Dörfliches Leben in Lengde
  Archiv 2018
 

Viele Bilder könnt ihr in der GALERIE betrachten!


 

Mai 2018

SUV überschlug sich auf A395

Hendrik Zimmermann

16.46Uhr Einsatz für die Feuerwehr Lengde und Wiedelah zur Absicherung einer Unfallstelle auf der A395 zwischen den Anschlussstellen Lengde und Vienenburg, Fahrtrichtung Vienenburg. 



Ein SUV war in Höhe der 100-Kurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, hat ca. 30 Meter Wildzaun umgefahren, dann mehrere Bäume entwurzelt, sich überschlagen und ist dann auf der linken Fahrbahn auf dem Dach liegend zum Stehen gekommen. Der Fahrer konnte sich selbst befreien und wurde dann notärtzlich versorgt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehren sicherten die Einsatzstelle ab, stellten den Brandschutz sicher, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und reinigten die Fahrbahn von Fahrzeugtrümmern und umgefahrenen Bäumen. Einsatzende war um 18.30 Uhr.



Im Einsatz waren: Feuerwehr Lengde TSF-w 1/5

Feuerwehr Lengde MTW 1/7

Feuerwehr Wiedelah LF16/12 1/8

Polizei Bad Harzburg

Autobahnpolizei Braunschweig

 

Mai 2018

Ehrenamtliche pflegen den Friedhof

Susanne Hartmann

Am 16. Mai fand die Friedhofsaktion im Frühjahr mit neunzehn Helfern auf dem Friedhof und vier Helferinnen am Frühstücksbüfett statt. Es wurden Bänke gestrichen, Büsche und Bäume beschnitten. Die eingeebneten Gräber wurden mit Mutterboden aufgefüllt und Gras wurde eingesät. Die Dachrinne der Friedhofskapelle musste mal wieder vom Laub befreit werden.



Auch am Gemeindehaus erledigte einer der Helfer dringend notwendige Arbeiten, weil unser Angestellter Uwe Neitzel krankheitsbedingt noch etliche Zeit ausfallen wird.



Nach gut zwei Stunden war alles erledigt und man traf sich im Gemeindehaus und ließ sich das von den Frauen vorbereitete Büfett schmecken.



Die Kirchengemeinde bedankt sich ganz herzlich bei allen ehrenamtlichen Helfern und der Altersabteilung der Feuerwehr für die Unterstützung und hofft, dass alle im November beim „Herbstputz“ wieder dabei sein können.

 

 

Mai 2018

Hochwassereinsatz für den Logistikzug

Nils Heyer

Am Himmelfahrtstag sorgte ein Unwetter unter anderem in Goslar für Überschwemmungen und vollgelaufene Keller. Damit genügend Sandsäcke zur Verfügung standen, wurde um 15:33 Uhr der Fachzug Logistik des Stadtfeuerwehrverbandes Goslar alarmiert. Insgesamt 28 Einsatzkräfte aus Lengde, Immenrode und Weddingen trafen sich beim Bauhof in Goslar zum Sandsäcke füllen. Die Sandsack-Notfallreserve aus Immenrode sowie die fertigen Sandsäcke wurden zu den einzelnen Einsatzstellen im Stadtgebiet gefahren. Etwa um 17:30 Uhr kam schließlich die Meldung, dass keine weiteren Sandsäcke benötigt wurden. Somit war nur noch die Befüllstation aufzuräumen und die restlichen befüllten Sandsäcke aufzuladen, aus denen die Notfallreserve in Immenrode wieder aufgefüllt wurde. Gegen 18:30 Uhr war der Einsatz für die Lengder, Immenröder und Weddinger Kameradinnen und Kameraden zu Ende.

Der Fachzug Logistik wird bei größeren Einsätzen im Stadtgebiet alarmiert und ist dann zuständig für Transport- und Versorgungsaufgaben an der Einsatzstelle, von feuerwehrtechnischen Verbrauchsstoffen, wie z. B. Schaummittel, Treibstoff für die Fahrzeuge und Pumpen bis hin zur Verpflegung für die Einsatzkräfte. Er besteht aus Kräften der Ortsfeuerwehren Lengde, Immenrode und Weddingen mit jeweils einem VW-Bus (MTW), dem Löschfahrzeug (TSF-W) aus Lengde sowie einer VW Pritsche (MZF) von der Feuerwache Goslar als Transportfahrzeug.


 

Mai 2018

Kinderfest am Schützenhaus

Susanne Hartmann

Der Schützenverein veranstaltete am heutigen Sonntag ein kleines Kinderfest mit Hüpfburg, Dosenwerfen und Torwand am Schützenhaus. Die Feuerwehr übernahm den Shuttleservice zwischen Gerätehaus und Schützenhaus. Es waren einige Kinder da, um den Schülerkönig auszuschießen und zu spielen. Auch die Großen hatten die Möglichkeit ihre Treffsicherheit auf die Königs-, Pokal- und Preisscheiben unter Beweis zu stellen. Das Wetter war herrlich. Steak, Bratwurst und Pommes schmeckten. Die Getränke waren gut gekühlt. --- In zwei Wochen folgt das Schützenfest.

 

 

Mai 2018

Tüddelmeister gewinnen den Boßel-Pokal

Susanne Hartmann

Pünktlich um 13 Uhr gingen die beiden ersten Mannschaften auf die Boßelrunde. Ca. 60 Teilnehmer/-innen in vierzehn Mannschaften hatten sich zum 12. Turnier der CDU eingefunden. Das Weddinger „Lutz Schröder Team“ rollte in letzter Minute mit kleinem Trecker und Planwagen auf Broihans Bauernhof. Nach gut drei Stunden hatten die ersten Starter ihre Runde beendet. Die letzten beiden Gruppen kamen kurz vor 17 Uhr abgekämpft zurück. Da schmeckten Fischbrötchen, Steaks und Bratwürste sowie Kaffee und leckerer Kuchen dann besonders gut. Nach der Auswertung konnte dann Michael Deike Pokal und Urkunden an die Mannschaften überreichen.

