und im TSV-Kasten am

Gemeindehaus lesen.    

 

Bis dahin und bleibt gesund

 

 

Januar 2021

Chlor im Trinkwasser

Lisa Lindner

Liebe Lengderinnen,

Liebe Lengder,

nachdem ich in den vergangenen Wochen mehrfach darauf angesprochen wurde, ob mir schon aufgefallen sei, dass unser Wasser nach Chlor riechen würde. Dazu habe ich mich bei der PURENA erkundigt und folgende Antwort erhalten:

Vienenburg wird über Wasser aus der Ecker-Talsperre versorgt. Durch die saisonalen Temperaturschwankungen kommt es hier zum natürlichen Prozess der Wasserumwälzung. Dieser erfolgt im Regelfall Ende Oktober/Anfang November. Durch diesen natürlichen Prozess kommt es auch zu Veränderungen im Rohwasser und somit auch im Trinkwasser.

In Talsperren-Wasserwerken ist die Desinfektion zur Sicherung der Trinkwasserqualität durch die Trinkwasserverordnung vorgeschrieben. Die Harzwasserwerke setzen an der Ecker-Talsperre Chlor als Desinfektionsmittel ein. Der o.g. Effekt führt dazu, dass die Chlordosierung durch den Vorlieferanten Harzwasserwerke ab Wasserwerk vorsorglich angepasst werden muss, um die Vorgaben der Trinkwasserverordnung jederzeit gewährleisten und etwaige Risiken ausschließen zu können.

Hierdurch kann es vorkommen, dass ein Chlorgeruch im gelieferten Trinkwasser wahrnehmbar ist. Diese Anpassung der Chlordosierung ist nur temporär. Nach derzeitigem Stand und den Erfahrungen der Harzwasserwerke ist dieser Effekt witterungsabhängig, im Normalfall gehen diese von einem Zeitraum bis Februar 2021 aus.

Die Maßnahmen der Harzwasserwerke entsprechen der Trinkwasserverordnung.

Somit kann das Trinkwasser wie gewohnt verwendet werden.

Erklärbar ist damit nicht, warum das Wasser nicht überall nach Chlor riecht, manchmal sogar von Nachbar zu Nachbar unterschiedlich. Hierbei kommt scheinbar zum Tragen, dass es sich bei manchen Anschlüssen um Enden handelt, bei anderen um Ringleitungen. Aber auch hier gibt es laut PURENA keinerlei Bedenken, dass Grenzwerte überschritten werden.

 

 

Januar 2021

Der TSV und seine Abteilungen

Jürgen Lindner

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Lengder,

zunächst einmal ein frohes, erfolgreiches und vor allen Dingen gesundes neues Jahr. Wenn dieser Neujahrsgruß etwas verspätet kommt, so bitte ich es zu entschuldigen, aber ich hatte gehofft, dass ich Euch den Gruß persönlich auf unserer Jahreshauptversammlung überbringen kann. Da wir aber noch immer nicht wissen, wann wir die Versammlung abhalten können, möchte ich Euch einen Überblick verschaffen, was im letzten Jahr beim TSV Lengde passiert ist und berichte Euch nach und nach über die Aktivitäten in den einzelnen Abteilungen. In einer der letzten Ausgaben der „Lengder Post“ hatte ich das ja bereits angekündigt und auch, dass ich mit der Abteilung Fußball beginne. Die Berichte über die anderen Abteilungen folgen dann im Abstand von ca. 14 Tagen immer unter der Überschrift:

 

Der TSV und seine Abteilungen:

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Teil 1

Die Abteilung Fußball und was daraus geworden ist

Viele von uns erinnern sich mit Wehmut an die Zeit zurück, als wir im Verein zeitgleich noch drei Herren-, eine Damen- und eine eigene Seniorenmannschaft gemeldet hatten und zudem auch noch viele Jugendliche begeistert in einer Spielgemeinschaft dem Fußballspiel nachgegangen sind. Lange ist es her. Bemerkenswert dabei ist auch noch zu erwähnen, dass der größte Teil der Spielerinnen und Spieler hier aus dem Ort gekommen waren. Da waren nicht selten mehr als hundert Zuschauer auf dem Platz und unsere Ortschaft war leer, wenn auf unserem Sportplatz Fußball gespielt wurde. Da hatte sich noch der Ort mit der Mannschaft identifiziert und die Spielerinnen und Spieler mit dem Ort.

