Dörfliches Leben in Lengde
  Archiv 2013
 

 

Dezember 2013

Weihnachtsmarkt in Lengde

Helmut
Hohaus

Viele Besucher lockte der zweite Weihnachtsmarkt der Lengde AG am Samstag auf den Dorfplatz. Bereits am Vormittag sägte der Feuerwehrmann Matthias Borkert den zukünftigen Weihnachtsbaum auf dem Vienenburger Liethberg ab, die Feuerwehr verlud diesen auf den Hänger des Landwirts Mario Schlüter. Mit Manneskraft stellten die Feuerwehrleute die 30 Jahre alte und fünf Meter hohe Edeltanne auf dem Dorfplatz auf und versahen sie mit einigen Lichterketten. Die Kinder des evangelischen Spielkreises und Kinder aus dem Dorf schmückten den Baum mit Sternen und Kugeln. Ortsvorsteher Mathias Plaschke bedankte sich bei den Kindern mit einer Runde Kakao. Auf dem Dorfplatz hatten einige Vereine und Organisatoren ihre Verkaufsstände aufgebaut. Der Handarbeitskreis bot Bastel- und Handarbeiten, wie Schal und Socken, für den kommenden Winter an. Die Jugendgruppe Lengde bot zum Kaffeetrinken frisch hergestellte Waffeln, der Kirchenvorstand Gegrilltes, weißen Glühwein und Kinderpunsch und der DRK- Ortsverein hatte Schmalzbrote und Kakao für das leibliche Wohl. Zum Abschluss kam der Weihnachtsmann (Siegfried Strübig) und verteilte Geschenke an alle Kinder.

 

Dezember 2013

Lese-Karussell eröffnet

Helmut
Hohaus

Zeitgleich mit dem Weihnachtsmarkt eröffnete die Lengde AG- Kultur das Lese-Karussell, die Bücher-Tausch-Börse in der ehemaligen Bücherei im Mehrzweckhaus der alten Schule. Viele hundert Bücherschätze, wurden in den vergangenen Wochen von den Lengder Bürgern abgegeben. Darunter sind auch fast neue Exemplare; das Angebot reicht von Kinderbüchern über Sport und Kultur bis hin zur Politik. Seit über 15 Jahren stand der Raum der ehemaligen Bücherei leer, acht Damen der Lengde AG haben ihre Mitarbeit für dieses Projekt zugesagt. Der Name Lese-Karussell wurde deshalb ausgesucht, weil neben den Regalen, ein alter runder Ständer den Raum mit Büchern füllt, welches dem eines alten Kinderkarussells ähnelt. Für Sitzgelegenheit sorgen ein Tisch mit Stühlen sowie ein bequemer Lesesessel, gespendet von Rita Tillig. Vor der alten Schule steht der blaue Lengder-Lese-Karussell-Bücherschrank, dieser ist rund um die Uhr geöffnet. Hier können immer Bücher entnommen und auch wieder abgegeben werden. Es werden keine Bücher, wie bei einer Bücherei registriert, denn es soll eine reine Bücher-Tauschbörse sein, so die Organisatoren. Doppelte Bücher wurden auf dem parallel laufenden Weihnachtsmarkt verschenkt. In den Wintermonaten ist die Büchertauschbörse am Samstag von 15 bis 17 Uhr für alle interessierten Bürger aus Lengde geöffnet.

 

Dezember 2013

„Heißer Hugo“ und „Meisenknödel“

Susanne Hartmann

Gut besucht war am Samstag unser 2. Lengder Weihnachtsmarkt. Nach der Eröffnung durch den Ortsvorsteher Mathias Plaschke schmückten die Kinder den von der Freiwilligen Feuerwehr aufgestellten Weihnachtsbaum.

Liebevoll dekorierte Stände öffneten für fast vier Stunden ihre „Pforten“ und boten den Besuchern Allerlei zum Kauf und Verzehr. Viele Lichter erhellten unseren Dorfplatz und einige Gasstrahler verströmten wohlige Wärme.

An drei Ständen verkauften Gaby Orlowski, die Geschwister Lindner mit Freundin und einige Damen vom Lengder Handarbeitskreis weihnachtliche, zum Teil selbst gefertigte Deko und Handarbeiten. Der TSV übernahm in diesem Jahr den Verkauf von kalten und heißen Getränken. Waffelspezialitäten in süß oder herzhaft konnte man sich am Stand der Ev. Jugendgruppe schmecken lassen. Beim DRK gab es „Nönnchen“, Schmalz- und Käsebrote. Der männliche Kirchenvorstand drehte die Bratwurst auf dem Grill und der weibliche verkaufte Glühwein, Wundertüten und große Holz-Weihnachtskerzen. Rolf Heimberg hatte wieder schöne geschmiedete Kerzenhalter in verschiedenen Ausführungen, die man im Garten in die Erde stecken kann. Meisenknödel, frischen Zuckerkuchen, geräucherte Forellen und diverse Heißgetränke ließ man sich auf Strohballen vor dem Café Jäger schmecken. Alles war sehr lecker.

Das „Lengder Lesekarussell“ verschenkte an seinem Stand Bücher und lud zu einem Tag der offenen Tür in die frisch renovierte Bücherei ein, die ab jetzt jeden Samstag zwischen 15 und 17 Uhr geöffnet ist. Vor dem Eingang des DGH steht ein blauer Schrank - zu jeder Zeit „geöffnet“ - aus dem man sich Bücher leihen kann. Genaue Auskunft, wie es abläuft, entnehmt bitte dem Zettel am Schrank.

Sabine Haarnagel bastelte mit den Kleinen im Dorfgemeinschaftshaus Weihnachtssterne. Draussen tobten die Kinder über den Platz bis um 17 Uhr der Weihnachtsmann um die Ecke kam. Dann standen sie dicht gedrängt und still um ihn herum, sangen gemeinsam mit den Erwachsenen ein Weihnachtslied und lachten, wenn so manch Großer ein paar Schläge mit der Rute bekam, weil er mal wieder auf dem Fußballplatz nicht artig war. Zum Schluss erhielt jedes Kind eine Tüte mit Leckereien.

Nach 20 Uhr leerte sich der Platz so langsam. Die Lengde AG bedankt sich ganz herzlich bei allen Mitwirkenden und Besuchern für die gut gefüllte Spendenbox.

Es war wieder sehr schön und wir freuen uns auf das nächste Jahr - noch 363 Tage!!

Alle meine Fotos seht ihr in der Galerie!

 

November
2013

Bücher rotieren durchs „Lese Karussell“

Andrea
Leifeld GZ

Lesen ist toll. Und Bücher bergen oftmals ganz besondere Schätze. Vor diesem Hintergrund stellten sich die neun aktiven Mitglieder der Lengde AG „Kultur“ der Herausforderung, das Lengder Lese Karussell“ (LLK), als kostenlose Tauschbörse für Bücher, Zeitschriften, CDs & Co. Ins Leben zu rufen. Als Vorbild diente unter anderem der „Harzburger-Bücherbaum“.

Festes Domizil für das LLK werden die Räumlichkeiten der ehemaligen Leihbücherei sein. Zusätzlich sollten sich alle Bürger, die spontanen Bücherhunger entwickeln, an einem großen Outdoor-Schrank, der an der Ortsdurchfahrt aufgestellt wird, mit Lesematerial versorgen können.

Bücher von Cornelia Funke stapelten sich zum Auftakt neben Jack Londons Goldrausch-Abenteuern, neben diversen Hörspielkassetten und hochglanzillustrierten Gartenzeitschriften. Mittendrin thronte ein Brockhaus-Lexikon. Und siehe da: Auch die Abenteuer der „Digedags“ als legendärer DDR-Comic.

Inmitten des vermeintlichen Chaos zwischen Kisten, Kartons und Waschwannen voller Bücher fand sich mit Kerstin Amelung, Elli Großhennig, Gundel Grohmann, Lisa Lindner und Angela Sauer eine emsige Frauengruppe beim Versuch, die Büchersachen nach Themen, Autoren oder sonst irgendeiner Vorgabe zu sortieren. Auch Ines Düber, Inge Meyer, Thomas Mehrdorf und Helmut Krauss gehören dem Kultur-Team an.

„Das Sortieren ist ein schwieriges Unterfangen“, seufzte Kerstin Amelung. „Wenn man ein Buch in die Hand nimmt, fängt man automatisch an zu lesen.“ Vorsichtig hatten die Initiatorinnen des „Lengder Lese Karussells“ einen Aufruf mit der Bitte um Bücherspenden gestartet- und wurden von der Resonanz überrollt. „Das Gute daran waren die vielen guten Kontakte. Es kamen sogar Leute aus Langelsheim und Liebenburg, die uns Bücher, CDs und Spiele brachten.

Viele Bücher, die doppelt oder in einem schlechten Zustand sind, mussten aussortiert werden. Auch altdeutsche Werke wurden beiseite gelegt. „Das kann heute kaum noch einer lesen. Vielleicht können wir damit eine Nostalgie-Ecke eröffnen“, überlegte Grohmann.