Es siegten die „Tüddelmeister“ mit 39 Würfen. gefolgt von:

2. TSV Alte Herren

3. Die Spezies

4. TSV 1. Herren

5. Günters Gang

6. Promillos

7. Schnabbeltanten

8. Team Hopfenberg

9. CDU Bad Harzburg

10. Wiedelaher Siedlergemeinschaft

10. Lutz Schröder Team

12. Wiedelaher Dorfgemeinschaft

14. DRK Frauen Lengde

 

Mai 2018

Feiern in den Mai

Susanne Hartmann

Pünktlich um 15 Uhr startete die Walpurgisfeiern im DGH mit Kaffee und leckerem Kuchen. Die Bewirtung übernahm, wie immer, das DRK Lengde. Gegen 17 Uhr verlagerte sich die Feier nach draußen auf den stürmischen Dorfplatz. Große Beliebtheit bei den Kindern hatte der große Glasschrank, der vom TSV Lengde mit Spielzeug und vielen anderen Preisen bestückt wurde. Gegen eine „Schlüsselgebühr“ konnten die Kleinen (und auch Großen) unter vielen Schlüsseln wählen, und wenn einer dann passte, hatte man freie Auswahl. Für die gespendeten Preise gilt Lars Lange ein herzliches „Dankeschön“.

Am Morgen des 1. Mai trafen sich ca. 80 Leute zum Bürgerfrühstück. Diesmal im DGH, weil der kalte, heftige Wind uns auf dem Dorfplatz weggeblasen hätte.

Um 13 Uhr begann das Schmücken der Maibirke durch die Dorfkinder, und anschl. wurde der Baum von der Feuerwehr auf dem Platz „eingepflanzt“. In der Cocktailbar vom Vorabend hatte sich heute der „Schladener Eismann“ eingerichtet und verkaufte sein leckeres Eis. Neben dem Treiben in der Dorfmitte gab es im DGH nach einmal Kaffee und Kuchen. Gegen 17 Uhr klang die Maifeier langsam aus. Nächstes Jahr sehen wir uns wieder und hoffentlich bei mehr Wärme und weniger Wind!

 

April 2018

Viele Ehrungen beim DRK Lengde

Susanne Hartmann

Am 27. April fand die Jahreshauptversammlung des DRK Ortsvereines im DGH statt. Auf der Einladung stand „Wahlen“ als Tagesordnungspunkt. Gewählt wurde wie folgt: 1. Vorsitzende - Margot Papendieck, 2. Vorsitzende® - vakant, Schatzmeisterin - Elke Hönemann, Schriftführerin - Helga Borkert und Beisitzerinnen - Stephani Lüddecke und Simone van der Pütten.

Der Mitgliedsbeitrag wird nach einstimmigem Beschluss ab 2019 auf 18 € Jahresbeitrag angehoben. Die Satzungsänderung und die Eintragung als DRK e.V., u. a. aus Haftungsgründen, sind noch nicht abgeschlossen. Die Angelegenheit wird sich wohl noch über dieses Jahr hinziehen.

Folgende Mitglieder erhielten für ihre langjährige Vereinstreue Urkunde und Blumenstrauß:


15 Jahre - Elke Czok, Elke Hönemann, Anita Mohrholz

25 Jahre - Evi Heinze, Gerhard Petrikowski, Brigitte Seekircher, Dieter Wiese, in Abwesenheit - Volker Born, Uwe Orlowski, Uwe Sboralski

35 Jahre - Elke Dreilich, Christa Schumacher, Maritta Wolf, in Abwesenheit - Elvira Stark, Renate Born, Charlotte Bothe

40 Jahre - Hannelore Bock, Ingrid Schlüter, Sigrid Vorlop, in Abwesenheit - Eddi Bittmann, Hildegard Hubert, Manfred Münnich

45 Jahre - Katharina Brauckmann, Marga Haberkorn, Helga Wiese

Folgende Termine finden in diesem Jahr statt: 16.7. u. 5.11. Blutspende, 30.9. Altkleidersammlung,
8.12. Seniorenweihnachtsfeier, 16.12. Adventskaffee

Foto: Helmut Hohaus

 

April 2018

Diamantene und Eiserne
Gnaden- und Kronjuwelenkonfirmation

Susanne
Hartmann

Alle fünf Jahre feiern wir in Lengde diese besonderen Konfirmationsjubiläen. Die Vorbereitungen begannen schon im Herbst des letzten Jahres. Durch Anzeigen und Artikel in der Goslarschen Zeitung und in den Gemeindebriefen starteten wir Suchaufrufe. Auch die Mundpropaganda von Lengdern zu ihren ehemaligen Mitkonfirmanden/Mitkonfirmandinnen half uns weiter, um Anmeldungen und Anschriften zu bekommen. Kurz vor meinem Urlaub bekamen dann alle Angemeldeten einen Brief mit dem Ablauf ihres Festtages. Kurz vor dem Sonntag erhielten wir leider noch ein paar Absagen; meist lagen gesundheitliche Gründe vor. Deshalb hier an Hans Schrader, Peter Kalke, Marlene Roßmayer, Inge Ammon und Eddi Bittmann herzliche Grüße und gute Genesung.

Zur Diamantenen Konfirmation (60 J.) kamen 24 Personen, zur Eisernen Konfirmation (65 J.) 10 Personen, zur Gnadenkonfirmation (70 J.) 6 Personen und 1 Dame feierte Kronjuwelenkonfirmation (75 J.)

Um 13.30 Uhr trafen sich alle unter dem Kirchturm, wurden vom Kirchenvorstand und Pastor Böhm begrüßt und erhielten einen kleinen Anstecker zur Erinnerung an ihre Konfirmationskirche. Dieser Anstecker mit dem Fischsymbol ist ein fast 2000 Jahre altes Zeichen der ersten Christen (Ichthys = griech. Fisch). Gleichzeitig ist Ichthys auch ein Glaubensbekenntnis und bedeutet:

IESOUS CHRISTOS THEOU YIOS SOTER - - - Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser

Ich nenne ihn immer „Kirchenfisch“. Vor einigen Jahren hatten Kerstin Amelung und Kerstin Meier Osterglocken auf dem Rasen links vor Kirche gepflanzt. Leider fiel die Blüte im ersten Jahr recht spärlich aus und ab dem nächsten Jahr kamen leider gar keine Blüten mehr zum Vorschein. Schade!

