Dörfliches Leben in Lengde
  Archiv 2016
 


Dezember 2016

Lärm durch die BAB 395

Wolfgang       
Papendieck

Liebe Lengder Mitbürger,

es ist an der Zeit, über den Vorstoß zum Lärmschutz an der Autobahn, den so viele von

euch durch ihre Unterschrift mittragen, zu berichten:

Zu unserem Antrag auf Lärmschutz an der A395 sind die Stadt Goslar und der Landkreis

Goslar einbezogen.

Von Landrat Herrn Thomas Brych erhielt ich am 30.September ein Schreiben mit der

Information, dass der Landkreis unser Anliegen unterstützt und an die zuständige Behörde

"NLfStBV" NiedersächsischenLandesbehörde für Straßenbau und Verkehr - in Wolfenbüttel

weiterleitet. Daran gebunden ist die Bitte an den zentralen Geschäftsbereich in Hannover,

uns in einem persönlichen Gespäch die Sach- und Rechtslage zu erläutern.

Unsere neue Ortsvorsteherin Lisa Lindner ist über diesen Stand informiert und will sich für

die Realisierung eines solchen Termins , an dem sicher viele Lengder Bürger interessiert

sein werden, einsetzen.

Von der Stadt Goslar ist unser Anliegen ebenfalls an die NLfStBV weitergetragen worden.

Und von dort, aus Hannover liegt nun ebenfalls eine Antwort (vom 15.11.2016) vor:

Hier eine kurze Zusammenfassung mit meinen Worten:

Man bittet uns um ein wenig Geduld.

Zur Klärung der Sachlage sind von der NLfStBV-Geschäftsbereich Wolfenbüttel einige

Erhebungen und Berechnungen durchzuführen.

⦁ Vermessungstechnische Aufnahme des beanstandeten Lärmschutzwalls.

⦁ Aktualisierung der Verkehrszahlen.

⦁ Anschließende schalltechnische Berechnung

Unser zusätzlich geäußerter Wunsch, die Lärmemmision durch ggf.

Geschwindigkeitsbeschränkungen zusenken oder zu unterstützen, wurde gemäß der

vorliegenden, geltenden Richtlinien abgewiesen.

gez. Wolfgang Papendieck

 

Dezember
2016

Die Ortsvorsteherin lädt zur Seniorenweihnachtsfeier

Helmut
Hohaus

Auf Einladung von Ortsvorsteherin Lisa Lindner wurde die Weihnachtsfeier für Senioren über 65 Jahre im Mehrzweckgebäude „Alte Schule“ veranstaltet. Zur Unterstützung bei der Bewirtschaftung der 90 Besucher hatte die Ortsvorsteherin Margot Papendieck, Christa Schumacher, Helga Wiese und Anita Mohrholz gebeten.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Kinderchor Döhren. Aus Krankheitsgründen sangen nur vier Kinder zusammen mit der Chorleiterin Edeltraut Miethe. Es begann mit dem Einsingen „Dumba, Dumba“ und dem Kinderchorlied „Komm, sag es allen weiter“, „Wir sind Kinder einer Erde“, „ Ist es noch weit nach Bethlehem“, „Meine Füße sind lahm“, „Rudolf das kleine Rentier“ und zum Abschluss „Mich trägt mein Traum“ von Abba.

Mit ihrer Weihnachtsgeschichte „Tretroller“ aus der Kinderzeit, begeisterte Edeltraut Miethe die Senioren. Etwas zum Schmunzeln gab es bei der „DRK 50 Plus-Theatergruppe“ mit Gisela Fabisiak, Maria Dorn und Bärbel Feist. Dieses Mal gaben sie „Das Euronorm- Gebiss“ und „Das Wiedersehen“ zu besten. Zum Abschluss sangen alle gemeinsam „Alle Jahre wieder“ „Stille Nacht“ und „O Tannenbaum“.


Oktober 2016

Apfelernte in Lengde

H. Hohaus
+S. Hartmann

Insgesamt gut zwanzig Zentner Äpfel ernteten die Mitglieder der Lengde AG und unsere Neubürger von der Elfenbeinküste an der Straße zwischen dem südlichen Ortsausgang bis zur Autobahnbrücke. Dem ersten Erntetag am 8. Oktober folgte kurzerhand noch ein überraschend anberaumter zweiter Termin am 15. Oktober. Damit nicht so viele Äpfel am Straßenrand vergammeln, beschloss die Lengde AG auch in diesem Jahr wieder, „Lengder Chausseemosel“ in Stötterlingen pressen und abfüllen zu lassen. Bewaffnet mit Trecker und Gummiwagen von Matthias Borkert, Leiter und Apfelpflücker wurden einige Bäume abgeerntet. Gesammelt wurden die Sorten Gravensteiner, Boskop, Elstar, Golden Delicious und Ingrid Marie. Anschließend wurden die Äpfel zur Mosterei gebracht und heraus kamen, wie Matthias schwärmte, ca. 200 Stück 3-Liter-Beutel naturtrüber und köstlicher Apfelsaft.

Zum Preis von 3,50 € pro Beutel oder 4,00 € für Beutel mit „Zapfkarton“ kann der „Chausseemosel bei Broihans und in der Bäckerfiliale Hundertmark erworben werden. Den Erlös verwendet die Lengde AG für lokale, gemeinnützige Zwecke und Veranstaltungen.


  Fotos: H. Hohaus

September 2016

Horrido – Joho, Horrido – Joho, Horrido – Joho!

Susanne Hartmann

Mit einem 3-fachen „Horrido - Joho!“ begrüßten Lengder Bürger und Schützen die frischgebackene 4-fache Deutsche Meisterin. Voller Stolz gratulierte die Ortsvorsteherin, Almut Broihan, zu diesem Riesenerfolg bei den Deutschen Meisterschaften in München, den Selina zusammen mit den beiden Ruschel-Schwestern errungen hatte. Zusätzlich schaffte sie in der Einzelwertung noch eine Silbermedaille. Auch der 1. Vorsitzende des Schützenvereins, Dieter Broihan, gratulierte ganz herzlich und freute sich, dass sie Lengde so gut vertritt. Nach einer Teilnahme von Wolfgang Haberkorn vor mehr als 40 Jahren an einer Deutschen Meisterschaft ist sie die Nächste, die dies mit unermüdlichem Trainingsfleiß geschafft hat.


September 2016

Selina Zimmermann - 4 x Deutsche Meisterin

Hendrik
Zimmermann

Sportschützin holt 4x Gold und 1x Silber und bekam noch eine kleine Überraschung.

Mit 5 Medaillen kehrte die 16- jährige Sportschützin, Selina Zimmermann, aus Lengde von den deutschen Meisterschaften in München-Hochbrück nach Hause zurück.

Am Donnerstag startete Selina in die Titelkämpfe. Als erstes auf dem Programm stand das KK -100 Meter-Schießen der Damen. Hier belegte sie mit einer Mannschaft der Braunschweiger SG den 5. Platz und im Einzel den 23. Platz mit 294 Ringen.

Freitag starteten dann die 4 Jugendwettkämpfe, in denen Selina mit Melissa Ruschel und Isabell Ruschel aus Wieckenberg in einer Mannschaft an den Start ging. Hoch motiviert und hervorragend vorbereitet gab es auch gleich den ersten Paukenschlag. Die Goldmedaille mit der Mannschaft im KK 3x20 mit dem Sportgewehr. 37 Ringe Vorsprung auf die Zweitplatzierten des TSV Obergeis. Im Einzel belegte Selina den 2. Platz und holte mit 576 Ringen Silber. Mit dem Sieg vom Vortag ging es am Samstag in zwei weitere Wettkämpfe. Morgens Start für die Braunschweiger SG im KK 60 Schuss liegend und mittags für den SV Wieckenberg startend Luftgewehr 3x20. Die Trainer rieben sich noch die Augen, da standen schon 2 weitere Goldmedaillen zu fest. Sieg mit der Mannschaft im KK 60 liegend und im LG 3x20, leider reichte es im Einzel jeweils nur zu Platz 4 mit 590 Ringen KK 60 liegend und 593 Ringen LG 3x20.