Wichtig ist den Initiatoren, dass alle Bücher, Kassetten und Spiele nicht ausgeliehen, sondern im Rotationsverfahren kostenlos weitergegeben werden. Ende des Monats, am Samstag, 30. November, soll das Angebot des „Lengder Lese Karussells“starten. Öffnungszeiten werden zunächst samstags von 15 bis 17 Uhr sein. Auch der blaue Bücherschrank an der Straße soll bis zu diesem Termin aufgestellt sein.

 

Oktober 2013

Lengder Hirschkönige 2013

Wolfgang Papendieck

Schon im Juni wurden bereits vor dem Schützenfest in Lengde im Rahmen des Königschießen auch die Hirschkönige ausgeschossen. Proklamiert wurden sie aber noch nicht. Dies sollte zum ersten Mal, anknüpfend an eine alte Tradition, erst im Herbst geschehen. Eisern wurde das Geheimnis um die Schießergebnisse, es ging um die jeweils beste Zehn, gewahrt. So war also seit dem Sommer die Frage im Raum, wer es denn nun geworden sei.

Am Samstag fand dann nun endlich die Proklamation im festlichen und gut besuchten Rahmen im DGH in Lengde statt, und die Namen wurden endlich bekannt.

Die „alten“ Hirschkönige des Jahres 2012 übergaben die Königsketten an:

die neue Damen-Hirschkönigin Sabine Augustin, die beste Zehn der Jugend schoss Niklas Schlüter und wurde damit Jugendhirschkönig und zum Hirschkönig der Männer wurde Hendrik Zimmermann proklamiert.

Mit einer Ehrenscheibe und einem kleinen Präsent wurde den drei neuen Königen gratuliert.

 

Oktober 2013

Wertvolle Dokumente für die Zeitreise AG

Susanne
Fricke GZ

Über 100 Auszüge aus Urkunden des Hochstifts Hildesheim und ihrer Bischöfe aus den Jahren 1131bis 1395 überreichte Kreisheimatpfleger Klaus Gehmlich der Gruppe „Zeitreise“ der Lengde AG.

Mit diesen Unterlagen aus über 250 Jahren kann der Arbeitskreis nun geschichtlich in Zeiten vordringen, die er sich nicht erhofft hatte. Sechs Bücher hatte Gehmlich ausgeliehen. Aus den 8000 Originalen, die nicht kopiert werden dürfen, hatte der Kreisheimatpfleger 92 Urkunden über Lengde gefunden und aufgeschrieben. 50 weitere Urkunden handeln über die „Herlingerberger“ aus dem Nordharz. So kam ein ganzer Ordner zusammen. Insgesamt war das ein Jahr Fleißarbeit.

Anhand der zahlreichen Erwähnungen ist nachgewiesen, welche Bedeutung Lengde damals hatte. 1174 wurde der Ort erstmals erwähnt. Eine hypothetische Verwandtschaft mit Lengede wird nun vermutet. Hinweise dafür seien beispielsweise die ähnlichen Wappentiere von Lengde (Ganter) und Lengede (Schwan).

Außerdem tauchen die adligen Herren von Lengede etwa zu der Zeit auf, zu der die Herren von Lengde verschwanden. Die Urkunden bis ins 14. Jahrhundert sind in lateinischer Sprache, danach in Niederdeutsch verfasst. In der vergangenen Woche hatte Gehmlich die Ortsheimatpfleger aus dem Landkreis eingeladen. Auf Wunsch können Abschriften der für den eigenen Ort interessanten Urkunden angefordert werden. Aufträge gibt es bereits aus Langelsheim, Liebenburg und Wehre. Noch ältere Urkunden gibt es beispielsweise aus Dörnten vom 3. November 1053. Zu erreichen ist er telefonisch unter 05521 3922.

 

Oktober 2013

Lengder Grün AG holt den Frühling ins Dorf

Susanne Hartmann

Heute und am vergangenen Dienstag trafen sich acht engagierte Leute, die sich bei der Grün AG eingeschrieben haben, für jeweils 1 ½ Stunden, um die örtlichen Grünflächen mit Krokus- und Osterglockenzwiebeln zu bepflanzen. Die Lengde AG kaufte über D. Meier 1500 Blumenzwiebeln, damit Lengde ab dem nächsten Frühjahr noch ein bisschen bunter aussieht.

Dies war nicht die einzige Aktion der Grün AG, die regelmäßig mehrere Male im Jahr ausrückt, um die städtischen Anlagen vom Unkraut zu befreien und Rindenmulch auszubringen. Sie griff auch der Gruppe Kultur unter die Arme und renovierte den Raum der alten Bücherei. In Kürze wird sich dort das Lengder Lese-Karussell „drehen“, eine Bücherei der besonderen Art.

Am Samstag vor dem ersten Advent wird im Rahmen eines Weihnachtsmarktes der Weihnachtsbaum aufgestellt. Näheres wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben. Die gesamte Lengde AG lädt dazu ein.

Für die geplanten Aktionen werden von allen fünf AG-Gruppen gern noch Freiwillige aufgenommen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch Geld- und Sachspenden sind willkommen.

Bei Interesse bitte wenden an: Dieter Wiese - Grün AG, Susanne Hartmann - Lengder Zeitreise, Kunigunde Grohmann - Kultur, Musik, Literatur, Lina Plaschke - Schlemmerland oder Stefan Unverhau - Partymeile.

 

September 2013

Ausflug in das Rundlingsdorf Lüben

Susanne Hartmann

Bei strahlendem Sonnenschein lud Manfred Niens uns pünktlich um 9 Uhr am 27. September in „seinen“ Bus ein, um mit uns in die Nähe von Wittingen zu fahren. Dort besuchten wir das 100 Einwohner zählende Rundlingsdorf Lüben, welches einst zum schönsten Dorf Deutschlands gekürt wurde. Um 11 Uhr empfing uns ein Herr vom Heimatverein, der uns viel über das Dorf erzählte und uns die zahlreichen Exponate in den Räumen des Heimatmuseums zeigte. Es ist erstaunlich, dass so ein kleiner Ort ein so liebevoll eingerichtetes Museum hat. Dort fühlte man sich in seine Kinder- und Jugendzeit zurück versetzt, als Land- und Hauswirtschaft noch echte „Handarbeit“ waren.

Anschließend empfing uns Frau Wolter zum Mittagessen in der „Tenne“. Es gab reichlich Schnitzel mit Kartoffeln, Gemüse, Jäger- und Zigeunersoße. Zum Stöbern und Einkaufen lud das kleine Lädchen im oberen Stockwerk ein. Nach dem Essen blieb noch etwas Zeit, sich im Dorf die Beine zu vertreten. Gegen 14 Uhr verabschiedete uns das Gaststätten-Personal dem Bus nachwinkend.

Der erste Teil der Rückfahrt führte uns durch viele kleine Orte entlang der Grenze zu Sachsen-Anhalt, von denen uns so mancher unbekannt war: Ohrdorf, Zasenbeck, Meinkot, Twülpstedt, Harbke, Volzum… Wilfried Heyer hatte sich mit vielen Informationen über Landschaft und Geschichte  eingedeckt, die er während der Fahrt an uns weiter gab. Manfred machte noch einen Schlenker zu dem neu entstehenden Gebiet, das einmal viele Touristen und Urlauber bringen soll, in der Nähe von Helmstedt. Dort wird zurzeit der ehemalige Kohlentagebau geflutet. Durch Drömling, Lappwald und Elm erreichten wir am späten Nachmittag das Reitlingstal, wo uns leckerer Kuchen und eine Tasse Kaffee erwarteten. Nach einer Stunde Pause brachen wir dann zur letzten Etappe auf: über die Dörfer östlich der B4 nach Hause, wo uns Manfred unbeschadet kurz nach sechs an der Bushaltestelle auslud.

 

August
2013

Schießsport hilft auch in der Schule

Helmut
Hohaus

Bei den Landesverbandmeisterschaften in Hannover wurde sie neue Landesmeisterin mit dem Lichtpunktgewehr. Emilia erzielte neun Ringe mehr als die zweitplatzierte Celine Walther aus Naesen bei Greene. Angefangen hat mit sieben Jahren beim Lengder Schützenfest. „Ich wollte auch einmal Schießen und es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich dabei geblieben bin“, so Emilia.

Der Lengder Schützenverein führte im vergangenen Jahr die „Aktion Lichtpunktgewehr“ durch und nun trainieren fünf Kinder zweimal die Woche, am Dienstag um 18 Uhr und Sonntag um 10 Uhr, im Schützenhaus. Emilia besucht in Vienenburg die dritte Klasse in der Grundschule und bis zum Alter von zehn Jahren kann sie noch mit dem Lichtpunktgewehr schießen.

Auch ihre große Schwester Selina beteiligte sich außer Konkurrenz bei den Landesmeisterschaften mit dem Luftgewehr. Sie hatte „vorgeschossen“, weil sie zum Termin der Meisterschaften bei der Konfirmationsfreizeit in Tirol weilte. Im Dreistellungskampf wäre sie mit dem Ergebnis neue Landesmeisterin geworden.