Die Jubilare wurden vom Kirchenvorstand links und rechts vom Altar geordnet nach ihren Jubiläen in die Bankreihen gesetzt. Der festliche Gottesdienst begann um 14 Uhr. Herr Böhm fand die dem Anlass entsprechenden Worte, segnete die Konfirmanden/Konfirmandinnen, überreichte jedem seine Erinnerungsurkunde und reichte das Abendmahl. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die einzelnen Grüppchen vor dem Altar, damit ich noch Fotos machen konnte. Beim Beschriften der Fotos musste ich dann feststellen, dass sich Werner Schäfer vorzeitig verkrümelt hatte und leider auf keinem der Fotos mit drauf ist.

Gegen 15.30 Uhr gingen alle über die Straße in das Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ zum Kaffeetrinken und „Schnabbeln“. Viele hatten noch eine Begleitung mitgebracht, sodass mit ca. 85 Personen beide „Klassenzimmer“ gut besetzt waren. So saß man noch gute zwei Stunden gemütlich beisammen.

Der Kirchenvorstand und die „Truppe“ von Frau Papendieck hatten die Räume vorbereitet, die Tische schön gedeckt und die Bewirtung übernommen. Hier sei nochmals allen Mitwirkenden und Helfern ganz herzlich gedankt.

Während des Kaffeetrinkens hatte ein Gast die, für die Kirchengemeinde peinliche Idee, ein Spendenkörbchen für „Kaffee und Kuchen“ rumgehen zu lassen. Dies war ein Alleingang einer einzelnen Person und nicht mit dem Kirchenvorstand besprochen, da die Gemeinde alle zu Kaffee und Kuchen eingeladen hatte.

Der gesammelte Betrag, für den wir uns aber trotzdem ganz herzlich bedanken möchten, wird von uns als Spende für die Erhaltung der Lengder Kirche verbucht. Wir denken, das ist im Sinne aller.


Bilder findet ihr in der Galerie.

 

 

April 2018

JHV der Schweinekasse

Hendrik
Zimmermann

Am 16.03.2018 fand die Jahreshauptversammlung der Schweineversicherungsgesellschaft Lengde von 1878 im Tannhof statt.

Der 1. Vorsitzende Matthias Borkert begrüßte die 12 anwesenden Mitglieder und berichtete von einem Schreiben des Landkreises welches bestätigt, dass die Lengder die einzig verbliebene ihrer Art im Landkreis Goslar ist. Und die Rechtmäßigkeit der Schweineversicherungsgesellschaft nach dem neu in Kraft getretenen Bundesversicherungsaufsichtsgesetz (VAG) regelt.

Matthias berichtet über den Grillabend, der am Tag des Schweines am 17.07.17 stattgefunden hat und ein voller Erfolg war.

Zurzeit gehören der Gesellschaft 19 Mitglieder (16 Lengder, 3 Beuchter) an; leider sind 2017 keine Schweine bei der Versicherung angemeldet gewesen.

Matthias Borkert versichert, dass der Beitrag von 3 € stabil bleibt und erläutert kurz die Versicherung der Tiere. Im Schadensfall werden 2/3 des Gewichts und damit der Preis des Tieres erstattet, wenn ein vollständiger Impfschutz nachgewiesen wird. Einen Zuschuss zur Impfung gibt es für jedes gemeldete Tier aus der Gesellschaftskasse. Eine Anmeldung kostet 8 € pro Tier plus eine Bearbeitungsgebühr von 20 €.

Ferkel jünger als 6 Wochen, kranke Tiere oder Tiere aus einem Seuchenstall sind nicht versichert.

Am 17.07.2018 findet wieder ein Abend „Rund um das Schwein“ für alle Mitglieder/Partner und Gäste statt. Einige Vorträge aus vergangenen Zeiten der Schweinekasse sind auch geplant.

 

April 2018

Konfirmation in Lengde

Helmut
Hohaus

Fünf Konfirmanden aus Lengde und Wiedelah feierten am 8. April mit Pfarrer Johann Böhm ihre Einsegnung in der Lengder Kirche: 

Einen Tag vor der Konfirmation ist es in Lengde Tradition, dass die Konfirmanden die Fußwege von der Kirche bis zur Haustür mit Tannengrün streuen.


 

Von links: Pfarrer Johann Böhm, Max Michaelis, Bjarne Woyth, Emilia Zimmermann, Charlotte und Hannah Loebs.

 

April 2018

Lisa Lindner zum Lärmschutz

Lisa Lindner

Liebe Lengderinnen! Liebe Lengder!

Man kann es kaum glauben, aber in Sachen Lärmschutz scheint sich nun endlich was zu tun. Unten stehende Mail habe ich soeben von Alexander Saipa erhalten.

Noch steht der Lärmschutz nicht, ABER es hat endlich ein Ministerium eine Entscheidung für uns getroffen. Bis zum Herbst ungefähr ist ein absehbarer Zeitraum und im nächsten Jahr könnte es dann soweit sein, und wir haben endlich Ruhe. Warten wir es ab!

Ich halte Sie und Euch auf dem Laufenden, wenn es etwas Neues gibt.

 

April 2018

Dr. Saipa treibt den Lärmschutz voran

Dr. Alexander Saipa

Sehr geehrte Frau Ortsvorsteherin, liebe Lisa,

auf meine etwas weiter zurückliegende Anfrage an das Wirtschaftsministerium vom 15.02.2018 habe ich heute am 10.04.2018 von Herrn Wirtschaftsminister Althusmann eine Antwort zu der Situation des Lärmschutzes an der A395 bei Lengde bekommen.

Die schlechte Situation wurde erkannt und auf meine Nachfrage hin, hat der Minister nun seine nachgeordnete Behörde um Vollzug gebeten.

Der Anfang der 80-er Jahre an der A 395 im Bereich von Lengde hergestellte Lärmschutzwall ist, wie wir ja in mehreren Ortsterminen und Gesprächen gesehen bzw. erörtert haben, erheblich abgesunken. Dadurch wird die im damaligen Planfeststellungsverfahren festgelegte Höhe der Lärmschutzeinrichtung unterschritten. Der Minister hat daher meine Anfrage zum Anlass genommen, die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zu bitten, eine mit dem Planfeststellungsbeschluss im Einklang befindliche Lösung zu finden und auch baulich umzusetzen. Dabei wird laut Ministerium und Fachbehörde der noch vorhandene Bewuchs sicher eine Herausforderung darstellen. Die Umsetzung ist daher wohl frühestens in der nächsten Vegetationsruhephase möglich.