Für die Braunschweiger SG ging es dann am Sonntag früh noch einmal im Luftgewehr 40 Schuss an den Start. Noch nie hatte es eine Jugendmannschaft gegeben, die alle vier Disziplinen bei einer Deutschen Meisterschaft gewonnen hat. Seit Sonntag gibt es diese Mannschaft. Denn auch hier gewannen die drei, auch „La Mannschaft“ gerufen, die Goldmedaille. Im Einzel belegte Selina den 9. Platz mit sehr guten 392 Ringen.

Danach brachen alle Bänne und das Feiern, bei Sportlern, Trainern und Betreuern, nahm kein Ende. Auch das eine oder andere Tränchen durfte fließen, nachdem die Anspannung der Vorbereitung und Meisterschaft abgefallen war.

Am Ende bekam Selina noch als Überraschung die Botschaft vom Landestrainer Norbert Poltermann, dass sie sich für den D/C Nachwuchskader vom deutschen Schützenbund qualifiziert hat.

Nun steht erst einmal eine kleine Pause an, bevor Selina sich dann für die kommende 2. Bundesliga Saison für die Braunschweiger SG vorbereitet.

Juli 2016

Geflüchtete erhielten in Lengde ihre Zertifikate

GZ Redaktion

Hoch emotional verlief die feierliche Abschlussveranstaltung des orientierenden Deutschkurs der ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) in Lengde. Sichtlich stolz nahmen die Teilnehmer ihre Zertifikate für ihren erfolgreichen Abschluss entgegen. „Wir danken Ihnen für alles, was wir hier lernen durften. Ich bin sehr, sehr traurig, dass heute unsere letzte Deutschstunde ist - aber glücklich, dass ich hier sein darf!“ – erklärt der Teilnehmer Karinor Allassina Coulibaly.

In rund 400 Unterrichtsstunden arbeiteten sich die 20 Frauen und Männer sämtlich hoch motiviert an die deutsche Sprache heran. Für die Dozentin Regina Möllhoff war es eine gern angenommene Herausforderung sich mit den neuen Schülerinnen und Schülern von der Elfenbeinküste, aus Liberia, Eritrea, Albanien, Syrien oder aus dem Sudan zu verständigen. „In der ersten Unterrichtsstunde konnten wir uns kaum verständigen, heute können wir uns unterhalten und Sie verstehen mich. Das ist ein großer Fortschritt“, sagte LEB-Geschäftsführerin Dorothe Prozell. Neben der Grammatik, dem Alphabet und der Zahlen lernten die Teilnehmer den Alltag besser zu meistern, sei es beim Einkauf, bei der Mülltrennung, beim Arztbesuch oder der Nutzung der Verkehrsmittel.

Auch das Vermitteln der Sitten und Bräuche sowie die lokalen Besonderheiten standen auf dem Unterrichtsplan. „Außerdem haben wir gemeinsam gegessen und Ausflüge unternommen. Der Kurs war für uns eine tolle Erfahrung. Wir haben die Teilnehmer als sehr freundlich, rücksichtsvoll und zuvorkommend erlebt, erklärt Dorothe Prozell.

Die Vorsitzende der Kreisarbeitsgemeinschaft Goslar(LEB), Almut Broihan hofft, dass die Teilnehmer durch die erworbenen Deutschkenntnisse schnell einen Arbeitsplatz finden. Finanziert wurden die Unterrichtsstunden aus einem Programm des Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur.


 

Juli 2016

Blutspende in Lengde

Helmut
Hohaus

Der DRK-Ortsverein konnte bei der vergangenen Blutspendeaktion im Dorfgemeinschaftshaus insgesamt 57 Spender, davon eine Erstspenderin begrüßen.

Zu den Jubiläumspendern gehörten: Rosemarie Sudhoff mit der 80. Spende und Wilfried Heyer mit der 40. Spende; Christoph Niemeyer (35. Spende); Wolfgang Papendieck (25. Spende); Nancy Zickner, Michaela Woyth, Thees Seekircher (20. Spende); Stefan Unverhau (15. Spende); Janina Vahldieck, Maximilian Matthies, Sebastian Möker (5. Spende).

Einen ehrenamtlichen Dienst verrichteten die Mitglieder der Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Lengde, Wilfried Heyer, Bernd Dreilich, Werner Hartmann und Richard Niemeyer. Sie verwöhnten die Spender, das DRK-Teams aus Springe und die DRK-Helfer aus Lengde, mit Steaks und Bratwurst vom Grill.

 

Juli 2016

Die Großbaustelle auf der Autobahn wandert Richtung Norden

Andreas
Gereke (GZ)

Sanierungsarbeiten für 10 Millionen Euro stehen an.

Nach der Baustelle ist vor der Baustelle, ein neuer Engpass tritt ein paar Kilometer weiter an die Stelle des bisherigen – eine Weisheit, die für die Autobahn 395 gilt. Zum Wochenende soll der Verkehr zwischen Vienenburg und Lengde wieder vierspurig über die Autobahn fließen können. Gut eine Woche später beginnen dann weiter nördlich die Sanierungsarbeiten, die sich direkt an das bisherige Baustellenende anschließen und bis zur Anschlussstelle Schladen-Nord reichen werden.

Derzeit läuft zwischen Vienenburg und Lengde der Abbau der alten Baustelle. Für rund 12 Millionen Euro waren dort seit Frühjahr 2015 die Regenwasserkanalisation komplett und die Fahrbahn grundhaft erneuert worden.

„Müssen einfach ran“

Außerdem entsteht an der Anschlussstelle Lengde eine Regenwasserbehandlungsanlage. „Das ist eine kleine Kläranlage, um das von der Autobahn zufließende Regenwasser von seinen Verunreinigungen wie Rußpartikeln oder Betriebsstoffen zu reinigen und direkt in den Vorfluter, also den Bach, abgeben zu können“, erläutert Alexander Bruder, Leiter des Fachbereichs Bau beim für die Autobahn zuständigen Geschäftsbereich Wolfenbüttel der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Weil die Arbeiten an der Regenwasserbehandlungsanlage noch andauern, bleibt die Anschlussstelle Lengde an der Richtungsfahrbahn Braunschweig noch bis Mitte August gesperrt.

„In der Woche ab dem 18. Juli sollen dann die Sanierungsarbeiten am nächsten Autobahnabschnitt beginnen“, erklärt Bruder. Auch dort wird die Kanalisation erneuert und die Fahrbahn von Grund auf neu aufgebaut. „Wir müssen einfach ran. Die Schäden sind teilweise so groß, dass irgendwann die Regenwasserkanäle einzustürzen drohen“, verdeutlicht Bruder.

Ende 2017 alles fertig

In dem etwa fünf Kilometer langen Teilstück zwischen dem Ende der bisherigen Baustelle bis zur Anschlussstelle Schladen-Nord gilt dann eine einspurige Verkehrsführung. Von Lengde bis kurz hinter Schladen-Süd wird der Verkehr noch einspurig auf der jeweiligen Richtungsfahrbahn geführt, anschließend läuft der Verkehr komplett auf der Richtungsfahrbahn Braunschweig, während auf der Gegenrichtung saniert wird.

„Die Richtungsfahrbahn Harz ist der stärker geschädigte Abschnitt, deshalb wird dort begonnen“, erläutert Bruder. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2017 enden, anschließend ist dann die Gegenfahrbahn an der Reihe. Darüber hinaus werden auch die Anschlussstellen Schladen-Nord und -Süd saniert. Auch dort weisen die Fahrbahnen zum Teil große Schäden auf. Während der Bauphase müssen die Auf- und Abfahrten voll gesperrt werden.

Alles fertig sein soll dann im Dezember 2017. Die Kosten für die Sanierung der Autobahn, die in diesem Bereich aus den Jahren 1977/78 stammt, beziffert Bruder mit rund 10Millionen Euro. Geringere Kosten, obwohl das Teilstück länger ist als das zwischen Vienenburg und Lengde? „Der Bau der Entwässerung ist dort einfach nicht so aufwendig. Auch wird dort keine weitere Regenwasserbehandlungsanlage gebaut“, legt der Fachbereichsleiter Bau dar.