Mit diesem und dem Ergebnis im Stehendanschlag hatte sie sich die 13-jährige für die Deutschen Meisterschaften in München in der Schülerklasse qualifiziert. Dort belegte sie am 31. August im Dreistellungskampf einen hervorragenden sechsten Platz von 68 Teilnehmern. Liegend schoss Selina 197 Ringe, stehend 194 Ringe und kniend 194 Ringe. Mit insgesamt 585 Ringen schoss sie dazu noch eine persönliche Bestleistung. Die Deutsche Meisterin hatte nur fünf Ringe mehr geschossen. Am Sonntag lief es für sie nicht so gut. Mit 186 Ringen stehend, schaffte sie aber immer noch ein gutes Ergebnis. Dabei erreichte Selina den 77. Platz von 183Teilnehmern.

Zum Schießsport ist sie durch eine aktive Freundin gekommen. Beim Schützenfest haben beide auf sämtliche Rosen der Schießbude geschossen. Dann kamen gleich die ersten Erfolge: Jugendkönigin (2011), Pokal von Waffen-Meyer und Jugendpokal sowie Stadtjugendkönigin, Kreismeisterin und die Qualifikation zur Landesmeisterschaft (alles 2012).

In diesem Jahr hat sie erfolgreich am Sichtungsschießen, für den Kader des NSSV der drei Jahrgänge 1999 bis 2001 teilgenommen und gehört nun mit fünf anderen Schülern aus Niedersachsen zum Kader des NSSV. An zwei Wochenenden im Monat fährt die 13-jährige zusammen mit ihren Eltern zum acht stündigen Training nach Hannover, das der Kadertrainer Nils Froböse leitet. Zweimal die Woche wird sie in Lengde noch von ihrem Trainer und Jugendbetreuer Uwe Gerloff trainiert. Gleichzeitig nimmt sie noch zweimal im Monat in Jeversen bei Celle in der Schießgruppe beim Trainer Uwe Schrader teil.

Seitdem Selina den Leistungssport betreibt haben sich die schulischen Leistungen durch die Konzentration im Schießsport verbessert. Selina besucht die 8. Klasse im Werner von Siemens Gymnasium in Bad Harzburg. Noch kann sie ein Jahr in der Schülerklasse schießen, bevor sie in die Jugend wechselt. Selina möchte auch weiterhin für den SV Lengde starten.

 

August
2013

Heinrich lügt und ist faul: Vier Stockschläge

Susanne
Fricke GZ

Zur zweiten heimatkundlichen Wanderung lud die „Lengde AG Zeitreise“ am Samstag-nachmittag ein.

Los ging es an der Kirche mit etwa 20 Teilnehmern. Kreisheimatpfleger Klaus Gehmlich informierte über alte Flurnamen, erklärte erfrischend und anschaulich Wissenswertes im Unterdorf und der nördlichen Flur.

Eine Schule ist in Lengde 1746 erstmals erwähnt. Bis 1801 war die Wohnstube des Küsters auch die Schulstube, dann baute man ein Schulzimmer neben das Wohnhaus. War der Küster zunächst auch Lehrer, so änderte sich das allmählich, und der Lehrer war auch Küster (bis 1909), Kantor und Organist. Anno 1819 hatte er 90, 1893 dann 120 Kinder in 3 Abteilungen zu unterrichten. Der Beruf war dennoch begehrt, obwohl der Lehrer so viel Geld erhielt wie der Schweinehirte.

Gehmlich zeigte ein Strafbuch aus dem Jahr 1908. Darin waren die körperlichen Züchti-gungen abzulesen (Heinrich lügt und ist faul: Vier Stockschläge) und Entschuldigungs-schreiben (Anna konnte nicht zur Schule kommen, da sie beim Melken von der Kuh getreten wurde) dokumentieren das Eingebundensein der Kinder in Erwachsenenaufgaben. Laut Gehmlich beanstandete die Schulaufsicht oftmals die Gerüche, die mangels Unterwäsche und Wasser in den Räumen herrschte.

Die Feuer 1735 und 1786 ließen das Dorf neu entstehen. Auch der Dorfbach wurde im Unterdorf verlegt und als Graben aus dem Dorf hinaus geführt, schließlich verrohrt. Urkundlich ist für Klein-Lengde eine Mühle nachgewiesen, und Schlackenfunde könnten auf Verhüttung hinweisen. Doch das muss noch verifiziert werden.  Die Kiesgrube auf dem Hügel nördlich von Lengde führte in die Eiszeiten. Die Kiese wurden während der Saale-Eiszeit abgelagert, während der aufliegende Löß aus der Weichsel-Eiszeit stammt. Ein Schaber, der den Teilnehmern gezeigt wurde, stammt von Jägern der Altsteinzeit, die hier vor 100.000 Jahren mit den Rentierherden zogen. Näheres zur Lengder Bockwindmühle lieferte ein Nachfahre der Papendieks, die diese 1859 gebaute Mühle betrieben. Bis 1910 wurde hier Mehl, dann Schrot gemahlen. Ein Original-Mühlstein bezeichnet in etwa die Stelle, wo diese 1951 eingestürzte Mühle stand. Neben vielen Informationen rundeten Bilder, Karten, Urkunden und Fundstücke die heimatkundliche Wanderung in und um Lengde ab.

Im letzten Jahr waren fast 90 Teilnehmer zur Wanderung durch das Oberdorf und Zentrum gekommen.

 

August 2013

Lengder Bürger gehen auf Zeitreise

Goslarsche Zeitung

Auf historischen Pfaden begeisterte die „Zeitreise-Gruppe“ der Lengde AG am vergangenen Wochenende viele Besucher in der ehemaligen Schule. In zahlreichen Dokumenten, Urkunden, Fotos und nicht zuletzt einer umfangreichen Power-Point-Präsentation ließen die „Zeitreise-Macher“ die Dorfgeschichte lebendig werden. „Als wir von der Zeitreise-AG vor gut eineinhalb Jahren unsere Arbeit aufnahmen, um die Geschichte der alten Familien und des 1174 gegründeten Ortes zusammenzutragen, erhielten wir unglaublich viel Resonanz aus dem Ort“, sagte Wolfgang Papendieck.

Nicht jede Familie im Ort konnte ihre komplette Chronik vorlegen. Doch erwies es sich für ihn und seine vier „Zeitreise-Mitstreiter“ Susanne Hartmann (1. Vorsitzende), Günther Kiehne, Reinhard Sauer und Michael Woyth als unmöglich, alle Informationen in einer Ausstellung darzustellen.

Doch gelang es problemlos, die Geschichte der prägenden Höfe zusammenzutragen. „Die Geschichte der Höfe war immer eng mit der Entwicklung des Dorfes und seinem Wohlstand verbunden. Und die Geschichte der alten Lengder Höfe wurde quasi zu unserer ersten Aufgabe“, so die Macher.

Besonders umfangreich, mit einem weit bis 1711 zurückreichendem Stammbaum und Urkunden, lässt sich der Werdegang der Familien Söding (Stammfamilie), Rißling und Augustin lückenlos belegen.

Gab es 1950 noch mehr als 40 landwirtschaftliche Betriebe im Ort, unterhalten heute zwölf Familien zwölf Höfe: nämlich Augustin, Blankenburg, Bremer, Broihan, Haberkorn, Lachmund, Mehrdorf, Niemeyer, M. Schlüter, S. Schlüter, Schrader und Wesche.

„Kaum einer hält heute noch Vieh, einige halten Schweine und Pferde - darunter sind aber auch echte Rennpferde“, schmunzelte Susanne Hartmann. Ziel der AG-Mitglieder ist es, die Ausstellung „Geschichte und Geschichten der Lengder Höfe“ irgendwann einmal in einem festen Geschichtsraum, vielleicht sogar im Dorfgemeinschaftshaus, dauerhaft präsentieren zu können.

Als nächste Veranstaltung lädt die „Zeitreise-Gruppe“ der Lengde AG für Samstag, 24. August zu einer geschichtlichen Wanderung ein. Klaus Gehmlich führt die Gruppe dann durch das Lengder Unterdorf, Klein Lengde, zum Beuchter Graben bis hin zur alten Mühle. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Kirche.

 

August 2013

Am Sonntag war volles Haus

Susanne Hartmann

Erwartungsgemäß füllte sich ab 14 Uhr das Dorfgemeinschaftshaus. Grob geschätzt hatten wir an beiden Tagen zusammen etwa 130 Besucher. Einige kamen an beiden Tagen, was uns zeigte, dass unsere Arbeit gut angenommen wird. Zur Kaffeezeit war kaum noch ein Platz frei, und man ließ sich die leckeren Kuchen und Torten während der Diashow mit neuen und alten Fotos schmecken. Den vielen „Kuchenspendern“ sei hiermit nochmals ganz herzlich gedankt. Die Letzten, darunter auch nochmal Frau Salle-Eltner mit ihrem Mann, brachen dann um 18 Uhr auf, als die Ausstellung ihre Pforten schloss.