Ich hoffe, dass diese Aussage den Einwohnerinnen und Einwohnern in Lengde neue Hoffnung auf mehr Lärmschutz gibt. Ich jedenfalls werde das Verfahren weiter eng begleiten und bei weiteren Schritten im Ort gerne zur Information und zum Gespräch kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Alexander Saipa MdL

 

April 2018

Osterfeuer in Lengde

Helmut
Hohaus

Zu einer Pilgerstrecke entwickelte sich der Feldweg von Lengde in Richtung Harly zum Schlangenberg bei Sonnenschein am ersten Ostertag.


In den vergangenen Tagen hatten die Ortsfeuerwehr und die Realgemeinde im Dorf den Baum- und Strauchschnitt im Dorf eingesammelt. Aktive der Ortsfeuerwehr zündeten das Feuer mit Fackeln an, als Anzünder für das Osterfeuer diente trockenes Stroh. Für das leibliche Wohl hatte der Veranstalter, die Ortsfeuerwehr, gesorgt.

 

Februar 2018

1. Lengder Kulturfrühstück

Helmut
Hohaus

Die Lengde AG „Lengder-Lese-Karussell“ hatte zum 1. Lengder Kulturfrühstück eingeladen, das von der Gruppe der Partymeile vorbereitet worden war. Auf dem Buffet war für jede Geschmacksrichtung etwas dabei. Neben Marmelade, Wurst, Käse und Ei auch Lachs, einen Obstsalat und eine Quiche. Die Wurst wurde von Broihans Bauernhof, Käse und Joghurt von Niehoffs Bauernhof gespendet. Hierfür bedankte sich die Ortsvorsteherin in ihrer Ansprache ganz herzlich.

Nachdem der Hunger gestillt war, stellte der LLK einige Bücher vor.

Kunigunde Grohmann brachte die Gesellschaft mit dem neuen Roman von Jonas Johanson Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind zum Lachen. Zuvor hatte Susan Stein von Sebastian Fitzek das Buch Acht Nacht vorgestellt, in dem es um eine mörderische Jagd durch Berlin ging. Für alle, die gerne Thriller lesen, stellte Lisa Lindner außerdem die Reihe von Andreas Gruber um den genialen Profiler Maarten S. Sneijder und seine Kollegin Sabine Nemez vor. Die es im vierten Teil Todesreigen mit einer Reihe mysteriöser Selbstmorde zu tun bekommen.

Weitere Bücher für das Kulturfrühstück stellten Angela Sauer und Thomas Mehrdorf in einer kurzen Zusammenfassung vor.

Alle Bücher und noch etwa 1000 weitere befinden sich in der Bücherei in Lengde in der Alten Schule, die Dienstags von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr für Jedermann geöffnet ist. Hier können gerne Bücher ausgeliehen werden. Außerdem ist auch der Bücherschrank vor der Alten Schule an der Hauptstraße 11 gut gefüllt.

Nach zwei Stunden trennten sich die Wege wieder, nachdem angeregt worden war, diese Veranstaltung zu wiederholen, die Planungen dazu laufen. Des Weiteren wird über einen Kulturnachmittag oder Ähnliches nachgedacht. Zu gegebener Zeit wird darüber berichtet werden.
 

 

Februar 2018

Auf Kuschelkurs mit Kängurus und Schafen

Corinna
Knoke/GZ

Für ein Auslandsjahr gibt es nicht den einen richtigen Zeitpunkt. Das zeigt auch das Beispiel von Julia Sander. Viele junge Erwachsene gehen während ihrer Schulzeit oder nach ihrem Abschluss ins Ausland. Die 24-jährige Julia hingegen hat eine Ausbildung zur Kosmetikerin hinter sich und schon einige Jahre in dem Beruf gearbeitet.

Eins stand für sie aber immer fest: „Ich möchte ins Ausland“. Im vergangenen Jahr nahm sie ihren Mut zusammen und verbrachte zwölf Monate in Australien. Die Lengderin hatte kein bestimmtes Wunschland im Kopf, Ende 2016 wusste sie aber: „Wenn ich das jetzt nicht durchziehe, dann wird das nichts mehr.“ Weil sie gut mit Kindern kann, kam Julia auf die Idee, als Au-pair im Ausland zu arbeiten. Von ihrem Vorhaben erzählte sie zu Anfang niemandem, sie wollte erst einen festen Plan haben. Auch als sie ein Internet-Profil auf einer Seite für Au-pairs angelegt und mit potenziellen Gastfamilien geskypt hatte, verriet sie ihren Eltern nichts davon.

Sich wie zu Hause fühlen

Schlussendlich entschied sich Julia für eine Familie aus Australien. „Das hat einfach gepasst. Meine Gasteltern waren mir sofort sympathisch“, erzählt sie. Als dann klar war, wo Julia hinfliegen wird, sprach sie auch mit Eltern darüber. Von da an hat sie ihre Familie in ihrem Vorhaben bestärkt und gesagt: „Mach das.“

Daraufhin hat sie es einfach durchgezogen und ist nach Perth geflogen. „Ich habe mich dort sofort willkommen und wie zu Hause gefühlt. Im Vergleich zu Deutschland sind die Menschen in Australien viel aufgeschlossener und hilfsbereiter“, berichtet sie. Julia erzählt, dass sie einige Monate in der Gastfamilie gewohnt und auf die Kinder aufgepasst hat, wie es geplant war. Dann wollte sie ursprünglich noch etwas durch das Land reisen und nach fünf Monaten wieder nach Hause fliegen. „Insgesamt war ich aber ein Jahr dort. Ich habe immer wieder neue Freunde kennengelernt, bei denen ich wohnen konnte“, sagt sie.

Arbeiten auf einer Farm

Ein Erlebnis, das Julia in Erinnerung bleibt, ist die Zeit, in der sie auf einer Schafsfarm in Adelaide gearbeitet hat. Von morgens bis abends musste sie sich um Tiere kümmern. „Das war zuerst eine ziemliche Umstellung, es hat mir aber sehr viel Spaß gemacht“, erzählt sie. Die 24-Jährige ist mit einem Hintergedanken zu dieser Farm gegangen. In Australien ist es verpflichtend, drei Monate auf einer Farm zu arbeiten, wenn man sein Visum um ein Jahr verlängern möchte.