Da sind mehr Lengder mit zu Auswärtsspielen gefahren als wir zuletzt eigene Spieler und Zuschauer zusammen hatten, wenn ein Heimspiel bestritten wurde. In welcher Situation sich die Abteilung zurzeit befindet, ist wohl jedem bekannt. Die Frage, die ich aber hier zu beantworten versuche ist, wie konnte es dazu kommen?

Als ich den Vorsitz im Verein übernommen habe, hatten wir noch zwei Herrenmannschaften, die am Spielbetrieb teilgenommen haben. Es hat sich aber immer mehr herauskristallisiert, dass der Spielbetrieb nur mit einer wahnsinnig intensiven Betreuung und einem sehr hohen finanziellen Zuschuss aus der Vereinskasse aufrechterhalten werden kann. Das liegt zum einen daran, dass die zu entrichtenden Beiträge relativ hoch sind, wir Strafgeld für einen fehlenden Schiedsrichter zahlen mussten und die Aufwandsentschädigungen für die Übungsleiter nicht gerade günstig, aber für den Aufwand gerechtfertigt sind. Das alles ist zu erwirtschaften, war über die Vereinsbeiträge und Zuschauereinnahmen nicht möglich. Natürlich sind wir kein Sparverein und die eine Abteilung benötigt etwas mehr Geld und die andere etwas weniger. Trotzdem darf eine Abteilung den Verein aber nicht in ein finanzielles Defizit führen. Wir haben weiterhin Hallenturniere und Prominentenspiele ausgerichtet und so die Abteilung im finanziell abgesicherten Fahrwasser gehalten. Zudem konnten wir andere finanzielle Aufwendungen über Spenden- und Sponsorengelder abfangen. Es hat sich aber dann ein Trend abgezeichnet, der für, meiner Meinung nach, alle Vereine in die falsche Richtung gelaufen ist. Eine fast gleichbleibende Anzahl an Vereinen muss sich mit einer immer geringer werdenden Anzahl an Spielen abfinden. Da kann auch ein eher limitierter Fußballer mal in eine höherklassige Mannschaft rücken, weil da die Spielerdecke sehr dünn ist. Dazu kommt, dass sich die meisten Spieler nicht mit dem Verein identifizieren, weil fast alle aus einer anderen Stadt oder aus einem anderen Ort kommen. Wie sich die Lage zugespitzt hat, konnte man zum Beispiel beim Nachbarverein SV Schladen verfolgen. Die hatten im letzten Jahr einen Aderlass von sage und schreibe vierzehn Spielern, so etwas wünscht man seinem schärfsten Konkurrenten nicht.