 

Juli 2016

Die Energie wird auf dem Hof gebraucht

Frank
Heine (GZ)

Ein bisschen Stolz, ein bisschen Rührung – es war ein Mix aus beiden Gefühlen, die Almut Broihan am Abend des 9.März 2014 überkamen.

Allerdings durchaus mit Verzögerung: „Im ersten Moment hatte ich das Ergebnis noch gar nicht richtig realisiert“, räumt die 51-jährige Landwirtin aus dem nur 620 Einwohner zählenden Lengde ein, die bei der Goslar-Vienenburger Fusionswahl mit 1327 persönlichen Stimmen das mit Abstand beste Resultat aller Ratsmitglieder einfuhr.

Gegen die Einheitsliste

„Schön, wenn die Leute mitbekommen und belohnen, was man vor Ort tut“, bekennt die Christdemokratin, die seitdem einen Goslarer Bürgermeister-Posten bekleidet – an so vielen Stimmen kam einfach niemand vorbei. Für Broihan war es deshalb auch keine Frage, gegen die Einheitsliste für den neuen Rat zu stimmen. Das persönliche Kennen der Kandidaten sei in einer Kommunalwahl doch ein eminent wichtiges Merkmal. Dass sie mit ihrer Meinung nicht durchdrang, ist nicht der Grund, warum jetzt im Herbst Schluss mit der Ratspolitik ist.

Der Bauernhof in Lengde benötigt künftig (fast) ihre ganze Kraft: „Langeweile gibt es hier nie.“ Fünf, sechs Stunden Schlaf müssen im Sommer reichen – das tägliche Pensum will geschafft sein. Bei der CDU-Mittelstandsvereinigung hat sie im April dennoch den Vorsitz übernommen. Bei der Ländlichen Erwachsenenbildung bleibt sie dem Präsidium erhalten. Und ja, in Lengde wird sie selbstredend weiterhin tatkräftig anpacken, wo sie gefragt ist und wie es ihre Art ist.

Auf nach Friedland

Weiterhin als Ortsvorsteherin? Über diese Frage ist nach der Wahl zu reden. Mit dem Amt ist zwar kein Ratsmandat verknüpft. Aber die stärkste Partei im Ort hat den Zugriff. „Früher war Lengde zu Zweidritteln SPD“, mahnt Broihan – ihre CDU muss deshalb zunächst liefern. Freilich ohne die Frau, die nicht lang schnackt, sondern handelt. Die sich die Zeit nimmt, wenn etwa fünf der Lengder Flüchtlinge in Friedland Asylantrag stellen sollen und wollen. Montags um 7.30 Uhr Termin, sieben Stunden warten, bis alle an der Reihe waren, und wieder zurück – mit öffentlichen Verkehrsmitteln hätten die Männer von der Elfenbeinküste am Samstag um 19.20 Uhr auf die Schiene gemusst...

Zurück zur Kommunalpolitikerin Almut Broihan: Im Kreistag seit 2001, im Vienenburger Rat seit 2006, früher Vize-Landrätin und stellvertretende Bürgermeisterin in Vienenburg, jetzt Goslarer Bürgermeisterin. Und „reichlich“ Kandidaturen, wie sie lächelnd sagt – innerparteilich um die CDU-Landtagskandidatur, einmal für den Landtag und einmal für eine Landratskandidatur. Der Erfolg blieb in dieser Hinsicht überschaubar.

Aus Vienenburg, das rechnet sie sich zugute, sei aber der Anstoß gekommen, das Delegiertensystem abzuschaffen und die Mandatsbewerber per Urwahl zu ermitteln. Sie wäre sicherlich gerne Vienenburger Bürgermeisterin geworden – solche Überlegungen habe es gegeben –, aber die Fusion mit Goslar sei der richtige Weg für die Harly-Stadt gewesen.

Für ihr schlimmstes Politik-Erlebnis muss sie nicht lange überlegen: Der Abriss der Vienenburger Stadthalle und die vorausgegangenen Debatten, als die SPD die CDU bei den Abstimmungen aufs Glatteis gelockt habe, steht an Platz eins. „Das macht keinen Spaß.“ Auf der Positiv-Seite ganz oben steht vielleicht der Erfolg der März-Wahl. Aber auch viele Erlebnisse bei Bürgermeister-Terminen wie Kaiserring, Paul-Lincke-Ring, Verkehrsgerichtstag und einem Drachenbootrennen in Arcachon sind dort vermerkt: „Ich bin gern mit Leuten unterwegs.“

Ob sich das Energiebündel von der Familie wieder einfangen lässt? Mit Ehemann Dieter hat sie im Vormonat ihre silberne Hochzeit gefeiert – mangels Stadthalle eben in der eigenen Bauernhof-Halle mit Vor- und Nachbereitungen, wie sie eben dazugehören. Sohn und Tochter studieren in Göttingen Agrarwissenschaften und sind in der Landjugend aktiv. Aus den Anfängen der Direktvermarktung ist ein Zusatzbetrieb mit eigener Landschlachterei geworden.

Genug zu tun eigentlich – und vielleicht muss Almut Broihan auch gar nicht ganz ohne Ratspolitik bleiben. Kurios: Die einstige Landtagsgegenkandidatin und Goslarer Stimmenbringerin Dorothée Prüssner hört ebenfalls auf. Auf den beiden letzten Plätzen der Goslarer CDU-Liste stehen jetzt die beiden Ehemänner Dieter Broihan und Hartmut Prüssner. Ihre Frauen haben die Messlatte jedenfalls hoch gelegt...

 

Juni 2016

MGV gemischter Chor Lengde bleibt erhalten

Helmut
Hohaus

Zur Jahreshauptversammlung des MGV gemischter Chor Lengde wurde in das Café „Gute Stube“ in Lengde eingeladen.

Spannend und schon lange vorher diskutiert, stand die Frage um den Fortbestand des MGV gemischter Chor Lengde im Raum. Zur Sitzung waren 15 Mitglieder erschienen. Einige langjährige Mitglieder wurden geehrt: für 30 Jahre wurden Volker Born und für 20 Jahre Gerd Haarnagel ausgezeichnet. Für 15 Jahre konnten Doris und Enno Brouer jeweils die Dankesurkunde entgegennehmen, ebenso wurde für 10 Jahre Christine Kiehne geehrt.

Die Vorsitzende Margot Papendieck kam dann auch recht schnell zum Hauptthema. Der aktive Chorbetrieb musste bereits im Laufe des vergangenen Jahres eingestellt werden. Durch Austritte vormals aktiver Sänger und zunehmende Überalterung waren nur noch wenige aktive Sänger/-innen verblieben. Die Sangesfreude war einst vor nun 137 Jahren der Anlass der Gründung des Männer-Chores am 5. Februar 1879. Sangesfreude wird aber heutzutage überwiegend durch den Genuss der modernen Medien ersetzt, so dass andere Schwerpunkte des Vereinslebens entstanden.

Der MGV gemischter Chor Lengde hat sich immer stark in die Gemeinschaft des Ortes eingebracht und bei den vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen der Lengder Aktionsgemeinschaft (Lengde AG) einen gewichtigen Anteil beigetragen. So stand die Pflege gemeinschaftlicher Aktivitäten immer im Focus des aktuellen Vereinslebens. Jetzt stand die Entscheidung über den Fortbestand des ältesten Vereines im Ort an. Nach längerer Diskussion und der Erörterung wurde entschieden, den Verein vorerst beitragsfrei für die aktuellen Mitglieder weiter bestehen zu lassen. Zukünftige Aktivitäten werden sich auf gemeinschaftliche Freizeitveranstaltungen und das Mitwirken bei den Veranstaltungen im Ort u. ä. konzentrieren.

Für den Fortbestand des Vereins musste wieder ein neuer Vorstand gewählt werden, der „alte“ Vorstand fand das Votum der Mitglieder. Es wurden die 1.Vorsitzende Margot Papendieck, die 2.Vorsitzende Doris Brouer, der Kassenleiter Enno Brouer und die Protokollführerin Ulrike Vorlop bestätigt.