Julia hat von Anfang an kein Geheimnis daraus gemacht, wie gut es ihr auf der anderen Seite der Welt gefällt. Darum überlegte sie sich, ein weiteres Jahr in Australien zu verbringen. Zuerst musste sie aber nach Deutschland zurückkehren, da ihr Visum abgelaufen war. Direkt nach ihrer Rückkehr bewarb sie sich für ihr zweites Visum, das noch am selben Abend genehmigt wurde. Anfang März wird sie für ein weiteres Jahr zurück nach Australien fliegen und bei Freunden wohnen, die sie bei ihrem ersten Besuch kennengelernt hat und die ihr eine Unterkunft angeboten haben. In Perth möchte sie wieder als Nanny arbeiten, aber generell biete das Land gerade für Touristen viele Möglichkeiten, Geld zu verdienen, berichtet sie.

„Ich könnte auf jeden Fall ohne Problem für immer da leben, aber es ist für mich keine Option. Die Welt ist groß, mal gucken, wo ich noch hin möchte.“ Manche würden das zusätzliche Jahr in Australien als Zeitverschwendung ansehen. Für Julia ist das aber nicht so: „Ich arbeite noch mein ganzes Leben. Warum sollte ich jetzt nicht die Chance nutzen? So eine Gelegenheit werde ich sicherlich nicht noch einmal bekommen.“ Sie würde jedem, der mit dem Gedanken spielt, ins Ausland zu gehen, empfehlen, seinen Traum zu verwirklichen. „Meine Entscheidung habe ich keine Sekunde bereut“, berichtet sie.

 


Februar 2018

„Wenn sie das nicht schaffen“

Warum eine 85-Jährige in die SPD eintrat

 

Christian Rothenberg

In Umfragen verliert die SPD. Dennoch treten vor der Abstimmung über die Große Koalition Tausende Neumitglieder der Partei bei. Darunter auch Inge Meyer, 85 Jahre alt, aus Goslar.

Warum Inge Meyer - in ihrem Alter - nun ausgerechnet in die SPD eingetreten ist? Sie fände es „fürchterlich“, wenn die SPD verschwindet. „Es liegt an uns, sie wieder stark zu machen.“ Deutschland brauche die SPD, vor allem die Schwachen in der Gesellschaft und auch die Familien.



Die Sozialdemokraten stecken in einer schweren Krise. Viele Anhänger der Partei sind unzufrieden mit dem Auftreten der Parteiführung seit der Bundestagswahl im September. In einer Umfrage sackten die Sozialdemokraten vor kurzem sogar auf 16 Prozent ab. Dennoch verzeichnet die SPD seit Monate eine hohe Zahl von Neumitgliedern. Darunter auch die 85-jährige Inge Meyer aus Niedersachsen.

Sie ist 1932 in Harlingerode geboren, einem Ortsteil von Bad Harzburg im Nordharz. Schon ihr Vater und Großvater waren in der SPD aktiv. Meyer begann mit 17 Jahren eine Lehre als Herrenschneiderin. Einige Jahre später heiratete sie ihren Mann, mit dem sie nach Lengde zog, in die Nähe der Stadt Goslar. Ihr Nachbar: Otto Fricke, einer der Gründungsmitglieder der niedersächsischen CDU. Damals sei noch nicht darüber gesprochen worden, was man wählt, erzählt sie. Später sattelt Meyer um, wird Krankenpflegehelferin. Sie bekommt zwei Töchter, viele Jahre später wird sie Uroma. Seit 2006 ist sie Witwe. „Ich war immer selbstbestimmt. Es fällt mir leicht, alleine zu leben.“ Dennoch ist sie froh darüber, dass ihre erste Enkeltochter mit Familie mit ihr zusammen in dem großen alten Haus mit dem Kuhstall und der Scheune wohnt.

Meyer fährt noch Auto, macht Yoga, „für alte Menschen“, wie sie sagt. Die schwierige Regierungsbildung verfolgt sie seit September intensiv. Sie guckt politische Talkshows, hört Radio und liest Zeitung. Da sie nicht mehr so gut sieht, allerdings meist nur die Überschriften. Aber damit sei man ja auch schon etwas informiert, meint sie. Früher sei sie „ein richtiges Mäuschen“ gewesen, aber heute vertrete sie offen ihre Meinung. „Ich bin eine Rote.“ Mitglied einer Partei war sie bisher jedoch nie. Bis vor einigen Wochen. „Die müssen doch zustimmen“, sagte Meyer im Januar in einer Unterhaltung mit Tochter Frauke. Die erwiderte: „Dann tritt doch in die SPD ein, dann kannst du mitbestimmen.“ Meyer trat ein. „Jetzt bekomme ich ständig Briefe. Die duzen mich immer. Aber das ist okay, ich duze ja auch alle.“

Einen besonders wichtigen Brief der SPD hat sie noch nicht beantwortet: die Abstimmungsunterlagen zum Mitgliederentscheid. Aber Meyers Entscheidung steht, sie ist für die Große Koalition. Was denn sonst? Bei Neuwahlen würde es für die SPD richtig schwierig. Über die vielen GroKo-Skeptiker sagt sie:   „Ich verstehe die Jusos, ich verstehe den Kevin, aber die haben doch gar keine Lebenserfahrung.“ Sie kann sich aber vorstellen, dass der Juso-Chef später mal ein guter Politiker werden könnte. Beim Thema Große Koalition ist sie jedoch anderer Meinung. Die SPD müsse regieren, nur so könne sie sich beweisen. „Die dürfen sich nur nicht wieder so unterbuttern lassen“, sagt sie. Die SPD müsse jetzt einfach ihre Chance nutzen. „Wenn sie das nicht schaffen, dann heiliger Strohsack ...“, murmelt sie. Meyer hat sich vorher einen aufgeschrieben, den sie nun vorliest. „Ich wähle mit Ja, denn nur so kann sich die SPD erneuern und der AfD Paroli bieten.“

„Wehret den Anfängen“

Apropos AfD: Der Einzug der Partei in den Bundestag macht Inge Meyer etwas Angst. In der Zeitung hat sie erfahren, dass in ihrem 700-Seelen-Ort Lengde, der 2014 in die Stadt Goslar eingemeindet wurde, 12 Menschen die AfD gewählt haben. „Da überlegt man ja schon, wer das ist.“ Ein paar fallen ihr jedenfalls ein. Der Erfolg der AfD sei schlimm. Meyer erinnert sich an ihre Kindheit. Ihr Großvater sei von den Nazis wegen seiner SPD-Mitgliedschaft festgenommen worden, ihr Schwiegervater habe Sozialdemokraten versteckt. „Wehret den Anfängen“, sagt sie.