Ich danke im Namen der Gruppe „Zeitreise“ der Stammbesetzung der Gruppe 5 für die gute Bewirtung. Wir sehen uns wieder am 24. August 2013 um 14 Uhr zur Dorfgeschichtlichen Wanderung mit Klaus Gehmlich.

 

August 2013

Ausstellungseröffnung am Samstag

Susanne Hartmann

Um 15 Uhr eröffnete Wolfgang Papendieck die Ausstellung „Geschichte und Geschichten Lengder Bauernhöfe“ im Dorfgemeinschaftshaus Lengde. Anschließend bedankte sich die Bürgermeisterin, Astrid Salle-Eltner, für die persönliche Einladung und erklärte, dass sie gern gekommen war, und wie begeistert sie von alten Fotos und Dokumenten ist. Als Kind hätte sie schon den Wunsch gehabt, eine „Zeitmaschine“ zu besitzen, um in die Vergangenheit einzutauchen. Sie konnte sich auch nach über einer Stunde Bilder anschauen nur schwer trennen.

Frau Leifeld von der GZ war zu Beginn da und hat Fotos gemacht und wird einen Bericht für die Zeitung schreiben.

So ging es auch den anderen Besuchern. Einige harrten auch bis 18 Uhr aus, um die fast 250 Bilder von früher und heute anzusehen.

Auch für den morgigen Sonntag habe ich wieder mehr als 200 Bilder vorbereitet, die während der Ausstellung von 11 Uhr bis 18 Uhr zu sehen sein werden.

 

Juli
2013

21-jähriger Tischler aus Lengde legte Meisterprüfung ab

General-anzeiger

Seine Meisterprüfung im Tischlerhandwerk hat Luca Haarnagel mit Erfolg abgelegt. Nun ist er im väterlichen Betrieb in Lengde eingestiegen. Seine Lehre absolvierte er beim Diplom-Designer Volker Schmidt. Dort lernte er vor allem den erlesenen Möbelbau, zumeist mit ökologischen Oberflächen. Dies zeichnete auch sein Gesellenstück aus, das am Ende der Lehrzeit gebaut werden musste und Prüfungsbestandteil war. Er wurde mit diesem Stück Jahrgangsbester und durfte es bei der Infa in Hannover im Rahmen der Sonderausstellung „Gute Form“ präsentieren, wo aus allen Kammerbezirken die Besten des Jahrgangs ihre Möbelstücke zeigen.  

Nach der Lehre sammelte er Erfahrung als Geselle in der Bautischlerei, um auch hier versiert arbeiten zu können. Schließlich meldete er sich im vergangenen Jahr in Hildesheim zur Meisterschule an. Damit besuchte er die gleiche Meisterschule, wie sein Vater vor 27 Jahren. Mit dem großen Unterschied, dass die Meisterschule damals nur über ein halbes Jahr lief.

Luca musste insgesamt 12 Monate die Schulbank drücken, plus drei Wochen für den Bau des Meisterstücks in der Werkstatt arbeiten. Nach Fachtheorie, Betriebswirtschaft, Recht und Ausbilderlehrgang kam für Luca das, was er am liebsten macht – der Entwurf und die Fertigung eines tollen   Möbels: Das Meisterstück entstand. Für den Bau waren 120 Stunden vorgesehen. Der ordnungsgemäße Ablauf wurde von einem Mitglied der Prüfungskommission, dem Schaumeister, kontrolliert. Und schließlich musste er es der Prüfungskommission im Gebäude der Handwerkskammer Hildesheim präsentieren.

Normalerweise werden die Meisterstücke eines Jahrgangs in der Aula der Schule gezeigt. Aber Luca hatte bei den Vorbereitungen zum Bau seines Stücks einen Unfall an einer Tischlereimaschine. Er ist mit einem Finger in ein laufendes Messer geraten, so dass es in der Zeit als seine Mitschüler die Meisterstücke bauten, zu Hause mit einer verbundenen Hand saß und zum Nichtstun verdammt war. Er hat dann nach Ende des letzten Theorieteils mit dem Bau begonnen und konnte schließlich etwas verspätet mit einem guten Ergebnis die Prüfung abschließen.

 

Juni
2013

Diamantene Hochzeit Försterling am 11. Juli 2013

Helmut
Hohaus

Heute feiern Herbert und Ilse Försterling, geb. Fanghänel, das Fest der diamantenen Hochzeit. Herbert wurde 1925 in Isingerode und Ilse 1932 in Berlin-Karlshorst geboren. Vor 60 Jahren gaben sich beide in der Beuchter Kirche das „Jawort“. Die große Liebe begann 1946 auf den Sälen bei „Retta“ und „Zum Krug“ in Lengde. Zu Fuß ging man über den Harly in das Kino zu „Greune“ in die Brückenstraße, als Eintritt musste ein Stück Holz oder Brikett abgegeben werden, erinnert sich das Ehepaar.

Nach der Kriegsgefangenschaft kam Herbert Försterling 1946 erschöpft nach Lengde. Er sollte den Bauernhof von seinem Onkel übernehmen und arbeitete dann auf dem Hof.

Die Jubiläumsbraut wohnte ebenfalls  zusammen mit ihren Eltern vorübergehend auf dem Hof. Ihr Vater war in Lengde Lehrer, bekam aber später eine Dienstwohnung in der alten Schule und wurde später nach Beuchte versetzt. 1952 verlobte man sich und am 11.Juli wurde Hochzeit gefeiert in einer Beuchter Gaststätte im größeren Familien- und Freundeskreis. Sie bekamen zwei Töchter, 1954 und 1957, und vier Enkel und ein Urenkel erblickten inzwischen das Licht der Welt. Eine Tochter sowie ein Enkel haben sich im Garten des Bauernhofes jeweils selbst ein Haus gebaut. Die jüngere Tochter heiratete in die Nähe von Wolfsburg, nach Flechtorf. Das Jubelpaar ist sehr froh, dass beide Töchter und deren ganze Familien sich um sie kümmern. Nach dem Tode des Onkels wurde 1957 die Landwirtschaft übernommen und musste aus gesundheitlichen Gründen 1984 aufgegeben werden. In all den Jahren wurden Ackerbau betrieben, Kühe gemolken sowie Schweine, Bullen und Kleinvieh gehalten.

Eine ungewöhnliche Freundschaft entstand 1958: Am Haus klingelte ein dänisches Ehepaar mit drei kleinen Kindern. Sie wollten vor der naheliegenden Feldscheune zelten. Dort gab es aber nur einen Betonfußboden, deshalb bot Familie Försterling der Familie eine Unterkunft im Haus an. Mit gegenseitigen Besuchen in Hjerpstedt, immer etwa vier Tage, ist dadurch eine Freundschaft entstanden. Zur Feier werden die dänischen Freunde mit sechs Personen erwartet. Für einen längeren gemeinsamen Urlaub blieb immer wenig Zeit, nur zwischen der Heu-und Gerstenernte ging es an die Nord- oder Ostsee. Nach der Betriebsaufgabe wurde viele Jahre immer am Sonntagnachmittag der Tanztee an der Granetalsperre besucht. Ilses Hobby war bis vor drei Jahren die Tanzgruppe des evangelischen Frauenseniorenteams mit Sigrid Vorlop. Herberts großes Hobby war die Feuerwehr. Er gehörte zu den Gründern im Jahre 1947. Seit 20 Jahren gehört er der Altersabteilung an. Bis zum vorigen  Jahr wurde der Garten mit Obst und Gemüse vom Jubiläumspaar noch selbst bewirtschaftet. Nun mäht das Urenkelkind den Rasen, den Blumengarten pflegen beide noch selbst. Das Rezept für die 60 Jahre Ehe der beiden ist: Nach jedem Gewitter scheint gleich wieder die Sonne und immer fest zusammenhalten. Heute gehen alle Paare gleich nach einem Ehekrach auseinander. In geistiger Frische empfängt das Diamantene Paar am Sonntag von Pfarrer Johann Böhm den geistlichen Segen in der Lengder Kirche. Anschließend wird in einem Goslarer Restaurant das Jubiläum im Freundes- und Familienkreis gefeiert.