Juni 2016

Fam. Jäger spendete eine neue Pumpe

Helga
Borkert

Es gibt wieder Wasser vom Brunnen auf dem Dorfplatz! Die alte Pumpe war ja schon länger kaputt; Ersatzteile konnten dafür leider nicht aufgetrieben werden. Und so hat Familie Jaeger sich kurzerhand entschlossen, eine NEUE Pumpe zu kaufen und zu installieren. Außerdem haben sie das Brunnenbecken ausgerichtet und abgedichtet. Abgesehen davon, dass jetzt wieder Wasser gefördert werden kann, sieht so ein Brunnen mit gefülltem Wasserbecken einfach schön aus!

Der grüne Daumen der Lengde AG bedankt sich ganz herzlich bei Familie Jaeger für die Instandsetzung!!!

Ein Anliegen haben wir noch: Die Pumpe ist kein Spielzeug, sondern zur Bewässerung der Blumen auf dem Dorfplatz und drum herum gedacht – deshalb bitte unsachgemäße Bedienung vermeiden.

 

Juni 2016

„Wildes vom Grill“ bei der Feuerwehr

Susanne Hartmann

Am letzten Samstagabend im Juni stellte die Feuerwehr Lengde den Einwohnern und Gästen aus der Umgebung die neuen Fahrzeuge und den An- und Ausbau des Gerätehauses vor. Mit diesem Abend der offenen Tür bedankte sich die Lengder Wehr mit günstigen Preisen für Gegrilltes und Getränke bei allen, die diesen Umbau mit großzügigen Geld- und Sachspenden unterstützt haben. Viele Kameraden haben in mehr als 10.000 Stunden Eigenleistung dafür gesorgt, dass im Obergeschoss ein Schulungsraum und eine gut ausgestattete Küche entstanden sind. Wehren aus den umliegenden Ortschaften und zahlreiche Besucher bevölkerten die Plätze rund um das Feuerwehrhaus und ließen sich die neuen Fahrzeuge und alten Gerätschaften und den Handschlauchwagen aus dem Jahr 1924 erklären.

Schnell war das Wildschwein am Spieß zerlegt und mit Krautsalat auf Brötchen verteilt. Es schmeckte vorzüglich! Hinterm Gerätehaus war eine Mannschaft schwer damit beschäftigt, Cocktails zu mixen. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von zwei DJs, die heiße Partymusik auflegten und einige Tanzeinlagen provozierten, sowie der Feuerwehrkapelle Oker, die mehrmals das Gerätehaus rockten.

Nach den Einsätzen wegen des Unwetters am Freitag, bei dem u. a. an der Hauptstraße zwei Bäume umgestürzt waren, konnte auch an diesem Abend der Wettergott seine Schleusen nicht geschlossen halten. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch und die Feier endete erst in den frühen Morgenstunden.  

 

Juni 2016

Wettergott lässt die Lengder Schützen nicht im Stich

Detlef  
Kühlewind

Bei leichtem Regen startete der Schützenverein am Sonntag seinen Umzug durch Lengde. Dann klarte sich der Himmel auf und vor der Rückkehr am Festzelt ließ sich sogar die Sonne blicken.

So durchwachsen wie das Wetter sind auch die Aussichten für den Verein und sein traditionelles Schützenfest: Nach den drei Festtagen steht nicht fest, wann und wie die Schützen im nächsten Jahr feiern werden. „Sonst haben wir immer gleich den Termin für das nächste Jahr festgemacht. Aber der Wirt wollte nicht und wir auch nicht“, erklärte 1.Vorsitzender Dieter Broihan gestern. Nach Auskunft des Schützenvogtes sei der Umsatz am Samstag nicht zufriedenstellend gewesen. „Ich kann den Festwirt wirtschaftlich verstehen“, sagt Broihan und wünscht sich selbst auch eine größere Beteiligung durch die Bevölkerung: „Viele Leute im Dorf haben kein Interesse.“ Auch die Schausteller hätten nur einen geringen Umsatz gemacht.

Dabei hatte das Fest trotz des EM-Auftaktes am Freitag noch recht vielversprechend begonnen. „Das war ein gemütlicher Bieranstich. Das Wetter war super und der Festwirt zufrieden“, erinnerte Broihan. Ganz gut gelaufen sei es auch am Sonntag nach dem Umzug. Für eine positive Gesamtbilanz der Geschäftsleute reichen solche Episoden freilich nicht.

Broihan will die Erfahrung nun erst einmal sacken lassen. Nach der Sommerpause werde sich der Vorstand besprechen und überlegen, wie es weitergehen soll.

Kurz vor dem Umzug mit mehreren Abordnungen befreundeter Vereine aus dem Ort und der Umgebung hatten die Schützen ihre langjährigen Mitglieder geehrt. Siegfried Becker vom Präsidium des Kreisschützenverbandes Goslar überreichte die Auszeichnungen an Richard Niemeyer (40 Jahre), Heinrich Lachmund (50 Jahre) sowie Hans Schrader und Manfred Putz (jeweils 60 Jahre).

Der eigentliche Höhepunkt war am Samstagabend die Proklamation der Könige. Großer König wurde Thees Augustin, Damenkönigin Anita Böhlke, Kleiner König Rolf Heimberg, Jugendkönig Niklas Schlüter, Volkskönig Olaf Pfannenschmidt und Schülerkönig Alicia Niemeyer. Der Titel Pokal Waffen-Meyer ging an Martin Böhlke.

 

Einige Kommentare auf Facebook:

1. J. H.: Eine Partyband für den Samstagabend ist besser als ein DJ. Wäre zwar teurer, aber dann könnte/müsste man ja auch Eintritt nehmen, damit es sich rechnet.

2. J. S.: Vielleicht sind 3 Tage für ein kleines Dorf wie unseres auch einfach zu viel. Wer freitags geht, und die Stimmung ist "so lala", der geht am Samstag nicht nochmal. Andersrum ist es genauso. Und dann ist es jedes Mal das Gleiche auf dem Schützenfest. Man weiß immer genau was als nächstes kommt. Vielleicht wäre es sinnvoll, das Ganze auf 2 Tage zu komprimieren. Einen Bieranstich kann man auch zum Königsball machen. Dann eine anständige Kapelle (gerne auch mit Eintritt) und die Sache läuft bestimmt in eine andere Richtung. Letztes Jahr war das doch super, als die Live-Band da war. Zum anderen ist auch die Kommunikation unter den Vereinen verbesserungswürdig. Die Termine fürs Preisschießen habe ich zum Beispiel durch Zufall gesehen, als ich den Zettel am Kassiererhäuschen am Sportplatz hängen sehen habe. Den Fussballern hat es letztes Jahr einen Riesenspaß gemacht, als die beim Preisschießen mitgemacht haben. Vielleicht kann man da ja auch außerhalb des Schützenfestes mal was machen. Die Jungs hätten bestimmt Lust, mal ein paar Kugeln abzufeuern.

3. S. St.: Erstmal vielen Dank für die Mühe! Es steckt viel Arbeit in so einem Fest, und wenn es dann nicht läuft, ist das natürlich schade. Ich kann nicht orakeln, woran es lag, sondern nur für uns sprechen: Mein Mann und ich waren am Samstag auch im Zelt und uns hat die Musik schnell vergrault. Das ist hier schon mehrfach erwähnt worden. Wir haben uns an das Fest im Schafstall im vergangenen Jahr erinnert, wo die Musik wesentlich besser war. Gleiches gilt für das Getränkeangebot (und auch die Laune der Menschen HINTER der Theke!). Deshalb blieb es leider bei nur einem Bier und einem Spaziergang um den Platz. Dennoch freuen wir uns, dass sich immer wieder Menschen im Dorf finden, die diese ganze Arbeit auf sich nehmen - den Kindern hat es zumindest  gefallen, und unser Sohn hat viel Zeit auf dem Platz verbracht. Dankeschön!