Auch über die SPD-Parteiführung hat Inge Meyer eine Menge zu sagen. Martin Schulz? „Du liebe Zeit, wie oft kann ein Mensch seine Meinung ändern?“ Andrea Nahles? „Die kann das“, sagt Meyer über die designierte Parteichefin. Einige ihrer Sprüche habe sie Nahles jedoch übel genommen. Etwas Stil müsse man schon bewahren. Und Sigmar Gabriel? Über den Außenminister, der in Goslar geboren ist, muss natürlich auch gesprochen werden mit einer Frau, die in Goslar wohnt. Meyer ist - für ihre Verhältnisse - ungewohnt kurz angebunden, als die Sprache auf den früheren SPD-Chef kommt. „Über den will ich eigentlich nichts sagen.“ In der Familie gibt es unterschiedliche Meinungen über „Sigmar“. Nach anfänglicher Zurückhaltung sagt sie dann aber doch noch etwas. Gabriel sei "als Minister schon eine Nummer", vor allem beim Thema Türkei habe er einen guten Job gemacht. Ob er Außenminister bleiben solle? „Klar. Der ist so drin im Amt. Es ist nicht gut, wenn da immer jemand neues kommt.“

Die Abstimmungsunterlagen zum Mitgliedervotum will sie in den kommenden Tagen zusammen mit Tochter Frauke ausfüllen. Ihre Prognose? Es werde richtig knapp, glaubt sie. Meyer tippt auf 55 Prozent pro GroKo. Jetzt muss sie aber los. Sie will noch ihren Nachbarn besuchen. Der hat im Krankenhaus ein neues Knie bekommen.


Februar 2018

11 Einsätze für die FF Lengde

Susanne Hartmann

Mit 88 Personen war die Mitgliederversammlung auf dem Saal des Tannhofs gut besucht. Im Laufe des letzten Jahres wurden die Lengder Kameraden zu elf Einsätzen alarmiert. So viele, wie in den letzten 13 Jahren nicht. Hinzu kommen Alarmübungen, Brandsicherheitswachen, Mitgliederversammlungen, Hauptdienstabende, Übungsabende in der Atemschutzstrecke, Dienstabende „Spüren und Messen“, Zugübungen, Einweisungsfahrten und Sonderdienste. Zusammen mit Einladungen befreundeter Wehren und zu diversen Veranstaltungen waren die Feuerwehrleute an über 90 Tagen unterwegs. Das ist schon ein gewaltiges Pensum.

Hinzu kommen noch etliche Lehrgänge in Goslar und Celle, die von neun Aktiven besucht und bestanden wurden. Hier geht es um die Lehrgänge Truppmann I und II, Atemschutzgeräteträger, Maschinisten, Absturzsicherung, Trupp-, Zug- und Gruppenführer.

In der Gruppe 1 leisteten 16 Männer und 4 Frauen zehn Dienstabende. Hier gab es drei Neuzugänge aus der Jugendfeuerwehr.

17 Kameraden der Gruppe 2 nahmen an 13 Dienstabenden mit einer Dienstbeteiligung von 73 Prozent teil.

Die Jugendfeuerwehr blickt auf 17 Dienste zurück, wie Henriette Putz und Natalie Tillig berichteten.

Mit 83 % Dienstbeteiligung glänzte die Altersabteilung bei ihren Dienstabenden und den zwei Arbeitseinsätzen auf dem Friedhof.




Befördert wurden:

Daniel Kaufmann, Matthias Marks und Ulf Wesche zu Feuerwehrmännern

Ivo Gerloff zum Oberfeuerwehrmann

Frederik Broihan, Luca Haarnagel und Jan Plaschke zu Hauptfeuerwehrmännern

Dominik Steinmeier zum Löschmeister

Nils Heyer zum Oberlöschmeister

Für 40 Jahre Dienst in der Feuerwehr wurden Uwe Gerloff und Matthias Borkert von Chr. Hellmeier und Dr. Junk geehrt.

Lina Plaschke wurde mit einem Präsent für die langjährige Arbeit als Jugendfeuerwehrwartin verabschiedet.

Zum Schluss bedankte sich die Ortsvorsteherin Lisa Lindner bei Hendrik Zimmermann für dessen Bereitschaft als Brandmeister auch in den nächsten sechs Jahren tätig zu sein und bei allen Kameraden für die geleistete Arbeit. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Hoppstock lobte die immer bessere werdende Zusammenarbeit der Wehren und berichtete, dass die Atemschutzstrecke für 165.000 € erneuert wurde und in 2018 400.000 € für den Hochwasserschutz bereit gestellt werden. Der Stadtbrandmeister Hellmeier berichtete von den 1.004 Einsätzen der 11 Wehren der Stadt Goslar mit 536 Aktiven und 44 Fahrzeugen. Sein ganz besonderer Dank geht an die Arbeitgeber, die die Kameraden von der Arbeit freistellen und auch oft auf den Ersatz der Kosten verzichten.

Für 2018 sind folgende Termine bekannt:

23. Februar - Trecker-TÜV, 24. Februar - Schlachteessen, 31. März - Holzeinfahren, 1. April - Osterfeuer, 14. April - Müllsammeln, 17. Juni Hoffest bei Broihans

 

Februar 2018

Kulturfrühstück des LLK

Susanne Hartmann

Heute Morgen, 10. Februar 2018, veranstaltete die Gruppe „LLK“ der Lengde AG um 9.30 Uhr das
1. Kulturfrühstück im Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“. Ca. 30 Personen, und nicht nur „Bücherwürmer“,  konnten die Ortsvorsteherin Lisa Lindner und Gundel Grohmann an festlich gedeckten Tischen begrüßen. Mit Hilfe der Damen der Lengde AG „Partymeile“ war ein leckeres Frühstückbüffet angerichtet, dass sich alle schmecken ließen. Gesponsert durch Milcherzeugnisse der Hofmolkerei Niehoff und Wurstwaren von Broihans Bauernhof konnten die Kosten pro Teilnehmer gering gehalten werden.