 

Juni
2013

Diamantene Hochzeit der Eheleute Brunke

Helmut
Hohaus

Am 27. Juni feiern Helmut und Isolde Brunke, geb. Fricke, das Fest der Diamantenen Hochzeit. Helmut wurde vor 81 Jahren in Beuchte und Isolde vor 79 Jahren in Libus an der Oder, in Brandenburg, geboren. Vor 60 Jahren ließen sie sich auf dem Standesamt in Lengde zusammenschreiben. Anschließend gab es eine kleine Feier. Die große Liebe begann auf dem Klostergut in Wöltingerode. Die Jubiläumsbraut war in der damaligen Landfrauenschule als Haushaltshilfe beschäftigt, der  Bräutigam wohnte mit seiner Familie auf dem Klostergut. Beide begegneten sich daher des Öfteren. Eines Tages gingen sie zusammen in das damalige „Kino Greune“ in der Brückenstraße. Beim anschließenden Tanz im „Deutschen Haus“ bei Koch „funkte“ es schließlich zwischen ihnen. Weihnachten 1952 wurde sich verlobt. Schon vor der Hochzeit wurde im Elternhaus beim Neubau im Mühlenweg geholfen. Hier zogen später auch die beiden frisch Vermählten ein. Drei Mädchen und zwei Jungen erblickten in den folgenden Jahren das Licht der Welt. Zwei Kinder wohnen heute in Immenrode, je eins in Goslar, Wolfenbüttel und Berlin. Über drei Enkelkinder konnte sich das Jubelpaar bisher freuen. Helmut machte beim damaligen Baugeschäft Sievers eine Tischlerlehre. Nach dessen Konkurs 1971, arbeitete er für kurze Zeit bei der Zimmerei Brandes und war dann bis zum Erreichen der Rente 1993 beim Baugeschäft Eggert in Schladen beschäftigt. Isolde war Hausfrau und ging bei verschiedenen Landwirten in Lengde noch Rüben verziehen und Kartoffeln auflesen. Auch im Lebensmittelladen bei Buchterkirchen war sie zehn Jahre tätig. Viele schöne Familienfeste konnten schon immer in der großen Familie gefeiert werden. Vor 62 Jahren ist der Jubilar aktiv in die Vienenburger Feuerwehr eingetreten, nach der Hochzeit trat er der Lengder Wehr bei und gehört immer noch aktiv der Altersabteilung an. Die Jubilarin war einige Jahre im Lengder Kirchenchor und der evangelischen Frauenhilfe aktiv. In der AWO ist sie jetzt nur noch passiv, da es in Lengde keinen eigenen Ortsverband mehr gibt. Der Seniorenkreis der evangelischen Kirche und auch der Handarbeitskreis des DRK werden noch regelmäßig besucht. Viel vereist sind die Eheleute in den vielen Jahren nicht, nur einmal waren sie in Schlesien im Urlaub und einige Wochenendfahrten mit Vereinen wurden  unternommen. Das große Hobby vom Jubelpaar ist der Garten.  Noch heute wird etwas Gemüse angebaut, der überwiegende Teil aber ist Blumengarten, welche das rüstige Ehepaar noch selbst hegt und pflegt. Gefeiert wird erst später im engsten Familienkreis, vorher wird sich das Jubelpaar in der Lengder Kirche den Segen geben lassen.

 

Juni
2013

Feuerwehr wird Boßelmeister

Helmut
Hohaus

Wettkampfleiter Michael Deike konnte bei der Anmeldung zehn Mannschaften notieren, die jeweils zu zwei Mannschaften den Parcours bewältigen mussten. In Begleitung eines Schriftführers, starteten immer zwei Mannschaften mit zwei farblich unterschiedlichen Boßelkugeln. Immer die Mannschaft die zurück lag, durfte zuerst werfen. Oft ging eine Kugel im hohen Gras verloren, die dann mit Hilfe eines „Boßelkrabers“ aus dem Graben geangelt wurde.

Im Schnitt benötigte eine Mannschaft für die knapp drei Kilometer lange Strecke zwei Stunden durch die Flurstücke „Zur Welle“ und „Borweg“. Die Vereine aus Lengde, Vienenburg und Bad Harzburg hatten sich mit Phantasienamen wie Spezies, Team Extreme oder Power Women ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Die meisten Mannschaften hatten Wurfzahlen von 50 bis 60 erreicht.

Unangefochten allerdings blieb wieder einmal die Feuerwehr Lengde mit 39 Würfen. Den zweiten Platz belegten „Die Spezies“ mit 50 Würfen, vor der Tischtennis Jugend mit 52 Würfen. Die Vorsitzenden Söhnke Schlüter und Gisela Fricke konnten dem Sieger einen Pokal und Extra-Preis überreichen.

 

Juni
2013

Goldene Konfirmation in Lengde

Susanne Hartmann

Zu einem Festgottesdienst am 9. Juni trafen sich die Jubilare, die in den Jahren 1959 bis 1963 in Lengde konfirmiert wurden. Die weiteste Anreise hatte eine Konfirmandin aus Firenze in Italien. Der überwiegende Teil der Jubilare kam aus Lengde und der näheren Umgebung.

Nach dem Gottesdienst, der von Pastor Böhm gehalten wurde, versammelte man sich vor der Kirche zum Fototermin. Anschließend ging es zum Mittagessen nach Wennerode in den „Finkenherd“. Einige nutzten den Rückweg zur Verdauung und traten ihn zu Fuß an. Selbstverständlich durfte auch ein Rundgang durch Lengde nicht fehlen, bei dem alte Plätze aufgesucht und Erinnerungen an die Kinderstreiche wieder wach wurden.

Um 16 Uhr traf man sich auf Einladung der Kirchengemeinde im DGH zum Kaffeetrinken. Es wurde viel erzählt und alte Fotos wurden herausgekramt.

Das Rahmenprogramm wurde von Andreas Fricke, Wolfgang Papendieck und Klaus Ulrichs organisiert und fand den Abschluss im „Tannhof“ beim kalten Abendbüfett.

Ich denke, es war für alle ein gelungener Tag. Schaden fand ich nur, dass außer den Angehörigen der Jubilare nur ganz wenige Gottesdienstbesucher aus Lengde in der Kirche waren!

 

Juni
2013

Lengder Seniorenkreis auf Sommerfahrt

Reinhard
Sauer

Dienstag, 4. Juni - um 10 Uhr war es soweit: Die, von Rita Tillig ausgearbeitete, Sommertour 2013 startete mit einem voll besetzten Reisebus der Firma Schmid und Manfred Niens als Fahrer in Richtung Ibsingen bei Hannover zum Spargelessen.

Die Route führte über die A395 bis Wolfenbüttel-Süd, dann in Richtung Salzgitter, vorbei am MAN-Werk mit seinem großen Logistikcenter und dem Salzgitter Stahlwerk, durch Lebenstedt auf die A39 in Richtung Autobahn Hannover.

Nach dem fast fertiggestellten Autobahnkreuz Hannover Ost ging es weiter nach Norden bis zur Ausfahrt Berkhof. Über schmale Landstraßen erreichten wir den Ort Plumhof. Hier konnten wir in langsamer Vorbeifahrt einen Blick auf das landwirtschaftliche Anwesen des ehemaligen Lengders Bernhard Orlowski werfen. Nach weiteren fünf Kilometern erreichten wir das Anwesen der Fam. Rust, wo uns ein reichhaltiges Spargelessen erwartete.

Nach diesem köstlichen Essen starteten wir gegen 14 Uhr in Richtung Hannover zum Küchenmuseum „WOK – World of Kitchen“, wo wir um 15 Uhr erwartet wurden. Aufgeteilt in drei Gruppen erlebten wir eine sehr schöne Führung durch eine Fülle von Küchen aus vielen verschiedenen Epochen, vom Mittelalter bis in die 1980er Jahre. Anschließend ließen wir uns im hauseigenen Café ein reichhaltiges Kuchenbüfett schmecken.

Gegen 18 Uhr bat Manfred Niens dann zur Rückreise, welche um 19.30 Uhr in Lengde endete.

Rita und Manfred bedankten sich bei allen Teilnehmern, und auch wir Mitfahrer bedanken uns auf diesem Wege bei diesen beiden für einen gelungenen Tag.

Auf ein nächstes Mal im Jahr 2014!

 

Juni
2013

Schützenfest in Lengde

Helmut
Hohaus

Ein voller Erfolg war der zusätzliche Programmpunkt „Der Fanfarenzug rockt“ am Freitagabend. Während in Städten wie Vienenburg, Oker oder Bad Harzburg nur noch verkürzte oder gar keine Schützenfeste mehr gefeiert werden, erweitert der kleine Ort Lengde sogar noch  das Programm in diesem Jahr. Nach dem Bieranstich durch den 1. Vorsitzenden Dieter Broihan wurde es laut im Festzelt. Bisher hatte der Fanfarenzug Immenrode nur Auftritte im eigenen Ort, nun hatten die 19 Musiker, die bereits seit zwei Jahren dieses Programm aufführen ihren ersten auswärtigen Auftritt. Stabführer Christian Seefeld hatte ein Programm mit Rockmusik und bekannten Melodien, wie Country Roads, „ Sexy“ von Marius Müller-Westernhagen, Johnny Walker und den Bee Gees zusammengestellt. Tobender Beifall und weitere Zugaben forderten die begeisterten Besucher. Mit etwa 250 Besuchern war das Zelt am  Freitagabend so gefüllt wie schon seit Jahren nicht mehr.

Am Samstagmorgen wurden die Mitglieder und Könige vom Spielmannzug der Schützengesellschaft Vienenburg geweckt.

Beim Kinderfest am Nachmittag waren Spaß und Spiele angesagt, außerdem gab es Ponykutschfahrten und Freikarten für die Stände am Festplatz.

Am Abend bei der Königsproklamation war das Zelt nicht so gut wie am ersten Abend gefüllt, einige Fans hatten die Fußballübertragung zu Hause vorgezogen.