4. L. L: Ich kann mich da meinen Vorrednern nur anschließen! Es ist schön, was hier im Dorf alles auf die Beine gestellt wird und das sich immer wieder Leute finden, die viel Zeit, Herzblut und Mühe investieren.
Warum es in anderen Ortschaften besser klappt, darüber kann man nur Mutmaßungen anstellen, aber ich denke, der Zeltwirt ist wirklich ein entscheidender Faktor hier in Lengde. Nicht nur das abgestandene Bier und die ewig schlecht gelaunten Bedienungen, die einem schon die Lust nehmen, etwas zu trinken zu bestellen, sondern auch der mangelnde Verkaufswillen. Wir haben am Sonntag beim Frühstück mindestens eine halbe Stunde gewartet bis wir überhaupt mal was zu trinken bestellen konnten, obwohl wir die Bedienung zweimal auf uns aufmerksam gemacht haben. Das man da keinen Umsatz macht, da braucht sich keiner wundern. Aber einen anderen kann man sich ja leider nicht aus den Rippen schnitzen. Aber auch nach so einer durchwachsenen Bilanz fände ich es mehr als schade, wenn das Schützenfest einschlafen würde. Das müssen wir doch gemeinsam verhindern können, oder?!

Mai 2016

Michael Bodmann kocht mit der Lengde AG

Susanne Hartmann

Gisela Fricke aus der Gruppe „Partymeile“ hatte die Idee, ein Kochevent mit Michael Bodmann im DGH Lengde zu veranstalten. Sie hatte die Kochkünste von Michael schon ein paar Mal erlebt und uns von den Leckereien berichtet. Das wäre auch mal was für uns, dachten wir. Gisela nahm den Kontakt auf und erhielt einen Termin für den 27. Mai. Innerhalb kürzester Zeit fand sich eine Gruppe von 16 Personen zusammen, die auch begeistert waren, darunter auch zwei Männer - Gerd Haarnagel und Swen Stolka. Alle wurden aktiv in die Zubereitungen einbezogen. Zur Begrüßung tranken wir einen „Hugo“ mit frischen Erdbeeren und probierten einen Kartoffelsalat im Glas.

Dann ging es los! Ein kleines Vorspeisenbuffet mit verschiedenen Antipasti, einem Nudelsalat, einer Thunfischcrème und überbackenen Bruschetta mit selbsthergestelltem Rucola-Mandel-Pesto wurde gezaubert. Danach wurde als Zwischengang eine Spargelcrèmesuppe mit Garnele in einer Moccatasse serviert. Nach etwa drei Stunden nahmen wir Platz und ließen uns die köstlichen Kleinigkeiten schmecken. Fast schon satt ging es dann mit der Zubereitung von Hauptgang und Dessert weiter. Zum Stangenspargel, den drei von uns mühevoll zu Beginn geschält hatten, erklärte uns Michael, wie man eine feine Sauce Hollandaise hinbekommt. Zum Spargelragout gab es eine Chilipolenta und zum rosa gegarten Schweinefilet im Kräutermantel aßen wir schmackhafte Grillkartoffeln mit Thymian. Das Dessert aus gepfefferten Erdbeeren, Spargelstücken im Haselnussmantel und einem Glas Panna Cotta rundete das Ganze ab - und uns auch! Nach gut fünf Stunden fiel es uns schwer, aufzustehen, abzuräumen und den lästigen Abwasch zu erledigen. Es war kurz vor Mitternacht, als die Letzten das DGH zuschlossen und nach Hause gingen.

Gefallen hat es allen, auch die beiden Neu-Lengder fühlten sich wohl in unserer Runde. Wenn Michael Bodmann seine Knie-OP gut übersteht, wollen wir ihn für ein weihnachtliches Kochevent wieder nach Lengde holen. Die Vorfreude war gestern schon groß!

Vielen Dank nochmal an Gisela für die Organisation, und Michael wünschen wir gute Besserung und schnelle Erholung.

Mai 2016

Beste Boßler 2016 - TSV Alte Herren

Susanne Hartmann

Um 13 Uhr starteten die ersten beiden Teams von insgesamt vierzehn auf die 3,3 km lange Boßelstrecke im Burgfelde. Im mitgezogenen Bollerwagen lagerten Getränke gegen den Durst auf der langen Strecke. Die beiden letzten Mannschaften starteten um 15 Uhr, als die ersten vier schon wieder im Ziel waren. Etwa um 17 Uhr hatten dann alle ihre Runde geschafft. Um sich die Zeit bis zur Siegerehrung zu vertreiben, ließen sich alle Kaffee, Kuchen, Pommes, Wurst und Steak vom Grill, gemütlich in der Sonne sitzend, schmecken. Gegen 18 Uhr erfolgte die Siegerehrung durch Michael Deike, und der Wanderpokal wurde zum 10. Mal verliehen:

Platz  1   TSV Alte Herren 35 Würfe

Platz  2   Schwarzen Perlen der Elfenbeinküste, Hexenclub, Alte Schachteln - alle 46 Würfe

Platz  3   Fantastic Seven 49 Würfe

Platz  4   Fantastic Eight 52 Würfe

Platz  5   Buschbar 53 Würfe

Platz  6   Spezies 57 Würfe

Platz  7   Dorfgemeinschaft Wiedelah 58 Würfe

Platz  8   Boßelqueens 60 Würfe

Platz  9   Junge Schachteln 64 Würfe

Platz  10   DRK Lengde Frauen 66 Würfe

Platz  11   Siedlergemeinschaft Wiedelah 72 Würfe

Platz  12   CDU Oker 75 Würfe



Mai 2016

Bürgerfrühstück im Rahmen der Maifeier

Susanne Hartmann

Erst Frostbeulen, dann Sonnenbrand! Trotz der empfindlichen Kälte zu Walpurgis, blieben die letzten Gäste bis nach Mitternacht auf unserem Dorfplatz. Erstmalig teilten sich die SPD und CDU den Mix an einer Cocktailbar, an der coole Drinks und eine quietschgrüne Maibowle ausgeschenkt wurden. Auch die Fischbrötchen, angeboten vom MGV fanden wieder reißenden Absatz und waren ebenso schnell vergriffen wie Jägers süße Scheiterhaufen. Nachmittags bewirtete das DRK in der alten Schule die Kaffeegäste mit leckeren Kuchenspezialitäten. Um kurz vor fünf standen noch zwei Stücken einsam und verlassen auf dem Büfett.

Die Maifeier startete a Sonntag erstmals um 10 Uhr mit einem Bürgerfrühstück. 80 Leute strömten aus allen Richtungen zum Dorfplatz, bepackt mit Körben voller Essen und Trinken, um in geselliger Runde gemeinsam zu frühstücken. Unterhaltung bekamen wir von Helmut Krauss, der ein Gedicht vortrug, und unseren trommelnden „Elfen“. Kurz vor der Mittagsstunde verzogen sich die Wolken am Himmel, und die Zeit des Sonnenbrandes begann. Die Feuerwehr brachte den frisch geschlagenen Maibaum, und die Lengder Kinder schmückten ihn, bevor er unter Applaus von den Feuerwehrmännern aufgerichtet wurde. Nebenbei wurden auch die beiden neuen Feuerwehrfahrzeuge der Bevölkerung vorgeführt. Gegen 17 Uhr endeten zwei schöne Tage, und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Ich denke, es wird auch wieder ein Bürgerfrühstück geben.

April 2016

Neues Löschfahrzeug für Lengde

Helmut
Hohaus

Die Ortsfeuerwehr Lengde hat am 28. April ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) mit einem Löschwassertank von 1000 Liter Volumen bekommen. Das Vorgängerfahrzeug, ein Löschgruppenfahrzeug, verfügte über keinen Löschwassertank. Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk überreichte den Fahrzeugschlüssel an Stadtbrandmeister Christian Hellmeier. Er reichte ihn dann an den Ortsbrandmeister Hendrik Zimmermann weiter.