Nach dem Essen hatten sich die Mitglieder des LLK die Mühe gemacht, uns ihre Lieblingsbücher und Autoren näher zu bringen. Auf einem „Lesekarussell“ befanden sich etliche neue Bücher von derzeit angesagten Schriftstellern, die zum Ausleihen angeboten wurden. Ebenso verwies Frau Grohmann auf mindestens tausend Bücher, die sich in der Bücherei befinden, die jeden Dienstag zw. 16.30 und 17.30 Uhr geöffnet hat.



Nach verschiedenen Aktionen um Kinder und Jugendliche hinterm PC hervor zu locken, plant der LLK noch in diesem Jahr Vorlesestunden für Erwachsene und evtl. einen „Kulturkaffeenachmittag“.

Die Termine findet Ihr dann hier unter dem Link „Veranstaltungen“ oder „Plakate“.

 

Januar 2018

Neuer Vorstand beim Schützenverein

Helmut Hohaus

Der Schützenverein Lengde hat auf der Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt.

Der 1. Vorsitzende Dieter Broihan und die 2. Vorsitzende Melanie Steinmeier traten von ihren Ämtern außerplanmäßig aus persönlichen Gründen zurück. Damit war die Neuwahl für diese Funktionen im Schützenverein Lengde erforderlich. Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Wolfgang Papendieck und zum
2. Vorsitzenden Thees Augustin gewählt. Da der neue 1.Vorsitzende bisher das Amt des Schriftführers ausübte, musste diese Funktion neu besetzt werden. Hierfür wurde Rolf Heimberg vorgeschlagen, er nahm die Wahl an. Zu Kassenprüfern wurden Manuela Zimmermann und Henning Wesche gewählt.

Der bisherige 1. Vorsitzende Dieter Broihan ging noch einmal auf das vergangene Schützenfest ein.

Eine Woche vor dem Schützenfest wurde ein Kinderfest am Schützenhaus organisiert, leider war der Besuch überschaubar, obwohl mit Schnupperschießen, Torwandschießen und einer Hüpfburg einiges aufgebaut und geboten wurde. Auch der Infoflyer und die Plakataktion hatten nur wenig Wirkung. Das vergangene Schützenfest wurde in gekürzter Weise mit dem Hauptveranstaltungsort auf dem Saal im Tannhof und nicht in einem Festzelt mit Schaustellern gefeiert. Die Beteiligung der Lengder Bürger war enttäuschend gering und hätte deutlich besser sein müssen. Das alles hat Auswirkungen auf das diesjährige Schützenfest.

Der Programmablauf wurde neu geregelt:

Am Samstag wird es nur noch den traditionellen musikbegleitenten Weckumzug durch das Dorf geben. Am Abend wird keine Veranstaltung mehr ausgerichtet.

Zum traditionellen Schützenfrühstück wird am Sonntagmorgen auf den Saal des Tannhofs in bewährter Weise eingeladen.

Im Anschluss erfolgen die Proklamation aller Königswürden und Ehrungen.

Um 14 Uhr startet der Umzug durch das Dorf mit den örtlichen Vereinen und den Gastvereinen.
Nach dem Umzug gibt es Kaffee und Kuchen, mit der Preisverteilung und Ehrung der Pokalsieger endet das Schützenfest.

Die Proklamation der Hirschkönige im Herbst entfällt, diese werden beim Schützenfest mit proklamiert.

Ortsvorsteherin Lisa Lindner bedankte sich für die stete Bereitschaft des Schützenvereins bei den Aktivitäten im Ort.

Sie bat auch für dieses Jahr, um eine erneute Teilnahme bei den Aktionen im Rahmen der Walpurgisfeier.
Der 1.Vorsitzende Wolfgang Papendieck beendete die JHV mit der Sicherheitsbelehrung, mit der die Einhaltung der geltenden Sicherheitsbestimmungen bei allen Schießsportaktivitäten gefordert wird.

 

 

Januar 2018

Neue Führung beim TSV Lengde

Helmut
Hohaus

Eine neue Vereinsspitze wählte der TSV Lengde auf der Jahreshauptversammlung 2018

Der bisherige 1. Vorsitzende Holger Großhennig, der 2. Vorsitzende Uwe Orlowski sowie die Schriftführerin Karin Franzke hatten nicht wieder kandidiert. Neuer 1. Vorsitzender wurde Jürgen Lindner und 2. Vorsitzender Lars Lange und zur Schriftführerin wurde Lisa Lindner gewählt. Der bisherige
1. Vorsitzende Holger Großhennig trug der Versammlung einen zusammengefassten Bericht an die Vereinsmitglieder vor. Viel hatte er über den Sportplatz zu berichten, es hat sich viel geändert. Der Rasentrecker und weitere Geräte sind angeliefert, um den Platz in Ordnung zu halten. Eine Garage für die neuen Gerätschaften ist geliefert und aufgebaut. Insgesamt gesehen ist alles wesentlich teurer geworden und es fehlt bedauerlicherweise ein Platzwart. Es muss wahrscheinlich mehr in Eigenregie gearbeitet werden. Bei der Beregnungsanlage musste eine Pumpe erneuert werden. Außerdem gab es wieder einen Einbruch im Sportheim, unter anderem wurde der Fernseher gestohlen. Ein Dank geht an die Familie Söchtig, die sich um die Sportplatzbewirtung kümmert und auch an Hans Joachim Seekircher der immer da ist, wenn auf dem Sportplatz Arbeit anfällt. Der TSV hat fünf Abteilungen: Fußball, Tischtennis, Leichtathletik, Gymnastik und Reiten.

Für 15 jährige Mitgliedschaft wurden geehrt:

Janine Stöbich, Kerim Schaller-Stöbich, Liesa Stöbich, Petra Unverhau, Laura Heimberg, Lisa Lindner, Uwe Weper, Sophie-Luise Herbeck, Manuela Zimmermann, Selina Zimmermann, Christel Stöbich, Gabi Mohrholz, Sabine Heimberg, Denise Heimberg, Stefanie Heine.

Für 25 jährige Mitgliedschaft:

Kyra Orlowski, Gabriele Orlowski, Hendrik Zimmermann und Sabine Augustin .

Für 40 jährige Mitgliedschaft:

Hauke Schlüter, Ingrid Schlüter, Werner Hartmann und Michael Woyth.

Für 50 jährige Mitgliedschaft:

Harald Düber, Wilfried Düber, Dirk Großhennig und Holger Großhennig.