Dieser Trend hat uns auch erwischt. Wir und im Besonderen ich waren einfach nicht bereit, noch mehr in die Abteilung zu investieren, zumal bei etlichen Spielern zu erkennen war, dass es nur darum ging, den bestmöglichen Vorteil für sich selber herauszuholen. Nur dass wir uns da richtig verstehen, wenn heute jeder Spieler umgarnt wird, dann kann ich sogar die eine oder andere Reaktion verstehen. Wir wollten diesem Trend aber nicht folgen. Außerdem hat sich immer mehr herauskristallisiert, dass sich auch unser Ort nicht mehr mit der Mannschaft identifiziert hat. Zu Spielen der zweiten Mannschaft hatten wir oft sogar fast keine eigenen Zuschauer, bei Spielen der ersten Mannschaft waren es oft nicht mehr als vielleicht fünfzehn. Das führte zuerst dazu, dass wir die zweite Mannschaft abmeldeten und mit dem TSV Lochtum eine Spielgemeinschaft gebildet haben. Als uns aber innerhalb eines halben Jahres mehrere Spieler verlassen hatten, konnten wir auch die Spielgemeinschaft nicht mehr aufrechterhalten. Als es in die neue Saison ging, haben wir uns zusammengesetzt und die Spieler gefragt, wie wir weitermachen wollten. Wir hatten siebzehn feste Zusagen und noch zwei A-Jugendspieler, die bereits bei uns trainierten und auch ab der Rückserie spielberechtigt gewesen waren. Nach einstimmiger Absprache mit den Verantwortlichen und der Mannschaft wollten wir die Saison so durchziehen. Leider haben sich dann ein paar Spieler nicht an ihr Wort gebunden gefühlt und uns auf eine Art und Weise hängen lassen, die uns dann dazu bewogen hat, den Spielbetrieb einzustellen. Die sieben oder acht Spieler, die bis zum Schluss dabei gewesen sind, haben für immer meine Hochachtung und meinen Dank für ihr Engagement bei uns im Verein. Die Spieler aber, die uns hängengelassen haben, werde ich, soweit ich es beeinflussen kann, nicht mehr in unseren Verein aufnehmen, falls der eine oder andere es noch einmal versuchen sollte.

Ihr könnt sicher sein, dass wir mit Hochdruck daran arbeiten, wieder eine Fußballmannschaft für den TSV zu melden, oder evtl. eine Spielgemeinschaft mit einem befreundeten Nachbarverein einzugehen. Wo eine finanzielle Reise allerdings hingehen kann, wenn man sich als Verein zu sehr vom Fußball abhängig macht, konnten wir in der Goslarschen Zeitung lesen, als der 1. Vorsitzende Jens Bergmann über die finanzielle Situation beim FC Zellerfeld, in der Corona-Krise ausführlich berichtet hat. Da wird über ein Minus im fünfstelligen Bereich berichtet bei einer Zahl von gerade einmal einhundertsiebzig Mitgliedern. Wenn bei uns wieder Fußball gespielt wird, dann wollen wir Spieler, die einfach nur Spaß am Fußball haben und sich bei uns wohlfühlen, ohne große Forderungen zu stellen. Bei uns ist jeder willkommen, der sich anständig verhält und dazu beiträgt, den Verein nach innen und nach außen gebührend zu vertreten. Dass soll aber nicht bedeuten, dass er kritiklos dabei ist, im Gegenteil, jede konstruktive Kritik kann uns nur weiterbringen. Solchen Spielern versprechen wir ein tolles, ruhiges Umfeld, gute Voraussetzungen mit einem schönen Sportheim, einer Sauna und Zuschauern, die sich auch Spiele der dritten Nordharzklasse ansehen und unsere Mannschaft anfeuern, wenn der Einsatz und der Zusammenhalt passt. Jetzt soll wieder der Spaß im Vordergrund stehen und nicht der sportliche Erfolg um jeden Preis. Gebt uns etwas Zeit, damit wir in Ruhe am Aufbau einer neuen Mannschaft arbeiten können.

Im Übrigen hat es mir mein Fußballerherz gebrochen und mich tief traurig gemacht, dass es sogar in der Schrift der neuen Kirchturmspitze nachzulesen ist, dass wir unsere Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet haben.

Zum Abschluss dieses Berichtes möchte ich mich bei allen bedanken, die der Abteilung bis zum Schluss die Stange gehalten haben, allen voran Jens „Momo“ Söchtig. Er hat mehr als ein Jahrzehnt die Abteilung geleitet und bis zum Schluss die administrative Arbeit übernommen.

Ich hoffe, Ihr habt Verständnis für unsere Entscheidung und könnt sie ein Stück weit mittragen. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten und Euch benachrichtigen, sobald wir wissen, wie es weitergeht.

 

Bis dahin und bleibt gesund

Euer Jürgen „Erwin“ Lindner

1.Vorsitzender