Nach der Fusion mit der Stadt Goslar und der Übernahme des, durch den Rat der Stadt Vienenburg verabschiedeten Feuerwehr-Bedarfsplanes, konnte nunmehr die geforderte Umsetzung erfolgen. Im Bedarfsplan war ein Fahrzeug für 100.000 Euro vorgesehen. „Dieses Fahrzeug ist maßgeschneidert und die 27 Jahre alten Gerätschaften des alten Fahrzeuges wurden alle erneuert. Es gibt keine zweiklassige sondern nur eine erstklassige Feuerwehr“, so der Stadtbrandmeister. Der Anschaffungswert des neuen TSF-W beträgt 142.500 Euro. „Durch die neuen Fach-und Löschzüge ist das Fahrzeug nicht nur in Lengde im Einsatz. Dank der zwei hauptamtlichen Gerätewarte der Stadt Goslar, werden die Gerätschaften der Fahrzeuge so gebaut, wie sie benötigt werden“, sagte der Stadtbrandmeister mit Stolz.

Das Fahrzeug ersetzt nach 27 Jahren das alte TSF-W. Es hat eine Kilometerleistung von 43.600 Kilometer. Es wird dann bei einer Internetauktion für historische Feuerwehrfahrzeuge zum Verkauf angeboten.

Das neue Fahrzeug kann eine Staffel, sechs Einsatzkräfte, aufnehmen. Die feuerwehrtechnische Beladung ist für eine Löschgruppe mit neun Einsatzkräften ausgelegt. Das benötigte Personal wird mit dem im Jahr 2015 neu beschafften Mannschafttransportwagen dem Löschfahrzug an der Einsatzstelle zugeführt. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass nun zwei Einsatzkräfte die Möglichkeit haben, sich während der Einsatzfahrt mit Atemschutzgeräten auszurüsten. Zur Absicherung von Einsatzstellen verfügt das Fahrzeug nun über eine aufblitzende Heckwarneinrichtung. Bei Verkehrsunfällen haben die Einsatzkräfte auch die Möglichkeit, sich mit Hilfe eines Glas-Masters einen Zugang zum Patienten im verunfallten Fahrzeug zu verschaffen. Mit Hilfe einer speziellen Säge kann die Windschutzscheibe herausgeschnitten werden oder mit einem Federkörner eine Seitenscheibe eingedrückt werden. Das acht Tonnen Fahrzeug hat 180 PS, Automatik-Schaltgetriebe, eine EURO 5–Abgastechnologie und eine Rückfahrkamera.

Der Musikzug der befreundeten freiwilligen Feuerwehr aus Hörden bei Osterode, sorgte mit einem Ständchen für die musikalische Unterhaltung. Der ehemalige Ortsbrandmeister Mathias Plaschke hatte nochmals die Geschichte des ehemaligen LF8 erzählt und mit einigen Anekdoten aus den vergangenen 27 Jahren die Gesellschaft zum Schmunzeln gebracht.

Zu den Gästen zählten auch der Kreisbrandmeister Uwe Fricke, Mitglieder des Rates, Ortsvorsteherin Almut Broihan und Vertreter aller Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Goslar.
Zur Förderung der guten Kameradschaft fühlte sich OB Dr. Junk bewogen, den Feuerwehrkameraden ein Tischkicker für die schönen Schulungsräume zu überreichen.
                

April 2016

JHV – DRK Lengde

Helmut
Hohaus

 

Vier Mitglieder konnten der Geschäftsführer des DRK- Kreisverbandes Goslar, Joachim Probst, und die 2. Vorsitzende, Margot Papendieck, ehren. Mit der goldenen Ehrennadel wurde Viola Anders für 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Seit 30 Jahren gehören Ursel Friedrichs, Elvira Blankenburg und Gaby Seekircher dem DRK-Ortsverein an.

Seit einem Jahr ist der DRK-Ortsverein nach dem Rücktritt von Ingrid Langenstraß ohne 1. Vorsitzende. Deshalb zeigte sich die 2. Vorsitzende erfreut über 160 Blutspender, davon 4 Erstspender. Bei der Haussammlung im vergangenen Jahr kamen 905 Euro und in diesem Jahr 937 Euro zusammen. Die zwei Altkleidersammlungen erbrachten das Ergebnis von 2880 Kilo. Sehr aktiv beschäftigte sich das DRK mit den sieben Flüchtlingen von der Elfenbeinküste. Viele Stunden lang wurde in Lengde und Goslar die Kleidung sortiert. In der alten Schule befindet sich eine Kleiderkammer, hier werden auch Flüchtlinge aus Vienenburg versorgt. Für die Veranstaltungen des DRK stehen zehn Personen aktiv zur Verfügung. Zwei „altgediente“ wurden nun mit einem Präsent verabschiedet: Margret Petrikowski und Edith Molle, aber drei junge Damen erweitern nun die Mannschaft. Für die Aktiven wurden neue T-Shirts gekauft.

Wolfgang Hohmann, Leiter der Bereitschaft Vienenburg-Land, berichtete über Personalmangel. Nur 25 Helfer verrichteten die Arbeit. So wurden 45 Transporte für den Rettungsdienst, 33 Sanitätseinsätze und sechs Großeinsätze bei verschiedenen Bränden getätigt. Das ergab zusammen mit Dienstabenden und Fortbildung eine Gesamtstundenzahl von 4620. Zusätzlich kam noch die Bergwacht, 10 Bergungen und 26 Hilfeleistungen, mit 1400 Stunden an Diensten hinzu.

Grußworte richteten der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Goslar, Joachim Probst und Matthias Borkert von der Freiwilligen Feuerwehr an die Versammlung.

Auf jeden Fall wird am 1. Mai wieder die traditionelle Fahrradtour gestartet. Sie erfolgt parallel zum Bürgerfrühstück, darauf wies Dieter Wiese hin. Seit 1992 erfolgt der Start, wie immer am 1. Mai um 10 Uhr, am Dorfplatz. Angeregt wurde ein DRK-Erste Hilfe-Lehrgang zur Auffrischung. Dieser soll im Herbst/Winter starten und umfasst an zwei Tagen insgesamt neun Stunden. Veranstaltungen: 30. April (Kaffeenachmittag), Radtour (1. Mai) , Boßeln (7. Mai), Blutspenden (4. Juli und 14. November), Herbst Café (September), Altkleidersammlung (22. Oktober).


Foto von links: Margot Papendieck (2. Vors), Elvira Blankenburg, Gaby Seekircher, Ursel Friedrichs, Viola Anders und Joachim Probst (Geschäftsführer)


April 2016

Letzte Schweineversicherungskasse im Landkreis

Hendrik Zimmermann

Am Freitag, dem 08.04.2016 fand die Jahreshauptversammlung der Schweineversicherungsgesellschaft Lengde von 1883 im Tannhof Lengde statt.

Der 1.Vorsitzende Matthias Borkert begrüßte die acht anwesenden Mitglieder und berichtete von einem Schreiben des Landkreises, welches bestätigt, dass die Lengder Schweinekasse die einzig verbliebene ihrer Art im Landkreis Goslar ist.

Zurzeit gehören der Gesellschaft 17 Mitglieder (14 Lengder, 3 Beuchter) an, und es sind zwei Schweine bei der Versicherung 2016 angemeldet.

Matthias Borkert berichtet, dass der Beitrag von 3€ stabil bleibt und erläutert kurz die Versicherung der Tiere. Bei Schadenfall werden 2/3 des Gewichts und damit der Preis des Tieres erstattet, wenn ein vollständiger Impfschutz nachgewiesen wird. Einen Zuschuss zur Impfung gibt es für jedes gemeldete Tier aus der Gesellschaftskasse. Eine Anmeldung kostet 8 Euro pro Tier.

Ferkel, jünger als 6 Wochen, kranke Tiere oder Tiere aus einem Seuchenstall sind nicht versichert.

Für den 29.10.2016 ist ein Abend rund um das Schwein für alle Mitglieder/Partner und Gäste geplant. Hier soll es ein nicht mehr alltägliches Gericht geben. Einige Vorträge aus vergangenen Zeiten der Schweinekasse sind auch geplant.