Zum Ehrenmitglied, über 70 Jahre und 40 Jahre im Verein, wurde Christine Kiehne ernannt. Hans Schrader legte zum 40. Mal, Wolfgang Heinze zum 31. Mal und Heiko Gehrke zum 11. Mal das Sportabzeichen ab. Marco Schlimm und Torsten Meier werden von der Versammlung als Kassenprüfern gewählt. Spieler des Jahres wurde Boris Bodenstein.

Der neue 1. Vorsitzende Jürgen Lindner spricht einen Dank an die scheidenden Vorstandsmitglieder aus. Damit die Haushaltslage sich entspannt, will er versuchen, die Einnahmen und Ausgaben auf eine vertretbare Ebene zu bringen. Lindner fordert alle Mitglieder auf sich zu engagieren. Eventuelle Events sollen geplant werden, wie ein Vereinsvergnügen und natürlich wieder ein Sportplatzevent.

 

Januar 2018

Neujahrsempfang im DGH Lengde

Helmut
Hohaus

Zum Neujahrsempfang hatte Ortsvorsteherin Lisa Lindner in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen.

Als Gäste konnten Landrat Thomas Brych, Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, Schauspieler Helmut Kraus, Vereinsvertreter, Bürgerinnen und Bürger begrüßt werden. “Im vergangenen Jahr ist viel passiert, wir haben wieder viele Veranstaltungen gehabt, von denen einige wiederholt werden, außerdem haben die letzten freien Bauplätze einen Eigentümer gefunden”, so die Ortsvorsteherin.

Zum Thema Lärmschutzwall war sogar der NDR mit „Jetzt reichts“ in Lengde zu Gast.

Trotz regelmäßiger Nachfrage gibt es noch keinen neuen Stand.

Im vergangenen Jahr startete das Projekt der Dorfmoderation, hierzu konnte Lina Plaschke gewonnen werden und absolvierte einen Lehrgang. Lengde gewann den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Das Preisgeld in Höhe von 300 Euro wird die Lengde AG nutzen, um Infobroschüren über Lengde zu drucken.



Ab dem 6. Februar wird ein Bürgerstammtisch angeboten, er wird jeden ersten Dienstag im Monat, um
19 Uhr, in der Gaststätte „Tannhof“ stattfinden. Am 17. Juni wird auf Broihans Bauernhof zu einem Tag des offenen Hofes eingeladen, und es wird gleichzeitig 50 Jahre Siedlung gefeiert. Die Telekom hat zugesagt, dass bis Mitte des Jahres alle Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen werden, dann ist auch der Osten des Dorfes an der Worthstraße versorgt.

Die Trinkwasserleitungen im Bereich Hauptstraße, Beuchter Weg, Harlyweg, Hopfenberg und Mühlenweg werden in den Jahren 2019 und 2020 erneuert. Am 10. Februar wird zum ersten Lengder Kulturfrühstück eingeladen.

Landrat Thomas Brych berichtete, dass neun Kinder in Vienenburg und sechs Kinder in Wiedelah die Grundschule besuchen. Bei den weiterführenden Schulen besuchen die Kinder die Oberschule in Vienenburg (21), das CVD in Goslar (9), das Werner von Siemens Gymnasium (5) sowie das Ratsgymnasium und NIG (je 1). Der Landkreis investiert gerade in Vienenburg als Schulträger der Oberschule und Förderschule zwei Millionen Euro. Die Fertigstellung ist voraussichtlich zum Halbjahreswechsel in Kürze zu erwarten.

Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk lobte die Ortsvorsteherin für das jugendliche Engagement. Dank sprach er der Feuerwehr für den Einsatz beim Sturm „Friederike“ und den vielen Ehrenamtlichen aus. Er erwartet demnächst mehr Verkehr im Bereich Lengde, wenn aus der B6 die A26 wird. Er sieht darin die Chance, dass im Zuge der Umgestaltung für einen besseren Lärmschutz gesorgt werden kann.

 

Januar 2018

Friederike hatte uns im Griff

Hendrik Zimmermann

Die Feuerwehr Lengde war gestern ab 15.13Uhr im Einsatz durch Sturmtief Friederike.

Eine Staffel war mit dem MTW in Goslar im Einsatz um Absperrmaßnahmen durchzuführen.

Eine Staffel war mit dem TSF-w in Lengde im Einsatz und hat kleinere Einsatzstellen abgearbeitet.

5 Kameraden in Bereitschaft im Feuerwehrhaus

1. Ein Hinweisschild hatte sich gelöst und drohte auf die A395 zu fallen. Dies wurde abgebaut und gesichert. (Nördliche Autobahnbrücke/K34)

2. Herabfallende Ziegel Hauptstraße 5, diese fielen in die Straße Im Winkel. Hier wurde nur abgesperrt, ein arbeiten während des Sturms war zu gefährlich.

3. Zwei Bäume wurden beseitigt, die auf die K34 gestürzt waren. Zwischen Wiedelah und Lengde

4. Herabfallende Ziegel Beuchter Weg 1. Hier wurde erkundet, kein Einsatz erforderlich

5. Herabfallende Ziegel Im Harlyweg und Am Ohebach: Hier wurde erkundet, kein Einsatz erforderlich

Einsatzende war für alle um 18.45Uhr

 

Januar 2018

Nächtlicher Einsatz für Feuerwehr Lengde

Hendrik Zimmermann

Ein Glätteunfall ereignete sich gestern Abend gegen 21.45 Uhr auf der A395 zwischen den Anschlussstellen Lengde und Vienenburg. Ein PKW kam in der 100er Kurve vor der Abfahrt Vienenburg aufgrund vereister Fahrbahn nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte 50m durch Graben und Böschung, überschlug sich dann und kam auf dem Dach liegend auf der linken Fahrspur zum Stehen.

Die drei Insassen konnten sich selbst befreien. Zwei von ihnen wurden durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die hinzualarmierte Feuerwehr Lengde sicherte die, durch die Kurve schlecht einsehbare, Unfallstelle ab, leuchtete diese aus, reinigte die Fahrbahn von umherfliegenden Teilen und Betriebsmitteln des PKW.



Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die A395 in Fahrtrichtung Vienenburg für ca. 1 1/2 Stunden gesperrt.

Im Einsatz waren Feuerwehr Lengde mit TSF-w und MTW (14 Kameraden), Autobahnpolizei mit zwei Fahrzeugen und Rettungsdienst Landkreis Goslar mit 1 RTW.