In diesem Jahr folgt der Verein wieder einer alten Tradition, nach 15 Jahren werden die drei Hirschkönige erstmals wieder im Herbst, am 19. Oktober proklamiert.

Deshalb gab es nur acht Königswürden: Frederik Broihan (Großer König), Ingrid Langenstraß (Damenkönigin), Dieter Broihan (Kleiner König), Margot Papendieck (Seniorenkönigin), Christian Böhlke (Pistolenkönig), Selina Zimmermann (Jugendkönigin), Jens Söchtig (Volkskönig), Erik Zimmerman (Schülerkönig).

Pokalschießen 2013: Dieter Broihan (Königspokal), Margot Papendieck (Pokal Damenabteilung), Denise Heimberg (Vorstandspokal, Jugend), Wolfgang Papendieck (Schützenfestpokal der Volksbank Nordharz), Vereins-und Verbandspokal (TSV Lengde), Andrea Schlüter (Beste Schützin), Holger Großhennig (Bester Schütze).

Mit einer Andacht im Festzelt, gehalten von Pfarrer Johann Böhm, begann der Sonntag. Beim anschließenden Schützenfrühstück, waren alle Plätze durch die örtlichen und Gastvereine besetzt. Die KSV-Vizepräsidentin, Anneliese Maskos ehrte verdiente Mitglieder: Gerd Haarnagel (15 Jahre), Lore Wesche (25 Jahre), Wilhelm Steckhan, Matthias Borkert, Uwe Gerloff, Peter Roßmayer, Dieter Broihan, Holger Augustin, Karsten Brunke (alle 40 Jahre), Gerd Böhlke und Hartmut Vorlop (beide 50 Jahre). Das Präsent des KSV, für den engagierten Jugendlichen erhielt Moritz Langenstraß. Der Festumzug wurde musikalisch vom Spielmannzug-und Hörnerzug der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Fanfarenzug aus Immenrode begleitet.

Beim Preisschießen belegte Selina Zimmermann den ersten Platz, gefolgt von Detlef Gürtler (KKS Vienenburg) und Martin Böhlke.

Mit einem Dämmerschoppen wurde das Schützenfest beendet.

 

Mai
2013

25 Jahre Altersabteilung FF Lengde

Helmut
Hohaus

Die Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Lengde feierte ihr 25-jähriges Bestehen. Im Land Café Jäger konnte der Leiter der Altersabteilung Wilfried Heyer neben 13 Kameraden und ihren Ehefrauen sowie den Witwen von ehemaligen Feuerwehrmännern den Stadtbrandmeister Hans- Jürgen Schmitz sowie Ortsbrandmeister Hendrik Zimmermann und seinen Stellvertreter Holger Putz begrüßen. Schmitz und Zimmermann überbrachten Glückwünsche und Präsente. Wilfried Heyer gewährte einen Blick zurück in das Jahr 1988, als die Altersabteilung von 16 Kameraden gegründet wurde. Damals organisierte Heinrich Grote die Abteilung, dieser gab 2007 sein Amt an Klaus Ulrichs weiter, seit Februar ist Wilfried Heyer der neue „Chef“. Nur noch sechs der damaligen Gründer sind dabei, Helmut Brunke, Hugo Haberkorn, Helmut Höbbel und Hans Schrader. Das älteste Mitglied, Herbert Försterling, ist bereits 88 Jahre fehlte ebenfalls, wie der ehemalige Ortsbrandmeister Otto Düber, beide ließen sich entschuldigen. Die 16 ehemaligen Aktiven treffen sich etwa zu zehn Zusammenkünften, die Dienstbeteiligung liegt stets bei knapp 90 Prozent. Darauf ist die Altersabteilung sehr stolz, andere Gruppen wären über so eine Beteiligung glücklich. Einer besonderen Aufgabe hat sich die Altersabteilung seit 25 Jahren gewidmet: Fegen auf dem Friedhof- auch mit großer Beteiligung von anderen Bürgern aus dem Dorf. Seit einigen Jahren wird auch im Frühjahr Friedhofsarbeit geleistet. Zum üblichen Ablauf zählen das Feiern von runden Geburtstagen, und sonstigen Jubiläen, Tagesausflüge, Besichtigungen sowie die Besuche der Veranstaltungen, wie das Schlachteessen und das Oktoberfest der Wehr. Besonders das Jahrestreffen aller Altersabteilungen im Vienenburger Stadtgebiet, jedes Jahr in einem anderen Ort, hier wird bei einem gemütlichen Beisammensein mit dem Austausch von Erinnerungen an so manche Episode aus den zurückliegenden Jahre erinnert. Bei der Gründung vor 25 Jahren wurde ein aktiver Feuerwehrmann noch mit 62 Jahren in die Altersabteilung verabschiedet, durch ein neues Brandschutzgesetz in Niedersachen, welches vor einem Jahr in Kraft trat, ist eine Erhöhung auf 63 Jahre festgesetzt wurden. Diese ist nun verbunden mit der Möglichkeit, zukünftig bei Übungen und Einsätzen auch auf Mitglieder der Altersabteilung zurückzugreifen, wenn diese einverstanden sind.

 

Mai
2013

5000. Blutspender geehrt

Susanne Hartmann

Am 13. Mai erwartete der DRK Ortsverein Lengde mit Spannung den 5000. Spender seit es im Jahr 1970 den ersten Blutspendetermin veranstaltete. Dieses Mal kamen 61 Spendenwillige, darunter ein Erstspender. Urkunden und ein Präsent für wiederholtes Spenden erhielten: Petra Unverhau (30. Spende), Andrea Schlüter und Christoph Niemeyer (beide 25), Erika Schlieben, Ines Vorlob, Nacy Zickner, Martin Böhlke und Nils Heyer (alle 15).

Als Fünftausendste meldete sich Elke Scharlemann an und erhielt von der 1. Vorsitzenden Ingrid Langenstraß einen gut gefüllten Präsentkorb. Astrid Junker (4999) und Tobias Bade (5001) gingen auch nicht leer aus.

Herzlichen Dank an alle, die immer wieder bereit sind, mit ihrem Blut Leben zu retten. Der nächste Termin in Lengde findet am 7. Oktober statt.

 

Mai
2013

Baustellen, Baustellen, Baustellen

Susanne Hartmann

In unserem kleinen Ort findet ein reges Treiben statt. Seit Wochen schon hat der „Kuhberg‘“ seine Vollsperrung. Seit einigen Tagen steht jetzt schon ein Container bereit. Das lässt hoffen, dass es bald voran geht mit der kleinen Zehntscheune. Schlecht dran sind die Fußgänger, die aus dem „Ostteil“ in den „Westteil“ möchten und umgekehrt. Noch können sie über den Kirchhof gehen. Aber nicht mehr lange, dann ist das für einige Zeit nicht mehr möglich. Noch vor der Goldenen Konfirmation im Juni soll der Treppenaufgang erneuert werden. In dieser Zeit müssen die Lengder dann den Umweg über die Worthstraße oder oben, bei der Kneipe rum in Kauf nehmen.

Bis zum 30 April hatten wir für einige Wochen eine Ampel an der Volksbank und eine am Friedhof. Alle, die vom Harlyweg auf den Beuchter Weg wollten, mussten mit plötzlichem Gegenverkehr rechnen, weil sie nur auf „Gut-Glück“ fahren konnten. Rechtzeitig zur Maifeier war die Fahrbahn wieder frei und wurde gründlich gefegt.

Am 2. Mai war reger Betrieb hier unten am Pumpenhaus. Es wurde auf dem Acker gebaggert, weil die Fäkalienleitung zur Kläranlage Wiedelah geplatzt war. Andauernd kam ein Tanklastzug und musste die stinkende Brühe absaugen und nach Wiedelah fahren. Um 18 Uhr gab es Sirenenalarm und unsere Feuerwehr musste bei diesem Einsatz bis kurz nach 1 Uhr nachts Hilfe leisten. Als ich um halb zehn von der Volkshochschule kam, bot ich unseren Jungs spontan zur Stärkung heiße Würstchen an.

Für Samstag hat die Lengde AG-Gruppe „Grüner Daumen“ wieder zum Frühjahrsputz in den gemeindlichen Anlagen aufgerufen. Auf eine rege Beteiligung der Lengder wird gehofft.