März 2016

Feuerwehr feiert Anbau ans Gerätehaus

Helmut
Hohaus

Offiziell wurde in einer Feierstunde der Anbau des Feuerwehrhauses der Ortsfeuerwehr Lengde gefeiert. Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk überreichte an Stadtbrandmeister Christian Hellmeier einen überdimensionalen Schlüssel. Der reichte ihn an den „Hausherrn“, Ortsbrandmeister Hendrik Zimmermann, weiter.

Bereits Mitte 2015 wurde der Anbau fertiggestellt, und es erfolgte eine Teilabnahme. Es wurde aber bewusst mit der Einweihung gewartet, um die Fertigstellung der Küche und des Ausbildungsraumes abzuwarten. Geplant wurde die Erweiterung der Fahrzeughalle für einen weiteren Einstellplatz mit einer Ausbaureserve im Obergeschoss als optionale Erweiterung des Gruppenraumes. Im Laufe der Maßnahme entstand seitens der Ortswehr der Wunsch, das Satteldach mit einer Dachgaube zu erweitern, um den Raum über der Fahrzeughalle besser nutzen zu können. Dem Wunsch der Feuerwehr hat das GGM entsprochen und die Planung, sowie die Genehmigung, anpassen lassen. Bei dem Anbau handelt es sich um eine klassische Massivbauweise aus Hochlochsteinen mit Stahlbetondecke und einem Satteldach mit Ziegeleindeckung. Baubeginn war Ende Februar 2015 und am 21. Mai konnte das Richtfest gefeiert werden. Am 6. November vergangenen Jahres konnte der neue Mannschaftstransportwagen in der „alten“ Fahrzeughalle seinen neuen Stellplatz finden. Der geplante wirtschaftliche Rahmen des Anbaus, von insgesamt 90.000 Euro wurde eingehalten. Der Anbau war im Feuerwehrbedarfsplan Vienenburg bereits enthalten, allerdings in „abgespeckter Form“. Die vorgesehenen Mittel  wurden seitens der Stadt Goslar aufgestockt, um eine vernünftige Nutzung durch die Ortswehr zu ermöglichen und das Gebäude auch in das Ortsbild einzufügen. Danke sagte der Ortsbrandmeister allen Aktiven. Es wurden an 336 Tagen im Durchschnitt von sechs Kameradinnen und Kameraden je fünf Stunden pro Tag, also insgesamt mehr als 10.000 ehrenamtliche Stunden an Arbeit und Dienst geleistet. Für die neue Küche gab es nach einem Spendenaufruf eine fünfstellige Summe, auch Sachspenden wurden bereitgestellt. Viele Firmen haben die  Feuerwehr bei den Eigenleistungen unterstützt. Weiterhin haben die Kameraden in Eigenleistung die Fläche vor dem Gebäude mit der Inschrift „Feuerwehr“ gepflastert.

Pfarrer Johann Böhm hielt eine Andacht und segnete das Feuerwehrhaus, „Die Feuerwehr rennt, wenn es brennt, bei Unfall und Hochwasser unter dem Motto „Retten-löschen-bergen“. Er beendete die Andacht mit dem Spruch „Gott segne dieses Haus und alle, die da gehen ein und aus.“ Viele Gäste feierten die Einweihung, darunter die Ortsvorsteherin Almut Broihan, Ratsmitglieder, Kreisbrandmeister Uwe Fricke, Stadtkommando, benachbarte Ortswehren, Sponsoren und ausführende Baufirmen.

Die nächste Feier im Feuerwehrhaus ist schon geplant: Ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W) ist für 142.000 Euro bestellt. Dieses wird Anfang April aus Luckenwalde abgeholt und im Mai überreicht. Ende Juni wird dies alles der Öffentlichkeit an einem „Abend der offenen Tür“ vorgestellt.

 

März 2016

Landschlachterei versorgt das Dorf

Helmut
Hohaus

Lebensmittelladen und Dorfmarkt mussten ihre Pforten schließen; jetzt kehrt zumindest ein Fleisch- und Wurstverkauf auf vier Rädern zurück.

Die Landschlachterei Kronemann aus Lochtum wird ab 11. März an jedem Freitag mit seinem Verkaufswagen durch die Lengder Straßen fahren und seine Fleisch- und Wurstwaren anbieten. Er wird auf seiner Tour durch Hupen auf sich aufmerksam machen und an mehreren Stellen in den Straßen anhalten.

Nachdem der letzte Dorfladen aus privaten Gründen im September 2013 schließen musste, wurde es mit einem kleinen Dorfmarkt versucht. Besonders für ältere Menschen wollte man ein Nahrungsmittelangebot vorhalten. Gestartet wurde im März 2014, aber Käufer und Anbieter blieben leider dem Angebot fern, und der Dorfmarkt schlief im Frühjahr 2015 wieder ein.

 

März 2016

DRK dankt Jubiläumsspendern

Helmut
Hohaus

Bei der vergangenen Blutspendeaktion des DRK Ortsvereins konnten 56 Spender, davon vier Erstspender, begrüßt werden. Die Jubiläumsspender waren Christine Kiehne (55. Spende), Elke Scharlemann (50.), Brigitte Seekircher (40.), Jürgen Lindner (30.) und Jörn Kollberg (25.). Nächster Blutspendetermin ist am 4. Juli im Dorfgemeinschaftshaus.

Februar 2016

Jahreshauptversammlung der FF Lengde

Susanne Hartmann

Der Ortsbrandmeister Hendrik Zimmermann konnte zur Jahreshauptversammlung 82 Personen begrüßen, darunter 28 wahlberechtigte Mitglieder, Abordnungen befreundeter Wehren, Vertreter der Stadt Goslar und der Feuerwehr von Stadt und Kreis.

Voraus gegangen war die Wehrversammlung vor zwei Wochen, in der bereits einige FF-Angelegenheiten im Kreise der Aktiven und der Altersabteilung besprochen wurden. Die FF Lengde hat derzeit
187 Mitglieder. Der aktive Dienst wird von 31 männlichen Kameraden und 3 weiblichen Kameradinnen geleistet. Im vergangenen Jahr waren das zusätzlich zu den Dienstabenden, die Organisationen mehrerer Feste, diverse Kommandositzungen und Fortbildungen drei Hilfeleistungen, ein Brandeinsatz, zwei Übungen und eine Brandsicherheitswache. Hinzu kommen mehr als 10.000 Arbeitsstunden, in denen das Gerätehaus an-, aus- und umgebaut wurde. Dank des Erlöses aus einem Bazar, den 1999 die Feuerwehrfrauen mit vielen Helfern zum Jubiläum organisiert hatten und den vielen Geld- und Sachspenden, welche im vergangenen Jahr zusammengekommen waren, entstanden unterm Dach schöne Diensträume mit einer funktionellen roten Kücheneinrichtung - ein wahres Schmuckstück. Demnächst erfolgt die offizielle Einweihung des „neuen“ Gebäudekomplexes und des neuen MTW mit dem Kennzeichen GS-F 1732. Im Juni 2016 haben dann alle Lengder die Möglichkeit sich an einem „Abend der offenen Tür“ das Gerätehaus anzusehen. Vielleicht ist dann auch das zweite neue Fahrzeug bereits übergeben. Für diese ehrenamtliche Arbeit und die vielen Spenden bedankte sich der Ortsbrandmeister ganz herzlich.

Nach dem Verlesen der Berichte durch die jeweiligen Gruppenleiter überreichte W. Heyer im Namen der Altersabteilung eine neue Wanduhr für den Aufenthaltsraum.

Dann erfolgten die Ehrungen, Beförderungen und Verabschiedungen durch Ortsbrandmeister, stellvertretenden Ortsbrandmeister (Dominik Dreilich) und Stadtbrandmeister (Christian Hellmeier). Geehrt wurden für 100% Dienstbeteiligung Nils Heyer, Anita Böhlke, Oliver Vorlop, Daniel Kaufmann und Dominik Dreilich. Markus Böhlke wurde in Abwesenheit zum 1. Hauptfeuerwehrmann befördert. Johanna Woyth erhielt für die jahrelange Reinigung des Feuerwehrhauses als Dank einen Reisegutschein und Holger Putz (leider heute krank) für seine Arbeit als stellvertretender Brandmeister ein Präsent. Dann übernahm der Stadtbrandmeister und beförderte Nils Heyer zum Löschmeister, sowie Dominik Dreilich und Sönke Zimmermann zu Oberlöschmeistern. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Rudolf Mahnkopf mit Urkunde, Ehrenabzeichen und einem Präsent bedacht. Gleichzeitig erhielt er die Ehrenmitgliedschaft der Lengder Feuerwehr.