 

April
2013

Lengder Flurnamen in einem Buch zusammengefasst

Helmut
Hohaus

In einem jetzt fertig gestellten 48-seitigen Buch hat Klaus Gehmlich aus Osterode die Flurnamen aus Lengde gesammelt, kartiert und erklärt. In der alten Schule stellte er nun sein Werk der „Lengde AG-Zeitreise“ vor. Die AG hatte schon in den ersten Sitzungen angeregt, über die Lengder Flurnamen Nachforschungen anzustellen. Diese Anregung hat Klaus Gehmlich gern aufgenommen und nahm Verbindungen zum Hochstift Hildesheim und seinen Bischöfen auf. Die Urkunden stammen alle aus einem Verzeichnis des Jahres 1827 und eine weitere aus dem Jahre 1969, das vom damaligen  Kreisheimatpfleger  Adolf Himstedt aus Wiedelah zusammengestellt wurde. Flurnamen  gab es, damit sich die Mitglieder einer Dorfgemeinschaft in ihrer Lebens-und Arbeitswelt eindeutig verständigen konnten. Um die einzelnen Flurnamen zu unterscheiden, gab man ihnen Namen, die zum Beispiel an die Nutzungsart (Gänsewiese), die Beschaffenheit des Geländes (Steinfeld) oder an die Form des Flurstücks (Spitze Wanne) unter anderem geknüpft waren. Für Gehmlich ist es nicht das erste Buch, das er zusammengestellt hat. Im Landkreis Osterode hat er etwa 5000 und in der Gemeinde Kalefeld etwa 1500 Flurnamen gesammelt und erklärt. Es sind fast 130 Flurnamen von „Am Warberg“ bis „Zehntscheune“ im Buchband erklärt. Bei der intensiven Auseinandersetzung mit den Flurnamen in und um Lengde kam es in einigen Fällen zu neuen Erkenntnissen. So ist zum Beispiel ein „untergegangenes Dorf Stochem am Galgenberg“ archäologisch nicht nachweisbar, aber von der Sprachwissenschaft her kann eine plausible Erklärung geliefert werden. Auf die Siedlung „Klein-Lengde“ wird ebenso ausführlich eingegangen wie auf die „Scharenburg“ am Okerberg. Die Mühle vom Müller Papendieck war nicht die erste bei Lengde. Selbst der „Pfingstanger“ und die Flachsrotten konnten aufgespürt werden. Einige 1827 genannte Flurnamen konnten nicht lokalisiert werden, diese wurden aber in der Sammlung aufgeführt und erklärt. Die Rechtsschreibung spielt bei Flurnamen meist keine Rolle. Ein Blick in die Kirchenbücher des 17. bis 19.Jahrhunderts zeigt, dass jeder Schreiber, auch bei Personennamen, seine eigene Schreibweise pflegte. Manchmal ist ein Name von derselben Hand auf derselben Seite sogar unterschiedlich geschrieben. Erst mit der „Orthographischen Konferenz“ im Jahre 1901 wurde eine verbindliche Rechtsschreibung in Deutschland eingeführt.

Wer solch ein Buch erwerben möchte, kann sich in Lengde bei der Volksbank und in der Bäckerei Hundertmark eintragen. Der Preis beträgt fünf Euro. Vieles vom Buch wird auf einer „Heimatlichen Wanderung“, am Samstag, 24. August, ab 14 Uhr zu erfahren sein. Hier geht es ab der Kirche in das Unterdorf, Klein Lengde, Beuchter Graben und zum Stand der ehemaligen Mühle. Klaus Gehmlich, Jahrgang 1944, ist in Lengde geboren und wohnte kurz dort, dann ging es nach Mühlheim /Ruhr, nach dem Abitur ging es zurück nach Lengde. Er studierte dann in Braunschweig. Ab 1970 wurde er Lehrer in Harriehausen, bei Bad Gandersheim, später Rektor an einer Grundschule in Hörden bei Osterode. Noch heute macht er Vertretungen in  der Grundschule Osterode. Seit vielen Jahren ist er Kreisheimatpfleger im Landkreis Osterode.

Anschließend präsentierte die  Koordinatorin der „Zeitreise“, Susanne Hartmann, eine Fotoserie über das Leben auf einigen Bauernhöfen in Lengde. In einer Ausstellung „Geschichte und Geschichten alter Höfe in Lengde“ wird am 10. und 11. August in der alten Schule, ein Teil dieser  Fotos zu sehen sein. 

 

März
2013

JHV des DRK-Ortsvereines Lengde

Helmut
Hohaus

Der gesamte Vorstand bekam auf der Jahreshauptversammlung in der Alten Schule das Vertrauen für die nächsten drei Jahre. Ingrid Langenstraß (1. Vorsitzende), Otto Löffler (2. Vorsitzender), Peter Roßmayer (Kassenwart), Elke Höhnemann (Schriftführerin), Helga Wiese und Katharina Brauckmann (Beisitzerinnen).

Der Vorstand des DRK-Ortsvereines überreichte Wolfgang Hohmann, von der DRK-Bereitschaft Vienenburg–Land 700 Euro. Das Geld befand sich in einem Bilderrahmen, auf dem der neue Gerätewagen zu sehen war. Der Gerätewagen soll noch vor Ostern an seinem Standort in Vienenburg eintreffen. Eingesetzt wird er dann bei Bränden und Katastrophen. Er rückt dann zusammen mit dem Katastrophenzug aus. Insgesamt 49.000 Euro wird der neue Gerätewagen kosten, dieser wird finanziert durch den Bund, das Land Niedersachsen und den DRK-Landesverband. Bisher beteiligten schon sechs Spender; die Lengder waren der siebente Spender. Einige Firmen wurden vom DRK angeschrieben mit der Bitte um eine Spende.

Die Goldene Ehrennadel des DRK-Landesverbandes überreichte die 1. Vorsitzende für 40-jahrige Mitgliedschaft an Katharina Brauckmann, Helga Wiese (in Abwesenheit) und Marga Haberkorn (in Abwesenheit).

Im vergangenen Jahr ergab die Altkleidersammlung 2,7 Tonnen. Bei den drei Blutspenden gab es insgesamt 204 Spender, darunter sechs Erstspender. Gute Erfahrungen machte das DRK mit einem Blutspendetermin an einem Sonntag, zugleich mit einem warmen Essen. Dieses ist in diesem Jahr aber nicht vorgesehen. „Die Theaterfahrt am 13. April nach Hornburg, zum Stück „Gauner, Banken und Moneten“ ist ausverkauft“, teilte die Vorsitzende mit.

Bereitschaftsführer Wolfgang Hohmann berichtete, dass in diesem Jahr die Fahrzeuge auf Digitalfunk umgestellt werden. Die Kosten hierfür betragen etwa 10.000 bis 12.000 Euro. Auch die Alarmempfänger werden mit einem Kostenaufwand von 3.000 Euro auf Digital umgerüstet. Am 1. Juni feiert das DRK seinen 150. Geburtstag vor dem Gelände der Kaiserpfalz in Goslar. Der Ortsverband beteiligt sich auch an dem Jubiläum. Präsentieren werden sich Sozialstationen, Altenheime, Bergwacht, Hundestaffel, der Einsatzzug DRK-Jugend sowie der Rettungsdienst und die DRK- Schule.

Der Verein auf einen Blick:

Name: DRK- Ortverein Lengde

Vorsitzende: Ingrid Langenstraß

Kontakt: 05324  82199

Mitglieder: 115

Termine 2013: Altkleidersammlung (13. April), Walpurgisfeier (30. April), Radtour (1. Mai), Blutspenden (13. Mai und 7. Oktober)

 

März
2013

Neue Stimmen willkommen

Helmut
Hohaus

Mit dem Leitsatz „Nur gemeinsam können wir etwas erreichen“ eröffnete die 1. Vorsitzende Margot Papendieck die Jahreshauptversammlung des MGV-Gemischter Chor in der Alten Schule.

Die Teilnahme an den Übungsabenden könnte etwas besser sein. Es kamen im Schnitt 15 Chormitglieder. Nur der Chorleiter Karl-Heinz Hesse war an allen Singabend anwesend. Dora Unverhau fehlte zwei Mal. Um aktuell zu sein, wird immer altes und neues Liedgut einstudiert.

Bei den Vorstandswahlen gab es keine Veränderungen: Margot Papendieck (1. Vorsitzende), Doris Brouer (2. Vorsitzende), Ulrike Vorlop (Schriftführerin), Enno Brour (Kassenwart). Neue Kassenprüfer wurden Marlis Bonse, Liselotte Krämer und Hilde Hubert. Geehrt wurden für 25-jährige Mitgliedschaft Marlis Bonse, für 35-jährige Mitgliedschaft Karl-Heinz Friedrich und Wilhelm Broihan, für 45-jährige Mitgliedschaft Wolfgang Pfab.  Um den Chor aufrecht zu erhalten, machten die 1. Vorsitzende und auch der Chorleiter einen Aufruf, dass neue Aktive, ob weiblich oder männlich, gern aufgenommen werden.

Der Verein auf einen Blick:

Name: MGV-gemischter Chor Lengde

Vorsitzende: Margot Papendieck

Kontakt: (05324) 3399

Mitglieder: 62 (-1) davon 19 aktive (-1)

Termine 2013: Übungsabend immer Donnerstag ab 19 Uhr (Alte Schule)
Walpurgisfeier (30. April)
Maibaum aufstellen (1. Mai),

Adventssingen (15. Dezember)

 

Februar
2013

Ehrung für Karl-Heinz Friedrich

Helmut
Hohaus

Bei Fackelschein und einem Gläschen Sekt wurde Karl-Heinz Friedrich für seine 60-jährige Treue als SPD-Mitgliedschaft geehrt.

Ortsvereinsvorsitzender Mathias Plaschke erwähnte in seinen Dankesworten die jahrelange, besonders die aktive Mitarbeit im Ortsrat, sowie seine Wirkenszeit für soziale Konstellation als Sozialdemokrat und Gewerkschaftssekretär, die manchem Arbeitnehmer hilfreich war. Erfreut und überrascht zeigte sich der Jubilar von der ungewöhnlichen Ehrung, anschließend nahm das Ehepaar Friedrich noch an der Versammlung des Ortsvereines teil

 

Februar 2013

FF Lengde soll neue Fahrzeuge bekommen

Susanne Hartmann

69 Mitglieder und Gäste besuchten die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Lengde am zweiten Samstag im Februar im DGH. Der Lengder FF-Chef lag an diesem Abend krank im Bett, wurde aber von seinem Stellvertreter Holger Putz würdig vertreten. Nur den Senf zum anschl. Imbiss hat er nicht rausgerückt!

Nach der Gedenkminute für ein verstorbenes Mitglied folgte der sehr umfangreiche Bericht über die im Jahr 2012 geleistete Arbeit der gesamten Wehr mit ihren zwei Gruppen und der Altersabteilung. Zu drei Einsätzen wurde die Wehr gerufen, einem Fahrzeugbrand auf der Autobahn, einem Sturmschaden im Ort und einem Schwelbrand am „Tannhof“. Glücklicherweise keine großen Einsätze und mit schwerwiegenden Personenschäden. Auf ca. 70 Veranstaltungen zeigten sich Abordnungen oder alle Aktiven im „Einsatz“.

Alle 16 Atemschutzträger wurden mit neuen Einsatzhosen und Überjacken ausgestattet, sodass sie jetzt optimal geschützt ihre Hilfeleistungen erbringen können. Ein neues EX-Messgerät wurde beschafft. Auch das Ansaugrohr im Brunnen „Im Bache“ wurde erneuert. Wenn Ende des Monats der städtische Haushalt verabschiedet wird, erhält Lengde zwei neue Fahrzeuge, ein TSF-W als Fahrzeugersatz und ein Mannschaftstransportfahrzeug. Dafür müssen dann An- und Umbaumaßnahmen am Gerätehaus erfolgen.

Die Dienstbeteiligung lag bei durchschnittlichen 73 % an den zehn „großen“ Dienstabenden, der Mitgliederversammlung und der Weihnachtsfeier. Hinzu kommen noch die Gruppenabende der insgesamt drei Gruppen.

Mittlerweile gehört das Aufstellen des Maibaumes und des Weihnachtsbaumes auch schon fest zum Dienstplan, genauso wie die Müllsammelaktion im April, die Arbeitseinsätze auf dem Friedhof und die Begleitung des Martinsumzuges. Die gesamte Liste ist noch viel länger und konnte bei der JHV in Erfahrung gebracht werden.

Die Gruppe 1 unter Dominik Dreilich absolvierte 14 Dienste mit 60 % Beteiligung. Unterstützt wurde er dabei von Nils Heyer und Oliver Vorlop.

Die Gruppe 2 mit 18 Kameraden traf sich zu 11 Dienstabenden mit einer fast 76 % Beteiligung. Sie wird geleitet von Sönke Zimmermann.

Klaus Ulrichs Altersabteilung leistete mit 13 Kameraden 15 Dienste und ist bei allen „überregionalen“ Treffen immer die stärkste Ortsgruppe. Ab 2013 übernimmt Wilfried Heyer diese Gruppe, die dann 15 Mitglieder haben wird; denn nach 29 Jahren Führungsarbeit geht Klaus Ulrichs in den „wohlverdienten Ruhestand“.

Dennis Steinmeier berichtete als Stellvertreter von Lina Plaschke über die Jugendarbeit, welche in Vienenburg stattfindet. Hier engagieren sich sechs Lengder in der Jugendfeuerwehr.

Der Kassenwart freute sich, dass im vergangenen Jahr ein Überschuss erwirtschaftet werden konnte. Die Kassenprüfer hatten nichts auszusetzten an seiner Buchführung.

Mit Laura Amelung und Ulf Wesche erhielt die Wehr eine Verstärkung. Dann kamen die Beförderungen und Ehrungen: Dominik Steinmeier (Feuerwehrmann), Dennis Steinmeier und Luca Haarnagel (Oberfeuerwehrmänner), Arne Schlüter und Rolf Heimberg (1. Hauptfeuerwehrmänner). Richard Niemeyer, Herbert Thom und Hartmut Vorlop haben die Altersgrenze erreicht und wurden in die Altersabteilung befördert, wo sie jetzt zum „Nachwuchs“ gehören. Ganz besonders lobenswert ist eine 100 %-ige Dienstbeteilung der Kameraden Dominik Dreilich, Nils Heyer, Mathias Plaschke, Arne Schlüter, Sönke Zimmermann, Markus Böhlke und Ivo Gerloff. Dafür gab es ein kleines Geschenk.

Hans-Jürgen Schmitz und Jürgen Koch beförderten Sönke Zimmermann zum Oberlöschmeister und ehrten Mario Schlüter mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst. Herr Schmitz hielt wie immer seine Laudatio, in der er an Ereignisse aus 1988 erinnerte, aus dem Jahr, in dem Mario der Wehr beigetreten ist.

Bisher bekannte Termine sind: 15.02. Trecker-TÜV, 23.02. Schlachteessen, 30.03. Holzeinfahren, 31.03. Osterfeuer, 06.04. Müllsammelaktion, 13.05. Verpflegungsstand bei der Blutspende - mehr Termine unter www.lengde-info.de

Die FF Lengde hat zurzeit 187 Mitglieder, davon 36 Aktive (3 weiblich, 33 männlich).

Nun wollen wir hoffen, dass der Fusion- und Bedarfsplan so umgesetzt wird, wie es geplant ist. Und dass die Fusion mit Goslar uns keine Nachteile bringt. Alles so verläuft, wie es uns von den Politikern in Aussicht gestellt wird, und bei der Budgetierung die Teuerungsrate nach den vielen Jahren endlich mal berücksichtigt wird.

 

Januar 2013

JHV des Schützenvereins Lengde

Helmut Hohaus

Die Wahl eines neuen Vorstandes war das Hauptthema auf der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Tannhof“. Eine Wiederwahl gab es für Dieter Broihan (1. Vorsitzender), Andreas Fricke (stellvertretender Vorsitzender) und Wolfgang Schulz (Schießsportleiter). Neuer Schriftführer wurde Wolfgang Papendieck für Hartmut Vorlop, dieser kandidierte nach 31 nicht wieder. Giesela Fricke wurde als Damenleiterin und Uwe Gerloff als Jugendwart wiedergewählt. Als neuer stellvertretender Jugendwart wurde Cord Franzke gewählt. Kassenprüfer sind nun Gerhard Böhlke und Sabine Augustin. Die Jugendabteilung ist das Aushängeschild des Vereins, 16 Kinder und Jugendliche sind dort aktiv. Zwei Gewehre wurden für die Jugend angeschafft, hier gab es einen Zuschuss in Höhe von 420 Euro von der Stadt Vienenburg und 250 Euro von der Sparkasse Goslar/Harz.

Der Zeltwirt trat allen Gerüchten entgegen, dass er das Schützenfest nicht ausrichten werde. Er wird in altbewährter Form das Festzelt und den Schaustellerbetrieb stellen. Der Fanfarenzug Immenrode würde gern am Freitagabend beim Schützenfest mit seiner Show-Band auftreten. Für die Finanzierung stellte der Ortsvorsteher, Mathias Plaschke, 100 Euro zur Verfügung. Die Damenabteilung wird die Einnahmen aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf auch dafür zur Verfügung stellen. Weitere Sponsoren werden noch gesucht.

Schießzeiten: Jugend, Dienstag von 18 bis 20 Uhr, Erwachsene von 20 bis 22 Uhr und Sonntag von 10 bis 12 Uhr.

 

Januar 2013

Feuerwehr beseitigte Ölspur

Hendrik Zimmermann

Sirenenalarm am 29.01.13 um 15.35 Uhr in Lengde. Vermutlich durch einen fahrenden Lebensmitteltransporter verursacht, zog sich eine Ölspur durch ganz Lengde. An den Haltestellen des Wagens waren die Ölstellen immer etwas größer. Mit Hilfe des Bauhofs und der Feuerwehr Lengde wurde das Öl mit Bindemittel aufgenommen. Im Einsatz waren neun Kameradinnen/en und der Einsatz dauerte zwei Stunden.

 

Januar 2013

Erste Blutspende 2013

Susanne Hartmann

Trotz Schneefall und schlecht geräumter Straßen kamen viele ins Dorfgemeinschaftshaus nach Lengde, um ihr Blut zu spenden. Das DRK Lengde bedankt sich bei 55 Wiederholungs- und 6 Erstspendern.

Der nächste Termin ist für den 13. Mai 2013 um 16 Uhr anberaumt. An diesem Tag wird der 5000. Spender erwartet und mit einem besonderen Geschenk überrascht. - Mal sehen, wer den richtigen Zeitpunkt erwischt!