Abschließend ergriffen die Bürgermeisterin Renate Luksch und der Stadtbrandmeistert Chr. Hellmeier das Wort und berichteten von der Arbeit der Stadtverwaltung und des Feuerwehrstadtverbandes. Damit endete der offizielle Teil und man stärkte sich am gemeinsamen Schlachtebüfett.

Termine 2016: 20.02. Schlachteessen der Aktiven, 12.03. Müllsammeln, 26.03. Holzeinfahren,
27.03. Osterfeuer - weitere Termine unter www.lengde-info.de/Veranstaltungen bzw. in den Aushängen im Dorf.


Februar 2016

Keine Lärmschutzwände für Lengde

Susanne Hartmann

Etwa 60 Personen kamen am letzten Januartag zum Neujahrsumtrunk ins Lengder Mehrzweckgebäude.

Frau Broihan berichtete von den Ereignissen im vergangenen Jahr und hielt Vorschau auf 2016. Sie begrüßte Oberbürgermeister Dr. Junk mit seiner Familie und sechs unserer neuen Mitbürger von der Elfenbeinküste, die sich bei uns gut eingelebt haben. Unsere „Alte Schule“ wird derzeit gut genutzt, da der TSV Lengde für seine Übungsabende diese Räume in der kalten Jahreszeit dem kalten Saal der Gaststätte vorzieht. Der Sprachkurs für die Flüchtlinge findet dreimal in der Woche statt und wird voraussichtlich noch einmal verlängert.

Im Zuge der Autobahnerneuerung, die schon ein gefühltes Jahr dauert und unserem Ort von Zeit zu Zeit ein hohes Verkehrsaufkommen beschert, wenn sie total gesperrt ist und die Umleitung der Fahrzeuge über Beuchte erfolgt, werden wir leider keine Lärmschutzwand bekommen. Die Lärmmessungen und Verkehrszählungen haben wohl stattgefunden, als die BAB schon Baustelle war!

Für den 1. Mai ist erstmals ein Bürgerfrühstück im Gespräch, das vor der Maibaumaufstellung stattfinden soll. Näheres wird auf dem Treffen der Lengde AG am 11. Februar besprochen. Die zahlreichen geplanten Veranstaltungen findet man immer aktuell auf der Lengder Homepage und in Zukunft wird auch im Schaukasten an der Bücherei ein Quartalsplan aushängen.

Zum Abschluss bedankte sich Frau Broihan bei allen, die sich ehrenamtlich für Lengde engagieren und lud zu einem Imbiss ein.


Januar 2016

JHV der Lengder Schützen

Helmut
Hohaus

Mit Melanie Steinmeier wählte der Schützenverein Lengde auf der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Tannhof“ erstmals eine Frau als neue stellvertretende Vorsitzende. Der bisherige stellvertr. Vorsitzende Andreas Fricke stand nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung. Dieter Broihan wurde als 1. Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Als neuer Schießsportleiter wurde Cord Franzke gewählt,  Wolfgang Schulz  legte aus Altersgründen sein Amt in jüngere Hände. Für die anderen Vorstandposition erfolgte eine Wiederwahl: Wolfgang Papendieck (Schriftführer und stellvertretender Schießsportleiter), Martin Böhlke (Kassenwart), Uwe Gerloff (Jugendwart), Cord Franzke (stellvertretender Jugendwart). Zu Kassenprüfern wurden Rolf Heimberg und Nils Heyer gewählt.



Wolfgang Schulz bittet alle Könige, die Ketten bei ihm abzugeben. Er wird die Ketten zur Gravur weitergeben, so dass alle eine gemeinsame Schriftform aufweisen. Das Schützenfest wird Freitag, 10 Juni, mit einem Bieranstich eröffnet. Am Samstag, 11. Juni ist Wecken, Kinderfest und am Abend erfolgen Königsproklamation und Tanz. Sonntag, 12. Juni, Andacht, Schützenfrühstück, Umzug und Preisverteilung mit Dämmerschoppen.

Ortsvorsteherin Almut Broihan erinnerte an das Treffen aller Vereine am Donnerstag, 21. Januar, 19 Uhr zur Terminkoordination. Am 31. Januar lädt die Ortsvorsteherin zum Neujahrstreffen um 17 Uhr in das DGH ein.

Der 1. Vorsitzende beendete die Versammlung mit einer Sicherheitsbelehrung, damit die geltenden Sicherheitsbestimmungen bei allen Schießsportaktivitäten eingehalten werden.

Veranstaltungen 2016:  Fastnachtschießen (9. Februar), Schützenfest (10. bis 12. Juni), Sommerfest
(2. Juli), Proklamation - Hirschkönige (15. Oktober).

 

Januar 2016

JHV des TSV Lengde

Helmut
Hohaus

Mit 78 stimmberechtigten Mitgliedern war die Jahreshauptversammlung des TSV Lengde, ein Jahr nach dem 125-jährigen Jubiläum, im Saal der Gaststätte „Tannhof“ sehr gut besucht.

Zahlreiche Mitglieder konnte der 1. Vorsitzende Holger Großhennig ehren. Zu Ehrenmitgliedern des TSV wurden Bärbel Steckhan und Hartmut Schlüter von der Versammlung ernannt. Seit 40 Jahren gehören Martina Pfannenschmidt, Stefan Unverhau, Rolf Heimberg und Sören Born dem Verein an. Weiterhin wurden Eva–Maria Heinze (25Jahre) und Alina Unverhau, Frederik Broihan, Thomas Wolf (alle 15 Jahre) geehrt. Bei den Vorstandswahlen wurden Holger Großhennig als 1. Vorsitzender und Uwe Orlowski als 2. Vorsitzender bestätigt. Als neue Kassenwartin wurde Petra Unverhau gewählt. Wiedergewählt wurden Karin Franzke (Schriftführerin), Harald Düber (Sozialwart), Stefan Unverhau (Sportwart) und Lisa Lindner (Jugendwart). Als Abteilungsleiter wurden Jens Söchtig (Fußball), Sandra Lazogga (Gymnastik), Harald Düber und Heiko Gehrke (Tischtennis) sowie Kerim Stöbich–Schaller (Reiten) bestätigt. Es wurde leider kein Pressewart  gefunden und auch der Posten der Frauenwartin blieb unbesetzt. Der Ehrenrat setzt sich aus Gerd Petrikowski, Wolfgang Heinze und Hans Schrader zusammen. Hans Schrader hat das Sportabzeichen zum 38. Mal und Wolfgang Heinze zum 29. Mal abgelegt, beide sind schon 80 Jahre alt. Zum Spieler des Jahres der Fußballabteilung wurde Hasret Börekci ausgezeichnet.



Der TSV hat vier aktive Sparten: Die Fußballabteilung hat 50, Tischtennis 15, Gymnastik 40 und Reiten 30 Mitglieder. Zum HarliyCup wird am Samstag, 30. Januar, ab 14 Uhr in die Deilich-Sporthalle in Bad Harzburg eingeladen.

Die Verhandlungen für ein Werbespiel gegen die Traditionsmannschaft des VfL Wolfsburg, Ende Juli oder Anfang August, laufen noch. Im Rahmen der Flüchtlingshilfe wurden 7 Flüchtlinge von der Elfenbeinküste in den laufenden Trainingsbetrieb integriert. Inzwischen haben alle einen Spielerpass und nehmen  am Spielbetrieb teil.

Veranstaltungen 2016: Hallenfußballturnier -Harly-Cup 30. Januar, Kindermaskerade 7. Februar, Werbespiel gegen Traditionsmannschaft des VfL Wolfsburg - Termin steht noch nicht fest-.